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Die besten Business-Notebooks 2021: 7 Modelle im Test

Mit der neuen Prozessorgeneration von Intel sind viele neue Notebooks auf den Markt gekommen. Wir haben getestet, welcher Hersteller das beste Business-Gerät baut.

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Bestes Business-Notebook 2021: 7 Modelle im Test

Sieben Business-Notebooks bewerben sich hier um den Titel Business-Notebook des Jahres 2021. Die Preisspanne der Kandidaten im Testfeld bewegt sich dabei zwischen 1400 und knapp 3000 Euro. Das ist selbst beim preisgünstigsten Gerät noch immer knapp das doppelte dessen, was Endkunden in Deutschland für ein Consumer-Notebook durchschnittlich ausgeben.

Hier unsere getesteten Business-Notebooks:

Sind die Notebooks aus diesem Vergleichstest also nur für professionelle Anwender mit hohen Ansprüchen interessant? Das ist mitnichten der Fall. Beginnen wir mit der Qualität der Verarbeitung. Wer das Laptop mit auf Reisen nimmt, auch einmal im Freien damit arbeitet oder es in der Tasche oder gar im Rucksack transportiert, der wird eine gute Verarbeitung und ein geringes Gewicht zu schätzen wissen.

Auch eine Tastatur kann nie gut genug sein; und wer jemals eine Tastenbeleuchtung ausprobiert hat, die bei Business-Notebooks quasi Pflicht ist, wird nicht mehr auf eine verzichten wollen. Doch das ist noch nicht alles. Eine mechanische Webcam-Abdeckung oder ein Fingerprint-Sensor sind kein Luxus, sondern für alle Anwender sinnvoll, die ihren Rechner vor den Zugriffen der meist vorhandenen Mitbewohner schützen möchten und generell Wert auf Sicherheit legen.

Und auch ein gutes, lichtstarkes Display ist alles andere als ein Luxus. Ein reines Business-Feature ist dagegen eine vPro-Zertifizierung, die viele unsere Testkandidaten aufweisen. Hier geht es primär um die Fernwartbarkeit und validierte Plattformen, die eine optimale Zukunftssicherheit garantieren. Das interessiert eher große Firmen mit riesigem Hardwarepark.

Normales und außergewöhnliches

Einige der Ausstattungsmerkmale der sieben Kandidaten unseres Testfeldes unterscheiden sich kaum. Der Arbeitsspeicher beispielsweise ist bis auf eine Ausnahme jeweils 16 GByte groß. Das halten wir für eine ausgezeichnete Wahl, denn bei acht GByte sind, je nach Einsatzbereich, teilweise noch Geschwindigkeitseinbußen spürbar. Mehr Arbeitsspeicher schadet zwar nicht, bringt aber für die allermeisten Einsatzfälle auch keinen Zugewinn.

Für die Grafik ist bei allen Kandidaten der in die Intel-CPUs integrierte Chip zuständig. Er ist für die klassischen Business-Aufgaben absolut ausreichend. Eine dedizierte Grafikkarte wäre bei den Aufgabenbereichen eines Business-Notebooks unnötig, zumal sie zusätzliche Kosten verursacht, die Akkulaufzeit verkürzt und zusätzliche Abwärme erzeugt, die wiederum den Einsatz eines weiteren Lüfters erforderlich macht.

Alle Testkandidaten, mit Ausnahme des Microsoft Surface, verfügen über USB-C mit Power Delivery (PD) und werden über diese Schnittstelle geladen. Auch das ist nur deshalb problemlos möglich, weil keine energiehungrigen Grafikkarten eingebaut sind, die dann zusammen mit dem Rest des Systems mehr als die 100 Watt benötigen, die ein USB-Netzteil maximal liefern kann.

Zwei riesige Vorteile hat das Laden über USB-C: Zum einen können beliebige Ladegeräte auch von Drittherstellern genutzt werden; zum anderen lässt sich eine USB-C-Powerbank einsetzen, um die Akkulaufzeit zu verlängern.

Tipp

Kaum haben Sie Ihr Notebook aufgeladen, schon muss es wieder an die Steckdose? Mit diesem Trick sehen Sie, ob es Zeit ist für einen Akkuwechsel.

Die CPUs gehören ausschließlich der neuesten, elften Core-Generation von Intel an. Es handelt sich dabei um zwei i5- sowie fünf i7-CPUs mit jeweils vier Kernen. Der Unterschied zwischen den i5- und den i7-Prozessoren besteht lediglich in der etwas höheren Taktung der i7-CPUs, was sich in der Praxis kaum bemerkbar macht.

Negativ aufgefallen ist uns beim gesamten Testfeld die bei Beanspruchung hohe Lautstärke, die durch die verbauten Lüfter erzeugt wird. Gerade flache Notebooks leiden darunter häufig, weil kaum Platz für mechanische Kühlpipes vorhanden ist. Zudem müssen kleine, flache Lüfter schneller drehen als große, um denselben Kühlungseffekt zu erzielen.

All das wirkt sich auf den Lärmpegel negativ aus, was man bei leistungsstarken Notebooks mit flachem Gehäuse meist aber schlicht akzeptieren muss. Alle Testkandidaten verfügen übrigens über jeweils eine schnelle SSD mit 512 oder 1024 GByte Kapazität – bis auf eine Ausnahme.

Die einzelnen Testberichte zu den besten Business-Notebooks 2021 finden Sie auf den nächsten Seiten.

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