Querdenker

Bose Companion 20

12.10.2011 von Michael Jansen

ca. 2:05 Min
Vergleich
  1. Soundlösungen im Test - Asperion Zona Wireless, Bose Companion 20
  2. Bose Companion 20
  3. Asperion Zona Wireless
  4. Fazit
Bose Companion 20
Die Bose Companion 20
© Video Homevision

Bose: kompaktes Design mit Tiefgang

Boses Companion 20 ist auf das Wesentliche reduziert. Ein Paar kleine Aktivlautsprecher sowie eine ebenso schicke wie praktische Lautstärkeregler-Einheit sind hier im Lieferumfang enthalten. Mehr braucht man nicht, um am PC oder Flat-TV anzudocken.

Typisch Bose: Die Boxen arbeiten jeweils nur mit einem Breitband-Chassis. Doch Bose wäre nicht Bose, wenn der Hersteller die im Prinzip simple Tonübertragung nicht optimiert und ausgereizt hätte: Bevor das Tonsignal das Chassis erreicht, erhält es eine Auffrischungskur.

Neben einer pegelabhängigen Entzerrung setzt Bose zudem das patentierte "TrueSpace" ein, das eine weitere Klangbühne speziell für die Abhörsituation vor dem PC generiert. In Verbindung mit einer ausgeklügelten rückwärtigen Abstrahlung über einen Kanal im Gehäuse schafft der 5,5-cm-Breitbänder einen beachtlichen Übertragungsumfang.

Reale 50 bis 20.000 Hertz Bandbreite sind beachtlich - erst recht, wenn man bedenkt, dass Pegel bis zu 85 Dezibel fast verzerrungsfrei wiedergegeben werden können.

Neben einem Eingang im Miniklinkenformat für den PC- oder Fernsehton an der rechten Bose-Box bietet das schicke Control Pod einen Kopfhörer-Ausgang sowie die Möglichkeit, eine zweite Tonquelle wie etwa ein iPhone anzuschließen. Zudem übernimmt das Control Pod die feine Lautstärkeregelung und Stummschaltung des Tons.

Frequenzgang Aperion Audio Zona
Welliger Frequenzverlauf mit Höhenbetonung, die jedoch aufgrund der Richtwirkung des Breitband-Chassis im Hörtest nicht zum Tragen kommt
© Video Homevision

Sound Sells

Bose hat es drauf. Egal, welche Soundlösung man kauft: Bose zaubert immer wieder aus Mini-Lautsprechern maximalen Sound. Auch das Set Companion 20 macht hier keine Ausnahme: Während es auf dem Desktop im Nahfeld für satten Bass und ordentlich Pegel sorgt, hilft es auch dem Fernsehton bei drei bis vier Metern Hörabstand auf die Sprünge. Zwar ist dann der Maximalpegel etwas eingeschränkt, doch für gehobene Zimmerlautstärke reicht es allemal.

Aber noch entscheidender: Der Klang ist um Längen besser. Im Bass geht es deutlich tiefer in den Keller und in den Mitten und Höhen klingt es ausgewogener. Um so erstaunlicher, wenn man weiß, dass hier nur zwei kaum 5,5 Zentimeter große Breitband-Chassis für den guten Ton verantwortlich zeichnen.

Für den Single-Haushalt könnte man sich folgendes Szenario vorstellen: Der Wohn-, Schlaf- und Hörraum ist zwischen 15 und 20 Quadratmeter groß, ein neuartiger Flat-TV mit Internet-Zugang hängt an der Wand, ein iPod ist ebenfalls am Start - und mit Boses Companion 20 ist das audiovisuelle Erlebnis abgerundet.

Für den Single-Haushalt könnte man sich folgendes Szenario vorstellen: Der Wohn-, Schlaf- und Hörraum ist zwischen 15 und 20 Quadratmeter groß, ein neuartiger Flat-TV mit Internet-Zugang hängt an der Wand, ein iPod ist ebenfalls am Start - und mit Boses Companion 20 ist das audiovisuelle Erlebnis abgerundet.

Bose Companion 20
Bose Companion 20 - die Technik
© Video Homevision

Canal Grande

Um das Tieftonvermögen des kleinen Breitband-Chassis aufzupäppeln, ersannen die Bose-Ingenieure ein sogenanntes Port-Design, das den vom Treiber rückwärtig abgestrahlten Schallanteil nutzt. Der Trick: Ein gefalteter langer Kanal hinter dem Chassis bewirkt eine Verstärkung tiefer Frequenzen, abgestimmt auf den nach vorne abgestrahlten Schallanteil.

Dank zusätzlicher elektronischer Entzerrung - die zudem pegelabhängig funktioniert - erreicht die Box eine untere Grenzfrequenz von satten 50 Hertz.

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