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Google, Telekom & Co.: 5 Cloud-Dienste im Sicherheitstest

Auf die eigenen Daten immer und überall zugreifen zu können, ist auch für viele Privatleute von großer Bedeutung. Das geht bequem und einfach mit einem Cloud-Dienst. Wie es dabei um die Sicherheit der Daten steht haben wir, gemeinsam mit den Analysten von umlaut, für Sie getestet.

© grmarc/ Shutterstock

Cloud-Dienste gibt es viele: Was aktuelle Anbieter können, verrät der Vergleich.

Für die überwältigende Mehrheit der größeren Unternehmen in Deutschland ist die Cloud-Nutzung heute eine unverzichtbare Selbstverständlichkeit. Aber auch im Privatbereich wird die Cloud immer wichtiger; allein schon, weil die Anzahl der mobil genutzten Geräte zunimmt. 

Wer nur einen stationären PC besitzt, der kann seine Datensicherung auch auf einem Cloud-Laufwerk vornehmen, aber wirkliche Vorteile entstehen daraus nicht. Zum einen ist, egal wie schnell der Internetzugang auch sein mag, eine lokale Datensicherung immer schneller. 

Zum anderen sind Festplatten derart preiwert geworden, dass lokale Backups selbst riesiger Datenmengen für ganz wenig Geld erfolgen können. Das Blatt wendet sich jedoch, wenn man mehrere Geräte im Einsatz hat und zudem auch noch mobil unterwegs ist. Dann werden Cloud-Dienste zu einem unschlagbaren Service.

Mit dem Smartphone geschossene Bilder sind beispielsweise umgehend auf allen Endgeräten, vom Notebook bis zum PC, daheim verfügbar. Es besteht, unabhängig vom Standort, ein stetiger Zugriff auf die Dateien, und wird irgendwo eine Änderung vorgenommen, muss man sich um eine Anpassung und unterschiedliche Versionen keinerlei Sorgen machen. 

Prinzipiell sorgt eine Cloud auch für Sicherheit, weil Datenverluste im Grunde nicht vorkommen. Das sieht bei einem privaten Backup schon anders aus, weil Festplatten nicht unbedingt die zuverlässigste Hardware sind, und auch gegen Katastrophen wie ein Feuer oder Diebstahl sind sie nicht gefeit. 

Nutzer von Cloud-Diensten sollten sich jedoch stets bewusst sein: Sie vertrauen ihre Daten einem Dienstleister an, der diese möglicherweise auf Servern im Ausland lagert. Das mag bei Urlaubsfotos kein Problem sein, bei privaten Dokumenten wie Passkopien, Testamenten oder Verträgen sieht das aber schon ganz anders aus. 

Daher sollte sich jeder genau überlegen, welche Dateien einer Cloud anvertraut werden sollen und welche eher nicht. Bei welchem Anbieter Ihre Daten am besten aufgehoben sind, zeigt Ihnen dieser Cloud-Sicherheitstest. Wir haben die fünf Dienste untersucht, die in Deutschland die größte Verbreitung haben.

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Wer Backups erstellen will, hat einige Optionen. Wir zeigen verschiedene Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile gängiger Backup-Lösungen.

Testverfahren: Cloud-Dienste

Die Analysten von umlaut testen und bewerten die Cloud-Dienste in unserem Vergleichstest in vier verschiedenen Kategorien, in denen es jeweils 20 beziehungsweise 30 Punkte zu holen gibt. Der Testsieger kann somit maximal 100 Punkte einfahren.

  • AUTHENTIFIKATION (MAX. 30 PUNKTE)
    Hier geht es um die Sicherheit der Authentifizierung. Wir testen, ob die Web-App hinreichend gegen Brute-Force-Angriffe schützt, ein sicheres Passwort-Reset implementiert ist und es eine 2-Faktor-Authentifizierung gibt.
  • INTEGRITÄT (MAX. 30 PUNKTE)
    Hier geht es um die Evaluierung von Autorisierungsmechanismen. Geprüft wird dabei beispielsweise, ob ein Angreifer unsichere Session-IDs für Attacken nutzen oder Session-Cookies abfangen oder manipulieren kann.
  • ABSICHERUNG DES DATENFLUSSES (MAX. 20 PUNKTE)
    Wer sichere Verschlüsselungsmechanismen verwendet, sichere Server-Zertifikate nutzt und sämtliche Daten nur verschlüsselt überträgt, der punktet hier.
  • WEBSEITEN-SCHUTZ (MAX. 20 PUNKTE)
    Unsere Evaluierungsmethodik prüft, ob die Web-Applikation sichere Header an die Client-Seite überträgt und Angreifern keine wertvollen Informationen offenlegt.

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