AiO Test 2016

Dell Optiplex 7440 AIO

11.11.2016 von Arnt Kugler

ca. 1:55 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. 4 All-in-one-PCs im Vergleich: Asus, Acer, Dell und Lenovo
  2. Asus Zen AiO Pro Z240IC
  3. Acer Aspire U5-710
  4. Dell Optiplex 7440 AIO
  5. Lenovo ThinkCentre X1
  6. Expertenmeinung
Dell Optiplex 7440 AIO
Dell Optiplex 7440 AIO
© Dell

Pro

  • verstellbar
  • Verarbeitungsqualität
  • 3 Jahre Garantie mit einem Vor-Ort Reparaturservice

Contra

  • ungeeignet für aufwendige Spiele

Fazit

PC-Magazin-Testurteil: 73 Punkte (gut), Preis/Leistung: gut

 

Der Dell Optiplex 7440 AIO ist im Gegensatz zu den AiOs von Acer und Asus nicht für Privat-, sondern Office-Anwender gedacht. Die Fokussierung auf den Business-Bereich wird an zwei Punkten gut ersichtlich. Der acht Kilogramm schwere Dell Optiplex 7440 AIO ist der einzige All-in-one-PC im Testfeld, den Sie in der Höhe verstellen und in alle Richtungen schwenken oder neigen können. Selbst das Drehen in den Pivotmodus ist möglich. So richten Sie das Display optimal auf Ihre Bedürfnisse ein.?

 

Ebenfalls typisch für ein Business-Gerät: Die Verarbeitungsqualität ist hoch, das heißt auf Langlebigkeit ausgerichtet, und das Design nüchtern, unauffällig. Ersteres gilt aber nicht für die Eingabegeräte. Die Tastatur wirkt billig, die Maus ist besserer Standard.

Obendrauf kommen Intels vPro-Funktionen und Tools sowie eine dreijährige Garantiezeit, die sogar einen Vor-Ort-Reparaturservice beinhaltet. Alles in allem schneidet der Dell Optiplex 7440 AIO in der Kategorie Ergonomie und Verarbeitung am besten in diesem Vergleichstest ab.

Wiederum atypisch für einen Business-All-in-One ist, dass Dell kein mattes, sondern ein spiegelndes, angenehm helles 23,8-Zoll-Touch-Display (IPS) mit Full-HD-Auflösung einsetzt. Einzigartig und praktisch: Die integrierte Webcam lässt sich mit einem kleinen Schieber abdecken, sodass Sie niemand unbemerkt ausspähen kann.

An Schnittstellen bietet der Dell-All-in-One sogar mehr als alle anderen Testteilnehmer: acht USB-Ports (2 x USB 2.0 / 4 x USB 3.0), einen HDMI-Eingang, je einen HDMI- und DisplayPort-Ausgang sowie einen Kartenleser, Gigabit-LAN, Bluetooth und WLAN-ac. Leider sind die meisten der Schnittstellen auf der Rückseite platziert und nach unten ausgerichtet, sodass das Einstecken von Kabeln und Sticks zu einer recht fummeligen Angelegenheit ausartet.

Außerdem besitzt der Optiplex 7440 AIO als einer von zwei All-in-one-PCs im Test einen DL-DVD-Brenner. Als primärer Datenspeicher dient eine 500-GByte-Festplatte, die im Test eine durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von nur 109 MByte/s bietet. In der Praxis für einen Business-PC okay.

Dell Optiplex 7440 AIO Anschlüsse
Beim Dell Optiplex befinden sich die meisten Anschlüsse zwar auch auf der Rückseite. Allerdings sind sie nach unten ausgerichtet. Das erschwert das Einstecken von Kabeln und Sticks etwas.
© Dell

Wer aber eine SSD gewohnt ist, dem werden die etwas längeren Ladezeiten auffallen. Die Kombination aus Intel Core i5-6500 (max. 3,6 GHz), integrierter HD 530 und 8 GByte DDR4-RAM sorgt aber dafür, dass der Dell-AiO mit 2.954 Punkten im PCMark 8 und 6,3 CPU-Punkten im Cinebench R11.5 die zweitbesten Werte in diesem Test liefert. Auch im einfacheren 3DMark Cloud Gate schneidet er mit 6.126 Punkten gut ab. Nur im Fire-Strike-Test (748 Punkte) zeigt sich, dass der Optiplex für aufwendigere Spiele ungeeignet ist.

Weniger Leistung bedeutet aber auch einen niedrigeren Stromverbrauch. Mit 39,4 Watt bei geringer Last und nur 67,6 Watt im Hochleistungsbetrieb genehmigt er sich wesentlich weniger Energie als die Konkurrenz von Acer und Asus.

Fazit

Wer einen ergonomischen All- in-One mit genügend Office-Leistung sucht, ist beim Dell Optiplex 7440 AIO goldrichtig. Einige Euro für bessere Eingabegeräte sollten Sie einkalkulieren.

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