Vergleichstest 27-Zoll-Monitore

Benq PD2700Q im Test

© Josef Bleier / joyfull - shutterstock.com / Montage: PC Magazin

Der Benq PD2700Q spielt in allen Wertungskategorien vorne mit. Die beste Bildqualität im Test und seine speziellen Grafik-Modi prädestinieren ihn für die Bildbearbeitung.

Pro

  • mehrere Displaymodi
  • Bildqualität
  • Ergonomie
  • Low Blue Light-Modus

Contra

Fazit

PCgo Testurteil: sehr gut, Preis/Leistung: gut

Benq preist den Testsieger PD2700Q als Designer-Monitor an. Uns gefällt seine technische Seite. Der PD2700Q stellt mehrere Displaymodi zur Auswahl, die Bilddetails je nach Anwendung optimieren sollen. So erhöht der Monitor im CAD/CAM-Modus den Kontrast, um Linien und Kanten bei technischen Illustrationen klarer hervorzuheben. Ebenfalls an Kreative richten sich die Modi Animation (verbessert Details in dunklen Schattierungen) und Darkroom (Helligkeit und Kontrast werden für das Arbeiten in abgedunkelten Umgebungen angepasst).

Die Messlatte für die Bildqualität liegt damit entsprechend hoch, doch im Test nimmt der Benq diese Hürde mit Bravour. Bereits in der Grundeinstellung zeigt der PD2700Q eine Graustufen- und Farbdarstellung nahe am Optimum. Zusammen mit der wie vom Hersteller versprochenen 100-prozentigen sRGB​ Farbraumabdeckung erlaubt das ein farbverbindliches Arbeiten, ohne dass dazu zwingend eine Kalibrierung erforderlich wäre. 

Wer sie dennoch durchführt, kann dadurch die etwas zu kühl voreingestellte Farbtemperatur von 6933 K ausgleichen. Gut gefallen außerdem die mit 94,8 Prozent sehr gleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche und das für ein IPS-Display außergewöhnlich hohe Kontrastverhältnis von 1389:1 – Bestwerte. Mit einer maximalen Helligkeit von 334 cd/m² fügt sich der Benq gut in helle Umgebungen ein.

Ebenfalls gute Noten verdient er sich bei der Ergonomie, denn er lässt sich nicht nur seitlich drehen, nach vorne und hinten neigen sowie in der Höhe verstellen, sondern auch um 90 Grad kippen (Pivot). In dieser Position kann man beispielsweise Texte und Tabellen leichter bearbeiten. Dazu passt der zuschaltbare Low Blue Light-Modus, der die blauen Lichtanteile des Bildes reduziert und dadurch einer Ermüdung der Augen vorbeugt. Stereolautsprecher und ein USB-2.0-Hub für den Anschluss von Peripheriegeräten runden das gelungene Gesamtpaket ab.​

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