Welcher Hardware passt?

CPU-GPU-Kombinationen im Kreuztest: Testverfahren und Infos

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24-mal im Test: Auf 4 CPU-Plattformen messen wir jeweils die Leistung von 6 Grafikkarten beziehungsweise GPUs.

Testverfahren

Die 24 Testkombinationen aus CPU und GPU sollten der Konfiguration 24 aktueller Gaming-PCs entsprechen. Bei den GPUs war deshalb vom Einsteiger- bis zum Topmodell alles vertreten. Von AMD kamen die Radeon RX 550, die Radeon RX 580 und die Radeon RX Vega 56. Rivale Nvidia war mit seinen GPUs GeForce GTX 1050, GeForce GTX 1060 und GeForce GTX 1080 vertreten. Unsere vier Testplattformen liefen mit 2 x 8 GByte DDR4-RAM des Typs Corsair Vengance LPX und Windows 10 Pro in der Version 1709.

Die AMD- und Intel-Testplattformen im Detail 

  1. AMD Ryzen 1500X, Gigabyte Aorus AX370- Gaming, Sockel AM4, Chipsatz X370
  2. AMD Ryzen 1800X, Asus Crosshair VI Hero, Sockel AM4, Chipsatz X370
  3. Intel Core i5-8400, Asus Strix Z370-F Gaming, Sockel 1151, Chipsatz Z370
  4. Intel Core i9-7900X, Asus Prime X299-Deluxe, Sockel 2066, Chipsatz X299

Expertenmeinung - Manuel Masiero

Ruhe bitte – nichts sehnlicher wünschte man sich bisher als Tester, wenn die neuesten Grafikkarten im Labor eintrafen. Denn nur allzu oft entwickelten ihre Lüfter unter Last wahre Fön-Qualitäten und machten das Spielen nur bei aufgedrehtem Soundsystem erträglich. Aktuelle Grafikkarten wie unsere Testkandidaten sind dagegen akustisch eine Wohltat. Obwohl sie wie die beiden Radeon-Topmodelle bis zu drei Lüfter nutzen, hörte man im Betrieb praktisch nichts von ihnen. Gepatzt hat nur die Radeon RX 550, die leistungsschwächste GPU im Test. Ihr Lüfter lief ständig auf vollen Touren und nervte damit im Leerlauf genauso wie beim 4K-Benchmark.

Ruckelfrei spielen in Full-HD/4K 

Mit welchen CPU-GPU-Kombinationen laufen Spiele ruckelfrei in Full-HD oder 4K? Anpeilen sollte man hier Frameraten von mindestens 40 fps. Spielen Sie an einem Full-HD-Monitor, liegen die Anforderungen an die Grafikkarte nicht besonders hoch, sodass Sie auch kein großes Budget für den Pixelbeschleuniger einplanen müssen.

Games flüssig in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln darzustellen bereitet fünf der sechs GPUs im Test keinerlei Probleme. Lediglich die AMD Radeon RX 550 schneidet bei Deus Ex: Mankind Divided und Rise Of The Tomb Raider zu schlecht ab. Mit Frameraten zwischen 27 und knapp 30 fps sind beide Games zwar spielbar, bleiben aber ruckelig. Besser macht es die Nvidia GeForce GTX 1050, denn bei ihr stehen unabhängig von der CPU mindestens 43 fps zu Buche. Passende Grafikkarten wie die KFA² GeForce GTX 1050 OC LP oder die Zotac GeForce GTX 1050 Mini sind ab etwa 120 Euro erhältlich.

Bei 4K-Auflösungen dreht sich eines der Vorzeichen um, die noch für Full-HD gegolten haben. Ins 4K-Szenario fügt sich zwar ebenfalls jede der getesteten CPUs ein, allerdings kann die Grafikkarte jetzt gar nicht schnell genug sein. Das lässt unter den Testkandidaten nur zwei teure GPUs übrig, die AMD Radeon RX Vega 56 (ab 730 Euro) und die Nvidia GeForce GTX 1080 (ab 650 Euro). Beide liegen bei den Spielebenchmarks über der 40-fps- Schwelle, werden dabei aber besonders von Deus Ex: Mankind Divided ordentlich gefordert, sodass hier nicht allzu viele Reserven übrig bleiben.

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