30 Mini-Kameras im Vergleich

4.12.2007 von Redaktion pcmagazin

Mini- und Lifestyle-Digitalkameras gehören zu den Verkaufsschlagern schlechthin. Diese Geräte glänzen durch attraktive Gehäuse und raffinierte Objektivkonstruktionen, hohe Mitnahmetauglichkeit und verspielte Effekte. Auf manuelle Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit wird zu Gunsten von Automatikprogrammen verzichtet, die teilweise in stattlicher Zahl vorhanden sind. Entsprechend stark sind die Einschränkungen bei den Einstellmöglichkeiten. Zu den wenigen Ausnahmen gehören die Pentax Svi, Casio EX-Z750, Samsung Digimax V800 und Sony Cybershot N1, die mehr manuelle Eingriffe erlauben. Der Zoombereich der Minis ist begrenzt; konstruktionsbedingt bringen sie es meist auf einen 3fach-Zoom. Als Verbesserungen gegenüber dem letzten Jahr bieten viele Modelle eine größere Monitorfläche und höhere Lichtempfindlichkeiten bis ISO 800 oder 1600. Hinzu kommen immer mehr Modelle mit Bildstabilisator. Das Ganze bei einem Preis, der durchschnittlich sogar unter dem der 4-Megapixel-Klasse des letzten Jahres liegt. Neu auch der Einzug von 7- und 8-Mega-Modellen in die Mini und Kompaktklasse. Erstaunlich: Der Preis liegt etwas, aber nicht signifikant höher als bei den 5-Mega-Modellen. Die Qualität ist aber auch nicht signifikant besser, denn die Miniaturisierung des Objektivs und die ständig schrumpfende Chipgröße begünstigt die Abbildungsleistung nicht. In den 5- und 6-Megapixel-Kameras sitzen Chips mit 1/2,5 Zoll Fläche, wo früher 1/1,8 Zoll Verwendung fanden. 7- und 8-Megapixel-Kameras setzen auf Chips mit 1/1,8 Zoll Fläche. Je kleiner die Pixel auf dem Chip, desto geringer ist ihre Empfindlichkeit und umso höher folglich die Signalverstärkung, die maßgeblich das Rauschen, vor allem bei ISO 400, in die Höhe schnellen lässt. Wir haben für Sie die Spreu vom Weizen getrennt.

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