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Acer, Optoma, Viewsonic und Benq

Optoma UHD40 im Test

© Optoma

Der Optoma Beamer UHD40 lässt nur wenig Regenbogen-Effekt zu.

Pro

  • sehr gute Farben
  • Lensshift+Zoom
  • wenig Regenbogen

Contra

  • UHD-Farbraum
  • vertikale Schärfe

Fazit

Testurteil: gut, Preis/Leistung: sehr gut, 71 von 100 Punkten

Optoma hatte mit den höherwertigen Produkten UHD60 und UHD65 bereits bewiesen, die 4K-DLP-Technik bestens zu beherrschen. Mit dem UHD40 folgt nun eine preiswerte Variante, die auf den kleineren DLP-Chip setzt – wie bei allen Teilnehmern dieses Tests. Uns gefällt sofort, dass der Optoma eine bessere Optik besitzt als die beiden BenQs und der Viewsonic. 

Sie ist zwar etwas weitwinkliger, dafür aber variabler, und es wurde ein kleiner Lensshift integriert. Vor allem gelingt das Scharfstellen präziser. Ein RGB-Farbrad, das seine Segmente mit 240 Hz alterniert, hat er mit dem BenQ W1700 gemein. Genauso, dass er bei 24p-Quellen ohne Pulldown das Kinofeeling bestens transportiert. 

Lesetipp: Beamer BenQ TK800 im Test

Das kann nicht mal der Acer, bei dem man die Frame Interpolation einschalten muss, um glatte Bewegungen zu erhalten. Die sind aber dann halt viel flüssiger als bei allen anderen Mitstreitern. Dass Optoma sich mit korrekter Farbgebung bestens auskennt, wird hier wieder unter Beweis gestellt. Die HDTV-Nuancen einer Blu-ray sehen aus wie im Studio. Farbrad und Abstimmung sind etwas besser als beim Acer und setzen sich erheblich positiv vom Viewsonic ab. Hätte er 3D und einen Fehler beim Pixelshift behoben, würde er den BenQ W1700 überholen. 

© Optoma

Optoma zeigt viel Sinn für Erweiterungen im Heimkino. Das Gerät lässt sich über RS232 steuern und besitzt einen optischen Digitaltonausgang, dazu einen 12V-Trigger für motorische Leinwände. USB-Power bringt die Versorgung beispielsweise für HDMI-Sticks.

Bildqualität des Optoma UHD40 im Test

Bei den Tests in Ultra-HD und HDR fiel auf, dass der Optoma leichte Rotkränze produzierte und fast vertikale ultrafeine Linien weichzeichnete. Hier schien der XPR-Pixelshift nicht sauber zu arbeiten, wahrscheinlich noch ein Firmwarefehler. Unser 4K-Siemensstern zeigte horizontal eine exzellente Auflösung, schien aber vertikal in Farbverschiebungen abzudriften. Nebenbei bemerkt war das Surren, das der Pixelshift erzeugt, auch dezenter als beim Acer und viel leiser als beim OptoViewsonic. Hier wird aber bestimmt noch nachgebessert werden. 

Mit 59 % UHD-Farbraumabdeckung ist die Buntheit von HDR-Inhalten die beste in diesem Test (bis auf die BenQs), die HDR-Intensitätskurve (EOTF) wird etwas aufgehellt und clippt vergleichsweise spät. Wie für ein gegen Regenbogen optimiertes Farbrad zu erwarten, ist die Quantisierung von 10-Bit-Inhalten (HDR) nicht perfekt. Der Lichtrahmen ums Bild verlangt wie bei allen Modellen mit dem DLP-Chip nach einer Leinwandmaskierung. Toll sind Optomas Detaillösungen für Heimkinofreunde, wie der HDMI-Equalizer, mit dem einige längere Kabel erst richtig funktionieren.

Fazit

Wenngleich bei unserem Testmuster das letzte Quentchen Schärfe gefehlt hat, überzeugt der Optoma durch sehr natürliche Farben und ein überdurchschnittlich gutes Objektiv.

© Optoma

Dank vieler Direkttasten und Beleuchtung kommt man hier schnell ans Ziel.

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