VoIP-Router-Vergleich

TP-Link Archer VR2800v

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6 WLAN-Router im Vergleich: TP-Link Archer VR2800v

Der chinesische Hersteller TP-Link will in Deutschland vor allem dem Platzhirschen AVM Marktanteile abjagen. Sein für 185 Euro angebotener VoIP-Router VR2800v tritt somit direkt gegen die Top-Riege aus Berlin an. 

Bei der WLAN-Ausstattung mit Dualband-WLAN 11ac beziehungsweise WiFi 5 und 4x4-Multi-User-MIMO spielt das Gerät definitiv in derselben Liga, ebenso mit Ausstattungsmerkmalen wie vier Gigabit-Ethernet-Ports oder zwei USB-3.0-Buchsen. 

Auch Anschlüsse für zwei analoge Telefone sowie eine Basis für bis zu sechs DECT-Telefone sind an Bord. Auf das in Asien weniger relevante ISDN verzichtet der Anbieter. Bei den in der Firmware bereitgestellten Funktionen legt TP-Link allerdings etwas andere Schwerpunkte als sein Berliner Mitbewerber. 

Für Telefonie-Einstellungen bietet der Archer VR2800v weniger Detailoptionen als die Fritzboxen, eine Smart-Home-Untestützung fehlt dem Gerät gänzlich. 

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Dafür finden IT-affine Nutzer mehr Einstellungsmöglichkeiten zur Netzwerk-Konfiguration – beispielsweise Detailoptionen für VPNs oder internen IPV6-Betrieb – sowie für die Firewall. 

Im Direktvergleich schirmt AVM seine Kunden von manchen Netzwerk-Details ab, die TP-Link-User von Hand anpassen können. Dafür fehlen dem Archer bei Alltagsanwendungen wie der Telefonie manche Komfort-Funktionen, mit denen Fritzboxen glänzen – etwa Rufumleitungen auf einen Spam-Anrufbeantworter. 

Der im Messlabor ermittelte Standby-Verbrauch von 9,9 Watt ist angesichts der opulenten Hardware-Ausstattung okay. Bei den WLAN-Messungen gibt der Archer VR2800v eine überzeugende Vorstellung. 

Allerdings zeigen die gemessenen Datendurchsätze, dass das Gerät im Frequenzbereich um 2,4 GHz etwas besser abgestimmt ist als im 5-GHz-Band. Bei größeren Entfernungen fallen die Datenraten hier recht schnell ab.

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TP-Link Archer VR2800v: Auch wenn die Rückseite nur die vier Gigabit-Ethernet-Buchsen zeigt, finden sich rund ums Gerät noch zwei Anschlüsse für Analog-Telefone und zwei USB-3.0-Buchsen für externe Peripherie.

Fazit

Die WLAN-Leistungen des VR2800v nehmen es mit AVM auf. Bei den Firmware-Funktionen scheiden sich die Geister: IT-Profis werden TP-Link lieben, Normalanwender dürften Komfort vermissen.

Details: TP-Link Archer VR2800v

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