Digitale Fotografie - Test & Praxis
Systemkameras

5 kompakte Systemkameras im Vergleich: Bedienung

© Sony

Bei der Alpha 6300 befindet sich neben dem Moduswahlrad ein gut erreich­bares Multifunkti­onsrad, das unter anderem zum Programmshift oder zum Blät­tern im Haupt­menü dient.

Aussehen und Handling der Kameras werden entscheidend geprägt durch Anzahl und Art der Bedienelemente sowie deren Anordnung. Bei Olympus sind die Einstellräder und Tasten vorwiegend an der Kameraoberseite positioniert, bei Panasonic und Sony dagegen vorwiegend an der Rückseite. 

Canon und Fujifilm nutzen Kameraober- und -rückseite gleichermaßen. Fujifilm, Olympus und Panasonic haben jeweils 20 Bedienelemente, Canon und Sony deren 18. Jedes Modell hat trotzdem so seine Besonderheit. 

Bei der Fujifilm X-E3 ist es der Joystick für unterschiedliche Einstellungen, der den bei den anderen Kameras eingebauten Vierwegetaster ersetzt. Dieser kleine Knubbel hat den Vorteil, dass er weiter aus dem Gehäuse ragt. So ist er besser zu „erfühlen“ und sicherer zu betätigen als ein Vierwegetaster – auch ohne hinzuschauen. 

Panasonic spendiert dafür an der Kamerarückseite eine kleine Schwinge mit drei Positionen zur Wahl der Fokusmethode. Die Canon EOS M5 bietet besonders viele Möglichkeiten, Funktionen auf mechanische Bedienelemente auszulagern – auf häufig verwendete Einstelldaten kann dann mit einem Tastendruck oder Dreh zugegriffen werden. 

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Das Moduswahlrad bietet zudem zwei Customer Positionen C1 und C2. Der Benutzer kann hier Einstelldaten im Block abspeichern und je nach Aufnahmesituation auch im Block wieder aufrufen. Bei der Sony Alpha 6300 befindet sich neben dem Modusrad ein gut erreichbar positioniertes Multifunktionsrad, das unter anderem zum Programmshift oder zum Blättern im Hauptmenü dient. 

Vergleichbare multifunktionelle Einstellräder hat auch die Olympus E-M5 II, eines ist konzentrisch um den Auslöser für den Zeigefinger gelegt, das hintere für den Daumen. Beide sind groß, griffig und laufen sehr geschmeidig, sind aber auch leicht unbeabsichtigt verstellbar. 

Die Einstell-Menüs sind in allen Kameras sehr komplex – da ist schneller Zugriff auf bestimmte Menüpositionen sehr wichtig. Zu vergleichen sind die Menübäume kaum und jedes Ordnungssystem hat seine Vor- und Nachteile. Unser Favorit ist Fujifilm vor Canon.

Olympus hält die rote Laterne. Bei allen Kameras besteht zudem die Möglichkeit, über Quick-Menüs auf kurzem Weg relevante Einstellungen vorzunehmen. Unter dem Strich schneiden sie deshalb alle ähnlich ab.

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