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Soundbars

3D-Soundbars im Vergleich: LG, Samsung und Sony

Dolby Atmos und DTS:X sind mittlerweile in aller Munde. Beide Formate stehen für ein bislang nie gekanntes 3D-Audio-Erlebnis – solange man geeignete Wiedergabegeräte zur Hand hat. Mit ihren neuen Soundbars bieten LG, Samsung und Sony praktische Lösungen in allen Preislagen. Lesen Sie hierzu unseren Vergleichstest.

Inhalt
  1. 3D-Soundbars im Vergleich: LG, Samsung und Sony
  2. LG SL9YG
  3. Samsung HW-Q90R
  4. Sony HT-X8500
  5. 3D-Soundbars im Vergleich: Experten Meinung

© Sony/Samsung/LG / Montage: video

Drei Soundbars aus unterschiedlichen Preisklassen treten gegeneinander an. Welcher Hersteller schafft es, aus mauem TV-Ton immersiven Heimkino-Sound zu zaubern: LG, Samsung oder Sony?

Während der Stereoton im Fernsehen immer noch dominiert und sich selbst einfache Mehrkanalformate wie 5.1 nur zögerlich durchsetzen, schreitet die Entwicklung im Heimkinobereich rasant voran. Mittlerweile haben sich dort die objektbasierten Audioformate von Dolby und DTS auf breiter Front durchgesetzt. 

Dabei wird die Soundkulisse nicht mehr wie früher üblich starr auf feste Kanäle verteilt, die für eine korrekte Wiedergabe dann ein ebenso starres Lautsprecher-Setup benötigt. Stattdessen werden sogenannte Audioobjekte definiert, die sich frei im Raum platzieren und bewegen lassen. 

Das Wiedergabegerät kann selbst entscheiden, wie es den von den Objekten vorgegeben Schalleinfall aus den unterschiedlichen Richtungen akustisch realisiert. Soweit zumindest die Theorie. In der Praxis sieht es so aus, dass man trotzdem noch oft mit vordefinierten Lautsprecheranordnungen arbeiten muss. 

Der Hauptteil der Soundkulisse ist in den Filmen weiterhin meistens kanalbasiert abgemischt und nur mit einzelnen Objekten angereichert. Bei Szenen in einem vollbesetzten Stadion wäre es zum Beispiel ein Riesenaufwand, jeden einzelnen Zuschauer extra als Audioobjekt zu definieren. 

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Abgesehen davon unterstützen die beiden aktuell verfügbaren Formate Dolby Atmos und DTS:X auch nur 128 beziehungsweise 64 individuelle Audioobjekte. Stattdessen fängt man die Stadionatmosphäre in bewährter Weise mit Surroundmikrofonen ein und verteilt sie auf die üblichen Grundkanäle. 

Wichtige Objekte, die auch im Film im Vordergrund stehen, werden in diese Grundkulisse einfach eingebettet. Genaugenommen hat man dadurch also eine Mischform zwischen kanal- und objektbasierter Audiowiedergabe geschaffen. 

Für alle, die den Aufwand scheuen Dolby Atmos oder DTS:X zu Hause mit 11 oder sogar noch mehr Lautsprechern zu realisieren, könnten die neuen Soundbars von LG, Samsung oder Sony genau das Richtige sein. Kompakt, aber klangstark bringen sie 3D-Sound ins Wohnzimmer.

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