Dell, HP, MSI & Toshiba

All-in-one-PCs im Test

All-in-One-Rechner sind schlank, stylisch und meist sogar mit einem Touchscreen ausgestattet. Wir haben vier Modelle der Oberklasse im Test.

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All-in-one-PCs

Viele PCs mit Windows XP haben das Ende ihres Lebenszyklus erreicht: Das Betriebssystem wird nicht mehr unterstützt, und auch die Hardware lässt oft die Installation einer neueren Windows-Version nicht mehr zu. Haben Sie auch noch einen Monitor mit 17 oder gar nur 15 Zoll Diagonale auf dem Tisch stehen, nun, spätestens dann sollten Sie über einen All-in-One-Rechner als Ersatz für die ergraute PC-Ausstattung ernsthaft nachdenken.

Bei All-in-One-Geräten ist der eigentliche Rechner, also das Mainboard mit Prozessor, Speicher und Co, komplett hinter dem Display untergebracht. Da die Hersteller generell meist für Notebooks entwickelte Komponenten einsetzen, sind All-in-Ones im Vergleich zu herkömmlichen Desktop-Rechnern sehr leise und vergleichsweise genügsam beim Strombedarf.

Bei unserem speziellen Testfeld kommt ein weiterer entscheidender Umstand hinzu: An Leistung mangelt es unseren hochklassigen Exemplaren, vorallem im Vergleich zu günstigen Einstiegsmodellen, nicht.

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Der 23-Zoll-Monitor mit integriertem Rechner kann sogar in die Horizontale geklappt werden, etwa für die Nutzung als virtuelles Piano oder als…

Die vier All-in-One-PCs im Test sind alle mit aktuellen Intel Core-i5- oder gar -i7-Prozessoren ausgestattet. Besonders für Gamer eine gute Nachricht: Die Rechner können mit separaten Grafikchips von AMD oder Nvidia aufwarten, die bei grafisch aufwendigen Anwendungen oder Spielen die Arbeit aufnehmen.

Wird die dedizierte Grafikpower nicht benötigt, sind bei allen Testkandidaten die sparsamen im Intel-Prozessor integrierten Grafikeinheiten aktiv - auch ein Grund für den geringen Stromhunger.

Da alle vier All-in-Ones, mit integrierten Wireless-LAN-Adaptern ausgestattet sind, können sie auch recht flexibel im WLAN-Bereich der Wohnung aufgestellt werden. Kabelstrippen müssen also auch nicht verlegt werden. Betrachten wir nun die Testkandidaten im Detail.

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Startmenü, virtuelle Desktops, Suche & Co.

Fazit

Seine überlegene Leistung, vor allem durch die starke Grafikkarte und die rasend schnellen SSDs, bringen dem MSI AG240 den Testsieg. Auch das gut entspiegelte Display und die umfangreiche Ausstattung gefallen uns. Allerdings ist der Rechner mit 1500 Euro auch kein Sonderangebot und man muss zugunsten des matten Schirms auf einen Touchscreen verzichten.

Will man weniger Geld ausgeben, dann ist der 500 Euro günstigere HP Envy 23 Recline die beste Wahl. Abgesehen von den nur vier GByte Arbeitsspeicher ist die Ausstattung gut, auch eine TV-Karte ist an Bord. Pluspunkte sind auch der flexibel einstellbare Touchscreen und das starke Audio-System.

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