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Dolby Atmos Soundbar: Yamaha YSP-5600 im Test

Yamaha YSP-5600 im Test

© Yamaha

Yamaha sichert sich in unserem "Dolby Atmos Soundbar"-Vergleich den Testsieg.

Pro

  • DTS:X
  • bisher einziges einteiliges Atmos-System
  • Einmessautomatik
  • Raumklang
  • viele Eingänge

Contra

  • 3D-Effekte hinten
  • Preis
  • Sprache

Fazit

Testurteil: sehr gut (80 Prozent); Preis/Leistung: sehr gut

Die YSP-5600 Soundbar ist die Solokünstlerin unter den Dolby Atmos-Soundbars, denn sie kommt dank zweier integrierter Tieftöner auch ohne externen Subwoofer aus. Und das sogar überraschend gut! Tiefe Klänge verfügen über ausreichend Druck und Tiefgang. Wem das nicht ausreicht, der kann optional einen Basswürfel koppeln. Ihre Abmessungen fallen mit 110 Zentimeter Länge, 21,6 Zentimeter Höhe und 9,3 Zentimeter Tiefe etwas größer aus, was ihr schwarzes schlichtes Äußeres zwar gut kaschiert, womöglich aber nicht jedermanns Gusto entspricht. Dafür bietet sie jede Menge Anschlüsse an der Rückseite, seien sie digitaler oder analoger Natur. Jeweils sechs Array-Lautsprecher mit einem Durchmesser von 28 Millimetern am linken und rechten Ende sind für die Höhen-Informationen zuständig. Um gezielte Reflexionen über die Decke zu erzeugen, sind sie abgewinkelt angebracht und die vertikale Schallabstrahlung wird auf diese Weise präzise gesteuert. Die restlichen 32 Speaker sind für die horizontale Ebene zuständig.​

Perfekt eingemessen

Als einziges System neben Onkyos LS7200 hat die YSP-5600 eine Einmessautomatik an Bord. Das IntelliBeam-Mikrofon ermittelt die Entfernungen der jeweiligen Wände und Decken und kann so für ein möglichst ideales Abstrahlverhalten von sämtlichen Flächen sorgen. Klappt das in der Praxis? Wir sind uns einig: Ja! Die YSP-5600 generiert ein tolles Mittendrin-Feeling mit überraschend präzisen Effekten von allen Seiten, auch aus Richtung Decke. Lediglich auf dem Weg zum Hörplatz und hinter uns verlieren die Höhen-Effekte (mit Atmos- oder DTS:X-Tonspur gleichermaßen) an Genauigkeit. Es empfiehlt​ sich dabei klar die Einstellung des sogenannten 3D-Surround-DSP-Modes. Der Clear Voice DSP hebt die Sprachwiedergabe hervor, was während längerer Dialoge (und aus seitlicher Sitzposition) ratsam ist. Dank Musiccast lässt sich der Projektor auch ins Multiroom-System einbinden. Mit der entsprechenden App profitieren User nicht nur vom Zusammenspiel, sondern auch von sämtlichen Streaming-Features wie Spotify, Internetradio oder Airplay.​

Fazit

Yamaha sichert sich in unserem Dolby Atmos Soundbar-Vergleich den Testsieg, dicht gefolgt von Samsungs HW-K950. Was die Japaner aus diesem einzelnen Gerät an dreidimensionalen Raumklang ins Wohnzimmer zaubern, ist beeindruckend. Und sogar DTS:X ist an Bord. Kleiner Wermutstropfen bleibt aber dennoch ein stolzer Preis – der höchste in dieser Runde.​

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