TV-Klangbooster

Canton DM 55 im Test

16.2.2016 von Antonia Laier

ca. 1:30 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. Sounddeck Test 2016: Canton vs. Raumfeld, Magnat, Sony & Yamaha
  2. Canton DM 55 im Test
  3. Magnat 150 im Test
  4. Sony HT-XT3 im Test
  5. Raumfeld Sounddeck im Test
  6. Yamaha SRT 1500 im Test
Canton DM55
Canton DM55 im Test
© Canton

Pro

  • Raumklang
  • hohe Dynamik
  • satter Bass
  • apt-X Codec
  • Preis/Leistung

Contra

  • kein HDMI-Anschluss

Fazit

Video Testurteil: gut (75%) Preis/Leistung: überragend Video Testsieger

Klein - aber oho: Mit 54,4 Zentimetern Länge und 30 Zentimetern Tiefe ist das neue Modell aus dem Taunus zwar der kleinste unter unseren Klangboostern, muss sich aber neben seinen Konkurrenten keinesfalls verstecken - im Gegenteil. Ganz in Schwarz gehalten, trägt das hochwertig verarbeitete HDF-Gehäuse mit Glasoberfläche und stylischen runden Füßen TV-Geräte mit bis zu 40 Kilogramm Gewicht und überzeugt bereits beim Aufstellen mit seinem eleganten Design. Dies findet sich auch in der mitgelieferten Fernbedienung wieder, die sehr angenehm in der Hand liegt.

Rasch an den optischen Digitaleingang angeschlossen und los geht's mit unserem Hörtest. Bereits nach den ersten Sekunden des Action-Streifens Mad Max staunen wir nicht schlecht: Was hier an Klangfülle und virtuellen Surround-Effekten geboten wird, ist für ein Sounddeck dieser Größe und Preisklasse ganz großes Kino. Zwei 100-Millimeter-Bass-Chassis sorgen dabei für einen runden und satten Tiefgang - da freut sich der Zuschauer umso mehr, wenn Mad Max das Gaspedal ein paar Mal öfter tritt. Neu im Vergleich zum Vorgänger DM 50 hat Canton nun auch eine Voice-Funktion eingebaut, die Stimmen noch klarer und präziser wiedergibt.

Canton DM55 Audioeingänge
Neben dem optischen Digitaleingang stehen noch ein analoger Cinch-Audioeingang sowie ein koaxialer Digitaleingang zur Verfügung. HDMI ist leider nicht mit an Bord.
© Canton

Wie gehabt stehen Stereo und Surround als Sound-Modi zur Auswahl, Bass und Höhen können nach Belieben variiert werden - mit der Grundeinstellung (0) liegt man aber schon sehr richtig. Beim Musiktest gefällt uns besonders die Detailgenauigkeit, mit der auch leiseste Streichinstrumente perfekt in Szene gesetzt werden. Insgesamt ergibt sich auch hier ein sehr harmonisches Gesamtbild. Drahtlos bereitet Musikhören dank Bluetooth 3.0 mit apt-X viel Spaß. Kleines Manko: Manchmal müssen die Tasten der Bedienung etwas fester betätigt werden, bis der Befehl ausgeführt wird.

Alles in allem liefert das DM 55 eine überragende Räumlichkeit und spielt sehr dynamisch - ein echter Preis-Leistungs-Knaller!

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