Notebook-Kaufberatung

Convertibles und Detachables: Flexible Exoten

© HP

Das hübsche HP EliteBook Revolve 810 besitzt ein aufwendiges Dreh-Klapp-Display-Scharnier.

Wunderbar flexible Exoten

Drehen, klappen, flippen oder auseinanderziehen – nur die auffälligen Convertibles und Detachables bieten so viel Flexibilität. Erstaunte Blicke sind im Preis inbegriffen.

Auch für Anwender, die sich weder eindeutig für ein Notebook noch ein Tablet entscheiden können, gibt es eine Notebook-Klasse: die Convertibles und Detachables. Ihr Markenzeichen ist die Art und Weise, wie die überwiegend hochauflösenden 10- bis 15,6-Zoll-Touch-Displays am Notebook-Body befestigt sind. Um vom Notebook- in den Tablet-Modus zu wechseln, können Sie bei Convertibles das Touch-Display drehen und auf die Tastatur legen (HP EliteBook Revolve 810 G2), im Rahmen flippen (Acer Aspire R13 R7) oder um 360 Grad auf die Notebook-Unterseite klappen (Lenovo Yoga 2 13).

Am kuriosesten sind aber Detachables wie das Asus Transformer Book T300CHI. Sie können ihr Display komplett von der Tastatureinheit lösen und als vollwertiges Tablet benutzen. Im Prinzip richten sich die wandlungsfähigen Convertibles und Detachables somit an alle, die zwar für Office-Arbeiten eine Tastatur benötigen, aber zum Beispiel in der Freizeit, für Kreativ- und Kontrollaufgaben ein Tablet bevorzugen. Einstiegsmodelle gibt’s ab rund 350 Euro, hochwertige Geräte bereits ab 700 Euro.

Empfindliche Mechanik

Die genialen Display-Scharniere und -Arretierungen sind die kritischste Stelle an einem Convertible beziehungsweise Detachable. Denn ist die empfindliche Mechanik defekt, bleibt im besten Falle ein ständig geöffnetes Ultrabook oder teures Tablet übrig. Sie sollten also mechanische Überbelastungen möglichst vermeiden, die Geräte nicht starker Sonnenstrahlung sowie staubiger Umwelt aussetzen. Wir raten Ihnen, beim Kauf auf eine wertige Display-Mechanik zu achten und lieber zu einem teureren und hochwertigeren Modell zu greifen.

© Asus

Asus Transformer Book T300CHI

Zwischen Tablet und Ultrabook

Da Convertibles im Prinzip Ultrabooks mit besonderer Display-Mechanik sind, besitzen sie ähnliche Langlaufeigenschaften. Auch die Speicher- und Leistungskomponenten entstammen dem gleichen Baukasten: stromsparende Intel-Core-Prozessoren, SSDs und wenigstens 4 GByte RAM. Oft ist eine Tastaturbeleuchtung eingebaut.

Wie die Ultrabooks haben die Convertibles wenig Schnittstellen, und wegen der speziellen Display-Mechanik sind sie meist etwas dicker. Bei den kleineren Detachables stecken die „Intelligenz“ und der Akku in der Display-Einheit. Im Tabletmodus sind sie darum deutlich schwerer als ein normales Tablet. Als CPUs dienen meist leistungsärmere, aber extrem stromsparende Intel Atom und Celeron. Stärkere Core-Prozessoren sind selten.

© Acer

Das 13,3-Zoll-Display des Acer Aspire R13 R7 lässt sich im Rahmen schwenken und für den Tablet-Modus auf die Tastatur klappen.

Dazu gibt’s im Durchschnitt 2 bis 4 GByte Arbeits- und 120 GByte SSD-Speicher sowie Windows 8 als Betriebssystem. Für Office-Aufgaben, zum Internet-Surfen und zur Medienwiedergabe genügt das. Wie bei echten Tablets ist die Schnittstellenarmut die große Detachable-Schwäche. Das Tastaturdock bietet meist nur einen Kartenleser, HDMI- und USB-Port, die Display-Einheit eventuell einen weiteren USB-Anschluss.

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