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15 Laptops im Vergleich: Gaming-Notebooks bis 2500 Euro

Durch die Einführung der neuen Nvidia-Grafikkarten hat sich im Gaming-Bereich jede Menge getan. Die neuen Karten sind erheblich schneller als ihre Vorgänger, und auch preislich gab es einen Rutsch nach oben. Folglich liegen die drei besten Gamer im Testfeld auch deutlich oberhalb von 2000 Euro. 

Erheblich günstiger wird es, wenn man bereit ist, bei der Leistung auf das letzte Bisschen zu verzichten und statt auf einen Rechner mit der der schnelleren RTX2070 auf ein preiswerteres Gerät mit einer RTX2060 zu setzen. Eine solche Grafikkarte verrichtet im Dell G5 seinen Dienst, und das tut sie am Ende gar nicht so schlecht.

Acer Aspire 7 

Eine Außenseiterrolle im Gaming-Testfeld nimmt das Acer Aspire 7 ein. Dieses Notebook ist nicht als Gaming-Gerät, sondern als leistungsstarker Allrounder konzipiert.

 Als Grafiklösung kommt eine Geforce GTX1650 zum Einsatz, die zwar schnell ist, aber im Gegensatz zu den Karten der 20er-Reihe weder Raytracing beherrscht noch Tensor-Kerne besitzt. Ersteres macht sich bei der Optik von Spielen negativ bemerkbar, weil Spiegelungen oder Schatten fehlen, letzteres hat Auswirkungen auf die Geschwindigkeit. 

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Acer Aspire 7

© Josef Bleier

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Acer Aspire 7

Am Ende schaffte das Aspire im Schnitt etwa die Hälfte der Frames des Predator Helios. Das reicht zumeist für eine flüssige Darstellung; bei anspruchsvollen Spielen müssen dagegen Details abgeschaltet werden. Für alle anderen Aufgaben ist das Aspire gut gerüstet, und bei einer Akkulaufzeit von sechs Stunden ist es auch mobil keine Fehlbesetzung. 

An der Qualität des Metallgehäuses gibt es nichts zu bemängeln, die Tastatur ist leider nur einstufig beleuchtet und von ordentlicher, aber nicht von allerbester, Qualität.

Fazit

Ein purer Gamer ist das Aspire zwar nicht, aber es macht auch in diesem Bereich eine gute Figur. Insgesamt ist das Gerät ein überzeugender Allrounder.

Acer Predator Helios 300 

Anders als das Aspire aus gleichem Haus ist das brandneue Predator Helios 300 ein Gamer wie aus dem Bilderbuch. Das sieht man dem Gerät natürlich auf den ersten Blick an, denn das Gehäuse ist bunt beleuchtet, hat eine martialische Form und fürstliche Abmessungen. 

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Acer Predator Helios 300

© Josef Bleier

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Acer Predator Helios 300

Knapp drei Kilogramm bringt der 17,3-Zoll-Bolide auf die Waage, in dem neben 32 GByte Hauptspeicher gleich zwei SSDs mit jeweils 512 GByte Kapazität verbaut wurden. Im für Gaming-Notebooks essentiellen Leistungsbereich konnte das Helios die meisten Punkte einfahren und die Konkurrenz bei diversen Benchmarks deutlich distanzieren. 

Das war beispielsweise bei Battlefield 5 und bei Deus Ex der Fall, bei denen das Helios 300 die mit Abstand meisten Frames erzielte. Das Display ist recht hell, jedoch wegen der niedrigeren Pixeldichte nicht ganz so scharf wie die Bildschirme der beiden ROG-Notebooks und des Aspire 7.​

Fazit

In souveräner Manier fährt das Preditor den Testsieg ein. Außer bei der Mobilität liegt dieses Notebook in jeder der anderen Kategorien an erster Stelle.

Asus ROG Strix Scar III 

Mit einem Preis von etwa 2500 Euro ist das ROG Strix Scar III das teuerste Notebook im Testfeld. Eines der vielen Highlights des Rechners ist das schnelle Display mit 3 ms Reaktionszeit sowie 240 Hz Bildwiederholfrequenz. 

Es ist obendrein noch vergleichswei- se hell, spiegelt allerdings deutlicher als bei- spielsweise das des Helios. Daneben hat das Strix Scar alles an Bord, was ein modernes Gaming-Notebook der Spitzenklasse bieten muss: eine RTX2070 von Nvidia, eine SSD mit zusätzlicher HDD für größere Datenmengen und einen Core-i9-9880H mit acht Kernen, der für einen beeindruckenden Leistungs- schub sorgt. Alle aktuellen Spiele lassen sich auf dem Strix Scar locker und mit jeder Men- ge Frames zocken, auch wenn am Ende das

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Asus ROG Strix Scar III

© Josef Bleier

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Asus ROG Strix Scar III

Es ist obendrein noch vergleichsweise hell, spiegelt allerdings deutlicher als beispielsweise das des Helios. Daneben hat das Strix Scar alles an Bord, was ein modernes Gaming-Notebook der Spitzenklasse bieten muss: eine RTX2070 von Nvidia, eine SSD mit zusätzlicher HDD für größere Datenmengen und einen Core-i9-9880H mit acht Kernen, der für einen beeindruckenden Leistungsschub sorgt. 

Alle aktuellen Spiele lassen sich auf dem Strix Scar locker und mit jeder Menge Frames zocken, auch wenn am Ende das Helios 300 noch ein wenig schneller war. Wären beim Strix 32 GByte statt 16 GByte RAM an Bord, hätte diese Schlacht der Giganten am Ende eventuell anders ausgehen können.

Fazit

Mit dem Strix Scar bringt Asus ein weiteres ROG-Notebook auf das Podest. Die Akkulaufzeit ist besser als beim Zephyrus, aber doch etwas zu kurz.

Asus ROG Zephyrus S GX531 

Anders als die meisten anderen Gaming-Notebooks ist das Zephyrus erfreulich kompakt und mit einer Höhe von nur 16 Millimetern sehr schlank. Eine gute Kühlung ist dennoch erforderlich, und die ermöglicht Asus durch das Verlegen des Touchpads auf die rechte Seite.

Die Tastatur wandert dadurch weiter nach unten in Richtung Nutzer, und zwischen Tastatur und Display entsteht Raum für Luftschlitze. Touchpad rechts, das klingt gewöhnungsbedürftig. Aber da die Maus ja auch in der Regel rechts der Tastatur postiert wird, könnte sich die Umstellung in Grenzen halten. 

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Asus ROG Zephyrus S GX531

© Josef Bleier

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Asus ROG Zephyrus S GX531

Erfreulich: Als einziges Notebook im Feld hat das Zephyrus eine SSD mit einem TByte Kapazität zu bieten. Das Display hat eine ordentliche Helligkeit und ist dank der hohen Pixeldichte ausgeprochen scharf.

Bei der Leistung hält das Notebook mit der Konkurrenz mit, bei der Akkulaufzeit jedoch leider nicht. Das ist vor allem deswegen schade, weil sich das Zephyrus wegen der kompakten Bauweise durchaus auch als Notebook für unterwegs eignen würde.

Fazit

Das Zephyrus kommt bei den Gamern als guter Zweiter ins Ziel. Leider ist die Akkulaufzeit recht kurz; das hat am Ende wertvolle Punkte gekostet.

Dell G5 

Das Dell G5 ist mit einem Preis von knapp 1400 Euro deutlich günstiger als die drei Konkurrenten, die am Ende auf dem Siegerpodest gelandet sind. Dennoch ist der Rückstand des G5 im Punktebereich weitaus geringer als beim Preis. 

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Dell G5

© Josef Bleier

Gaming-Notebooks bis 2500 Euro: Dell G5

Während das G5 bei der Ausstattung, dem Display und in der Mobilität bestens mithalten kann, sieht es bei der Leistung naturgemäß anders aus. Eine RTX2060 ist nun mal ein ganzes Stück langsamer als eine RTX2070, und das zeigten die Benchmark-Ergebnisse schonungslos. 

Zwischen zehn und 20 Prozent beträgt hier, je nach Test, der Rückstand, zudem sind Speicher und besonders die SSD deutlich zu klein ausgefallen. Dennoch ist das G5 ein ordentlicher Einstiegs-Gamer für jeden, der etwas sparen möchte und fünf Stunden Akkulaufzeit zu schätzen weiß.

Fazit

Das G5 ist ein gutes Gaming-Notebook zum Einstiegspreis. Bei der Leistung muss man Abstriche machen, dafür stimmen Laufzeit und Ausstattung.

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