Home und Mobile Entertainment erleben
Acer, Optoma, Viewsonic und Benq

Viewsonic PX747-4K im Test

© Viewsonic

Viewsonic zeichnet sich durch viele Einstellungsmöglichkeiten aus.

Pro

  • sehr scharf
  • hell
  • viele Einstellungen

Contra

  • kleiner Farbraum
  • Weiß im Farbrad

Fazit

Testurteil: gut, Preis/Leistung: sehr gut, 67 von 100 Punkten

Der PX747 ist der preiswerteste 4K-Beamer, den es je gab. Mit auf den ersten Blick sehr vergleichbaren technischen Daten kostet er satte 25 % weniger als der BenQ TK800, den wir schon als megapreisgünstig eingestuft hatten. Dabei erscheinen Gehäuse, Features und DLP-Chip sehr vergleichbar. Mit spezifizierten 3500 Ansi-Lumen sollte der View- sonic zudem ein echter Lichtknaller sein. Richtige 2000 Lumen konnten wir ihm immerhin bei kinogerechten Farben im Labor attestieren. Das Gerät ist also wirklich äußerst brillant. 

Die Schattenseite seines RGWGBW-Farbrades ist allerdings ein etwas gelbliches Grün, und daher schafft er nicht einmal die HDTV-Farbraumabdeckung korrekt. Auch der Schwarzwert ist enttäuschend. Wie bei allen Geräten hier ist auf jeden Fall die dynamische Lampeneinstellung zu bevorzugen, die bei dunklen Szenen die Leistung reduziert und den Schwarz-eindruck verbessert. Trotzdem ist ein gemessener Kontrast von 1370:1 nur gut ein Zehntel der Herstellerangabe. Spannend, wie er zu diesen Marketingwerten gekommen sein soll.

© Viewsonic

Mit VGA und breitbandigem HDMI kommen eigentlich alle Signalquellen auf ihre Kosten. Sogar eine 12V-Triggerbuchse beispielsweise für die Automatisierung einer Motorleinwand ist vorhanden.

Bildelektronik des Viewsonic PX747-4K im Test 

Makellos gibt sich hingegen Viewsonics Bildelektronik. Bis hin zum Farbraumabgleich lässt sich alles vorbildlich kalibrieren. Die Einstellungen umfassen sogar echte Bildverbesserer wie beispielsweise "Super Auflösung" und "Hautton". Das Beste ist aber eigentlich, dass es keine Firmwarefehler gibt wie bei den anderen beiden Beamern im Test und das System rundum so funktioniert, wie es soll. Dazu gehört, dass 50 und 60 Hz in originaler Framerate wiedergegeben werden, 24p aber mit Pulldown daher kommt. 

Lesetipp: Heimkino-Tipps und Kauf-Empfehlungen - Beamer

Schaut man sich unsere Auflösungstestbilder an, wäre der Viewsonic sogar der Testsieger, denn er gibt feinste Details sauber wieder (wenn man sein fummeliges Objektiv scharf bekommt). Optoma liefert vertikal weniger Details und Acer ist kaum vom zu kräftigen Nachschärfen abzuhalten. Leider müssen wir noch erwähnen, dass der PX747-4K bei hohen HDMI-Frequenzen (4K-HDR) und langen Kabeln sich nur zögerlich mit unserer Umschaltanlage vertrug.

Fazit

Viewsonic bringt sehr viel Licht und ist damit besonders wohnzimmer- und sporttauglich. Er zeichnet sich durch eine exzellente Schärfe für seinen Preis aus, die Farben sind hingegen mäßig.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

Test und Downloads für das Heimkino

Was ist der optimale Abstand zum Display? Dafür müssen Sie einige Parameter bedenken. Machen Sie hier den Test für ideales Heimkino.
UHD-Beamer

73,0%
WM-tauglich: Der 4K-Beamer BenQ TK800 bietet UHD-Auflösung und HDR - zu verlockend bezahlbaren Preisen. Hier unser…
UHD-Beamer

74,0%
Viel besonders scharfes Heimkino mit UHD und HDR - das bietet der Optoma UHD51 für nur 1.700 Euro. Hier unser…
Unser Händler des Monats November

Neueste Bildtechniken, aufwendiger Kinobau, Surround-Audio-Highlights, Rundum-Ausstattung zu all dem – Patrick Schappert lässt nichts aus.
Bestenliste

Die Preise für 4K-Beamer sinken. Unsere Top 10 präsentiert die im Test besten UHD-Projektoren für's Heimkino bis zu einem Preis von 2.000 Euro.