Grafikkarte mit Nvidia Raytracing

Zotac GeForce RTX 2080 AMP im Test

16.1.2019 von Manuel Masiero

Die Zotac GeForce RTX 2080 AMP hat eine Boost-Frequenz von 1.830 MHz. Wie macht sich das in Performance und Lautstärke bemerkbar? Hier unser Test.

ca. 1:50 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Zotac Geforce RTX 2080 AMP Test
Die Zotac Geforce RTX 2080 AMP ist im Handel zum Preis von 850 Euro (UVP) erhältlich.
© Josef Bleier

Pro

  • Hohe Performance
  • Raytracing-Support

Contra

  • Etwas lauter als Referenz-Modelle

Fazit

PC Magazin Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: befriedigend


90,0%

Sollen Spiele in 4K-Auflösungen mit mindestens 30 Bildern pro Sekunde und maximalen Bilddetails laufen, kommen dafür nur sehr wenige High-end-GPUs in Frage. Eine davon ist die GeForce RTX 2080, zweitschnellstes Modell der neuen GeForce-20-Serie von Nvidia und Herzstück der 850 Euro teuren Zotac-Grafikkarte GeForce RTX 2080 AMP.

Ein Muss für Raytracing

Im Test zeigt der Pixelbeschleuniger von Zotac wie erwartet eine sehr starke 3D-Leistung und landet damit im Grafikkarten-Ranking zu Recht ganz weit vorne. Zudem empfiehlt er sich als eines der derzeit günstigsten RTX-2080-Modelle auf dem Markt.

Für Hardware-Enthusiasten kommt noch ein wichtiger dritter Grund dazu – Stichwort Raytracing: Dieses von den GeForce-20-GPUs unterstützte Render-Verfahren sorgt durch eine aufwändige Echtzeit-Berechnung von Lichteffekten und Reflektionen für eine bis dato unerreicht realistische Darstellung von Spielwelten. Raytracing wird derzeit schon von einigen Titeln unterstützt und ist dort optisch eine Wucht, beispielsweise bei Shadow of the Tomb Raider oder Battlefield V.

Raytracing-Trailer: Battlefield 5

Quelle: EA
Der Raytracing-Trailer zu Battlefield 5.

Zotac hat seine Grafikkarte werkseitig leicht übertaktet. Beim Chiptakt setzt die mit 8 GByte GDDR6-RAM ausgestattete GeForce RTX 2080 AMP auf eine Boost-Frequenz von 1.830 MHz; 120 mehr, als es das Referenzdesign von Nvidia vorsieht. Zudem belässt es der Hersteller nicht wie empfohlen bei einem Doppelpack aus 90-Millimeter-Axiallüftern, sondern packt gleich drei davon auf seine Grafikkarte. Dadurch belegt sie zwei PCI-Slots im Gehäuse und bringt es auf eine Länge von fast 31 Zentimetern.

Ihr Custom-Design bringt der Zotac jedoch keine echten Vorteile. Sie läuft zwar in Benchmarks etwas schneller als eine nicht übertaktete GeForce RTX 2080, doch von diesem Leistungsplus spüren Gamer praktisch nichts. Die zweite Einschränkung betrifft die an sich erfreulich ruhigen Lüfter. Referenz-Modelle sind aber noch eine Spur leiser unterwegs und halten die GPU-Temperatur dabei genauso effektiv im thermisch grünen Bereich.

zotac firestorm
Das mitgelieferte Overclocking-Tool Zotac Firestorm läuft auch mit älteren Nvidia-Grafikkarten.
© Screenshot / PC Magazin

Zotac GeForce RTX 2080 AMP: Benchmarks

  • 3DMark Time Spy WQHD: 10.794 Punkte
  • Deux Ex: Mankind Divided - Durchschnitt FullHD: 132,8 fps
  • Deux Ex: Mankind Divided - Durchschnitt 4K: 51,7 fps
  • Rise of the Tomb Raider: FullHD 10 Punkte
  • Rise of the Tomb Raider: 4K 81,1 Punkte
[Testsiegel] PC Magazin Note Sehr Gut
PC Magazin Testnote: sehr gut
© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

Fazit

Die Zotac GeForce RTX 2080 AMP überzeugt durch sehr hohe Leistung zu vergleichsweise moderatem Preis. Ihr Custom-Design mit Triple-Lüfter bringt ihr jedoch keine echten Leistungsvorteile.

Zotac GeForce RTX 2080 AMP​: Datenblatt

  • Preis: 850 Euro
  • GPU: GeForce RTX 2080 (Grafikchip TU104)
  • Videospeicher: 8 GB GDDR6
  • Anschlüsse: 3x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0, 1x USB-C, NVLink
  • Garantie: 5 Jahre

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