Asus, Netgear, TP-Link & Linksys

Asus RT-AC5300

© Asus

Mit seinen acht externen Antennen könnte der Asus RT-AC5300 auch als Router-Spinne durchgehen.

Pro

  • Schnelle Übertragungsraten
  • Hohe Funktionalität
  • Übersichtliche Bedienung
  • Praktische Dienste

Contra

  • Fernzugriff-Probleme an DS-Lite

Fazit

PC Magazin Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: befriedigend

Beim Asus RT-AC5300 müssen die acht externen Antennen zunächst an das Gehäuse geschraubt werden. Das Setup des Routers über den Assistenten Internet Schnelleinrichtung funktioniert dann jedoch recht flott. Nach einem automatischen Firmware-Update werden wir auch zum Ändern der Router-Zugangsdaten aufgefordert. Trotz seiner großen Funktionalität und zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten ist das Routermenü des Triband-Routers erstaunlich übersichtlich.

Im Bereich Allgemein hat sich Asus richtig ins Zeug gelegt, um beispielsweise die Sicherheitseinstellungen seines Routers (AiProtection), Priorisierungen (Adaptives QoS) oder den Datenverkehr im Router (Traffic Analyzer) besonders transparent und verständlich zu machen und vor allem sehr informativ zu visualisieren.​

Mithilfe der Funktion AiProtection, bei der Asus mit dem Sicherheitsunternehmen TrendMicro kooperiert, lässt sich der Router mit wenigen Klicks zusätzlich gegen Angriffe aus dem Internet oder dem eigenen Heimnetz schützen. Und mit dem Traffic Analyzer stellen Sie den gesamten Datenverkehr oder den Datenverkehr einzelner Clients in übersichtlichen Grafiken dar.

Darüber hinaus erzielten wir mit dem Asus-Router die schnellsten Übertragungsraten auf Sichtweite (925 MBit/s netto) und mit 155 MByte/s im Lesen und 90 MByte beim Schreiben die schnellsten Übertragungsraten am USB-3.0-Port. LAN 1 und 2 der vier Gigabit-LAN-Ports unterstützen Link Aggregation (802.3ad), außerdem lässt sich ein beliebiger LAN-Port zu einem zweiten WAN-Port umfunktionieren.

© Weka Redaktion

Mit AiProtection bietet der Asus RT-AC5300 ein vorbildliches Netzwerkschutzschild.

Die drei WLAN-Module des Routers können mit jeweils separater SSID, als 5-GHzSmartconnect oder als Triband-Smartconnect betrieben werden. Der Stromverbrauch des Asus-Routers ist mit 16 Watt gerade noch tolerierbar. Immerhin lässt sich die Funkleistung des WLAN herabsetzen und per Zeitplan deaktivieren.

Die wenigen Schwachstellen unseres Testsiegers: Der Fernzugriff auf den RT-AC5300 funktioniert nicht, wenn der Router an einem DS-Lite-Anschluss hängt. Und der integrierte Medienserver kann bei Bildern nur die Formate mit JPG im Netz bereitstellen.

Asus RT-AC5300 -  Testwertung

  • Ausstattung und Funktionalität (max. 35): 29 Punkte
  • Router-Sicherheit (max. 15): 15 Punkte
  • Leistung, Energieverbrauch (max. 25): 20 Punkte
  • Bedienung, Service (max. 25): 22 Punkte
  • Gesamtbewertung: 86 Punkte

Fazit

Asus bietet als Testsieger die größte Funktionalität und überzeugt mit ansprechenden Diensten wie AiProtection oder auch Traffic Analyzer. 

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