Tipps zum Druckerkauf

Büro-Drucker

15.9.2014 von Redaktion pcmagazin

ca. 1:55 Min
Vergleich
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  5. Modelle für "Wenig-Drucker"

Die Vision vom papierlosen Büro konnte die haptischen Bedürfnisse des Menschen nicht überwinden. Gespeichert wird zwar immer mehr elektronisch, gelesen jedoch vom Papier. Im Büro hat ein Drucker deshalb noch seine volle Daseinsberechtigung. Allerdings kann man bei der heutigen Technik kaum noch von einem "Drucker" reden. Selbst im kleinsten Büro stehen heute wahre Dokumentenzentralen.

Drucker für Selbstständige

Ob Handwerker oder Versicherungsvertreter, keiner kann auf den leidigen "Papierkram" verzichten. Angebote, Bestätigungen, Rechnungen oder Briefverkehr werden in der Regel in dieser Anwendungsumgebung über Multifunktionsgeräte abgewickelt. Und da bei diesem Klientel auch noch der Faxverkehr eine große Rolle spielt, sind 4in1-MFGs mit Faxfunktion die Regel. Wurde früher hier das Laserdruckverfahren bevorzugt, erlauben wasserfeste Tinten und preiswerte XXL-Tintenpatronen mittlerweile auch den Einsatz von Office-Tintengeräten.

WORKFORCE, Epson-Tinten-Modell
Workforce WF3640DTWF: Das Epson-Tinten-Modell bietet zwei Papierschächte.
© Epson

Diese Gerätegattung gibt es für einen Preis ab etwa 200 Euro aufwärts. Da auch Selbstständige häufig mit vorbedruckten Firmenpapieren arbeiten (Kopf und Fußbereich schon vorbedruckt), ist es bei einem Office-Drucker von Vorteil, wenn er zwei Papierkassetten bietet, eine für das Firmenpapier, die andere für Normalpapier für sonstige Ausdrucke oder die oft anfallenden Kopien. Achten Sie beim Gerätekauf auch darauf, dass sich am Drucker ein einfach zu handhabendes Bedienfeld befindet, denn nicht immer möchte man extra den PC starten, um eine Kopie zu machen oder ein Fax abzuschicken.

Brother-Tinten-All-in-One
MFC-J6920DW: Mit dem Brother-Tinten-All-in-One lassen sich sogar A3-Seiten bedrucken.
© Brother

Dokumentenzentralen für Büros

Für kleine Büros mit mehreren Mitarbeitern darf es da schon etwas größer sein. Greifen alle auf ein Multifunktionsgerät zu, sollte der Papiervorrat recht groß sein, damit man nicht jede Stunde Zeit für das Papiernachlegen verschwendet. Viele Office-Multifunktionsgeräte gibt es als erweiterungsfähiges Grundgerät. Je größer die Ansprüche werden, desto mehr lassen sich solche Geräte erweitern (Speicherplatz, Papierkassetten). Die Druckzentrale wächst mit der Firma mit.

Man sollte sich auch einmal ein Angebot eines Systemhauses in der Nähe einholen. Denn hier lassen sich auch Geräte inklusive aller Wartungsaufgaben zum monatlichen Festpreis oder nach Abrechnung der gedruckten Seiten leasen. In solch einem Fall sollten Sie auch gleich eine Garantievereinbarung mit Austauschgerät vereinbaren.

Farblaserdrucker
FS-C8525: Der Farblaserdrucker von Kyocera lässt sich bei Bedarf nach und nach erweitern.
© Kyocera

Denn wenn ein Multifunktionsgerät ausfällt, kann das bei mehreren Mitarbeitern schon zu erheblichen Arbeitsausfällen oder Mehrarbeit führen. Viele Office-Geräte lassen sich auch auf die jeweiligen Mitarbeiter abstimmen, um Kosten zu sparen. So lässt sich z.B. festlegen, dass Arbeitsplatz eins nur schwarzweiß drucken darf, während Arbeitsplatz zwei auch Farbausdrucke erlaubt sind. Gute Office-Geräte haben solche Steuerungs-Tools schon direkt integriert. Solche Geräte lassen sich dann auch vom Berechtigten hinsichtlich des Verbrauchsmaterials auslesen. So kann man Kosten gerecht verteilen oder Ansatzpunkte zur Kosteneinsparung finden.

Bei Büros mit mehreren Mitarbeitern sollte man sich für den Laserdruck entscheiden, denn diese sind nach wie vor immer noch ausbaufähiger als Office-Tintendrucker.

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