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15 Laptops im Vergleich: Notebooks bis 1000 Euro

Die Geräte dieser Kategorie bewegen sich im Bereich zwischen 670 und 890 Euro. Der Testsieger von Acer ist für etwa 800 Euro er- hältlich. Was können Sie in dieser Preisklasse erwarten? In erster Linie eine gute Verarbei- tung, einen aktuellen Prozessor mit ordentli- cher, integrierter Grafik und eine SSD mit 256 GByte Kapazität oder mehr. Was Sie nicht zwingend erwarten können, ist ein heraus- ragendes Display mit hoher Helligkeit. Hier liegt auch einer der Hauptunterschiede zwi- schen preiswerteren Notebooks und solchen aus preislich höheren Regionen. Bis auf das Lenovo ThinkBook besitzen alle Geräte die- ser Kategorie vergleichsweise magere acht GByte RAM, und vom Gewicht her liegen die Notebooks deutlich höher als ihre teure- ren Geschwister. Wer sich daran und an den eventuell weniger wertigen Gehäusemateri- alien nicht stört, der bekommt in dieser Klas- se sehr solide Geräte zu fairen Preisen.​

Acer Swift 3 SF314 

Das Acer Swift gibt es in diversen Facetten, Abmessungen und Ausstattungsvarianten. Das von uns getestete Gerät kommt mit einem Core-i5-Prozessor, 512 GByte SSD sowie einem ordentlichen 14-Zoll-Display. 

Überzeugen kann das Notebook vor allem bei der Mobilität, denn die Akkulaufzeit von mehr als sechs Stunden ist deutlich länger als bei der Konkurrenz in dieser Preiskategorie. Auch das Gewicht ist absolut im Rahmen; und so ist das Swift unterm Strich ein ausgezeichneter Reisebegleiter. 

Notebooks bis 1000 Euro: Acer Swift 3 SF314

© Josef Bleier

Notebooks bis 1000 Euro: Acer Swift 3 SF314

Das schmucke Gehäuse ist zu weiten Teilen, aber nicht komplett, aus Aluminium, und die leider nur einstufig beleuchtete Tastatur gefällt ebenso gut wie das präzise Touchpad. Im Testlabor lieferten sich die fünf Geräte dieses Testfeldes ein enges Rennen, bei dem das Swift und das Lenovo ThinkBook am Ende vorne landeten. 

Besonders positiv ist beim Swift die schnelle SSD von Western Digital hervorzuheben, die die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen konnte. Alles in allem ist das Swift ein wirklich empfehlenswertes Notebook ohne gravierende Schwächen, das Acer zu einem attraktiven Preis anbietet.

Fazit

Mit deutlichem Vorsprung holt sich das schicke Swift von Acer den Sieg in dieser Kategorie. Vor allem bei der Mobilität überzeugt das Gerät voll und ganz.

Asus VivoBook S13 

Gleich zwei VivoBooks von Asus konnten sich für unseren Vergleichstest qualifizieren. Das S13 ist, wie der Name bereits vermuten lässt, mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm ausgestattet, der sich von der Leuchtkraft her im Mittelfeld bewegt.

Für etwa 800 Euro ist das Notebook in der von uns getesteten Ausstattung zu haben, zu der neben einem flotten Core-i7-Prozessor auch eine SSD mit 512 Gbyte Kapazität sowie ein Fingerprint-Sensor und ein microSD-Kartenleser gehören. 

Notebooks bis 1000 Euro: Asus VivoBook S13

© Josef Bleier

Notebooks bis 1000 Euro: Asus VivoBook S13

Auf eine integrierte Webcam muss der Nutzer allerdings verzichten, was zu Zeiten von Skype etwas merkwürdig wirkt. Etwas zu klein ist zudem die Enter-Taste ausgefallen. Dafür ist die Tastatur dreistufig beleuchtet, was die Arbeit bei wenig optimalen Lichtbedingungen erleichtert. 

An der Leistung des Vivobooks gibt es nichts zu bemängeln, die Akkulaufzeit von über vier Stunden kann sich in dieser Preisklasse durchaus sehen lassen. Ein weiterer Vorteil: Das S13 ist deutlich leichter als die beiden anderen Geräte mit 13,3-Zoll-Bildschirm in dieser Geräteklasse.

Fazit

Mit 82 Punkten landet das kleinere VivoBook auf dem Bronzerang. Punkte verliert das Gerät bei der Ausstattung, denn eine Webcam fehlt beispielsweise.

Asus VivoBook X512F 

Das zweite VivoBook im Testfeld ist preiswerter als die anderen Geräte in dieser Testkategorie und hat das größte Display. Da mit der Bildschirmgröße in der Regel auch das Gewicht zunimmt, bringt das X512F auch deutlich mehr auf die Waage als die anderen. 

CPU und RAM sind identisch mit dem Testsieger Acer Swift; die SSD bietet dagegen mit nur 256 GByte Kapazität für unseren Geschmack zu wenig Platz. Die Akkulaufzeit mit gemessenen 202 Minuten ist für einen 15,6-Zöller akzeptabel, dürfte aber gern auch länger ausfallen. 

Notebooks bis 1000 Euro: Asus VivoBook X512F

© Josef Bleier

Notebooks bis 1000 Euro: Asus VivoBook X512F

Wenig zu bemängeln gibt es dagegen bei der Tastatur, die allerdings, wie der VivoBook-Bruder, an der zu kleinen Enter-Taste leidet. Der Nummernblock rechts dürfte allerdings für viele Nutzer eine praktische Besonderheit sein.

Im Testlabor reiht sich das X512F, auf dem Windows 10 Pro installiert ist, brav in die Reihe ein und sammelt eine ähnliche Punktzahl wie die Konkurrenten. Große Schwächen leistet sich das Notebook nicht.

Fazit

Das größere VivoBook bietet viel Notebook zu einem geringen Preis. Zwar ist nicht alles Gold was glänzt, doch wer aufs Geld achten muss, kann hier zugreifen.​

HP Envy x360 

Dieses schicke Convertible von HP ist nicht ganz neu, sondern hat schon einige Monate auf dem Buckel. Dass es dennoch weiterhin unverändert im Handel angeboten wird, spricht für die Qualität des Notebooks, bei dem in erster Linie das für diese Preisklasse außergewöhnlich gute Display und die tollen Lautsprecher von Bang & Olufsen ins Auge beziehungsweise ins Ohr stechen.

Notebooks bis 1000 Euro: HP Envy x360

© Josef Bleier

Notebooks bis 1000 Euro: HP Envy x360

Die Verarbeitung und auch die Tastatur sind weitere Pluspunkte, die das Gerät auf sein Konto buchen kann. Nicht so gut ist dagegen die Leistung, denn die AMD-Komponenten, auf denen das Envy basiert, können mit der Intel-Konkurrenz nicht ganz mithalten. Wirklich bemerkbar dürfte das in der Praxis aber selten werden. Eher stören da schon die vergleichsweise lauten Lüfter, die die Arbeitsruhe öfter stören, als man das gern hätte.

Fazit

Das Envy ist zwar schon länger auf dem Markt, dennoch kann es noch immer gut mithalten. Das beste Display im Feld steckt in diesem Notebook.

Lenovo ThinkBook 13S 

Trotz schneller Komponenten kommt das ThinkBook 13S nur auf dem vierten Rang dieser Gerätekategorie ins Ziel. Dabei liefert dieses Notebook für lediglich 720 Euro an sich einen sehr fairen Gegenwert und eine konkurrenzfähige Ausstattung mit schneller Intel-CPU und immerhin 16 GByte RAM, was unter 1000 Euro eher ungewöhnlich ist. 

Notebooks bis 1000 Euro: Lenovo ThinkBook 13S

© Josef Bleier

Notebooks bis 1000 Euro: Lenovo ThinkBook 13S

Dafür spart Lenovo an anderer Stelle und verbaut eine eher kleine SSD mit lediglich 256 GByte Kapazität. Größtes Manko ist die Akkulaufzeit, denn dem ThinkBook ging im Battery Benchmark bereits nach gut drei Stunden die Puste aus. 

Da das Gewicht für einen 13,3-Zöller eher hoch ist, gab es in der Mobilitätswertung nur vergleichsweise magere neun Punkte. Insgesamt ist das sehr schade, denn die Tastatur kann ebenso überzeugen wie das helle Display. Es wäre bei besserer Ausdauer also mehr drin gewesen für das Lenovo ThinkBook 13S.

Fazit

Das ThinkBook hätte Potenzial für einen Platz weiter vorn gehabt, doch die eher schwache Akkulaufzeit macht dem Gerät einen Strich durch die Rechnung.​

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