Tinten-Multifunktionsgeräte

Canon MG6150

Das Fotolabor: Canon MG6150

© PC Magazin

Der Canon MG6150

Canon ist unter anderem bekannt für Multifunktionsgeräte, die Fotoenthusiasten rundum verzücken. Auch der neue MG6150 gehört zu dieser Kategorie. Die wohl auffälligste Neuerung zum Vorgänger MP640 ist das überarbeitete Bedienkonzept. Menüführung und Steuerung des Multis sind deutlich einfacher und klarer geworden.

Das 7,5-cm-TFT-Display zeigt große Icons, die über berührungsempfindliche Tasten im Deckel angesteuert werden. Standard-Aufgaben gelingen damit auf Anhieb und auch komplexere Jobs, wie etwa das Scannen von Kompakt-PDFs auf einen USB-Stick, sind schnell erledigt.

Eine Innovation, auf die viele Anwender wohl schon gewartet haben, ist die Film-Druck-Funktion. Full-HD-Filme liefern eine Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten und das genügt gewöhnlich für Fotoausdrucke in 10x15 cm, oder sogar für A4. Allerdings benötigt man den Canon Zoom Browser EX ab Version 6.5, sonst verweigert die beiliegende Easy Photo Print Software diese Funktion. Der Zoom Browser liegt aber nur Canon Digitalkameras bei.

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Klare Sache: Das neue Bedienkonzept bei Canon ist einfacher, übersichtlicher und auch stylischer geworden.

Die Druckqualität des MG6150 kann rundum überzeugen, auch wenn ohne eine Profilierung von Monitor und Drucker Rottöne in Fotoausdrucken dominieren. Besonders gut gefällt inzwischen der Schwarzweiß-Druck; Canon hat dem Multi eine zusätzliche Graupatrone spendiert und den Druckkopf entsprechend vergrößert.

In punkto Geschwindigkeit lässt der MG6150 nichts anbrennen. Büro-Korrespondenz erledigt er angemessen schnell bei sehr guter Qualität. Besonders flott ist er aber beim Fotodruck. Das Standardfoto liegt bereits nach 30 Sekunden vor, ein randloses A4-Foto nach 58 Sekunden. Aus dem Bereitmodus erstellt der MG6150 Monochromkopien in 11 Sekunden, für unsere Farbkopie benötigte er knapp 16.

Die OCR-Scan-Funktion hat Canon deutlich besser implementiert als bei der Vorgänger-Software. Allerdings konnten wir die Zielanwendung im Test nicht auswählen und der voreingestellte "Editor" hat das Seitenlayout des Grauert-Briefes nicht berücksichtigt. Zudem traten etliche Fehler bei der Zeicheninterpretation auf. Wir gehen aber davon aus, dass eine Auswahl der Zielanwendung letztlich möglich sein wird.

Testurteil:

Canon MG6150

220 Euro; www.canon.de

Gesamtwertung: sehr gut  86 %

Preis/Leistung: gut

Eine eigene OCR-Engine kann schließlich auch implementiert werden. Fotos kann man per "Automatischem Scan" digitalisieren. Das geht sehr schnell und unkompliziert. Im MP Navigator EX gibt es zudem eine automatische Fotokorrektur, die Bilder verbessert und die Farben kräftiger macht.

Mit originaler Tinte und Papier haben wir 39 Cent für ein 10x15-Foto und 1,57 Euro für ein A4-Foto ermittelt. Die Textseite kostet den Käufer des MG6150 4 Cent bei 5% Deckung. Der Canon MG6150 ist, abgesehen von einer Fax-Einheit, mit CD/DVD- und Film-Druck-Funktion, Einzelpatronen und der zusätzlichen Graupatrone für Fotofreunde bestens gerüstet.

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