Gaming-Grafikkarte

Zotac Gaming Geforce GTX 1660 im Test

21.8.2019 von Oliver Ketterer

Was leistet die Gaming Geforce GTX 1660 mit 6 GByte GDDR5, und einem Chiptakt von 1530 MHz von Zotac? Lesen Sie unseren Test zu dieser Grafikkarte für Gamer.

ca. 2:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Zotac Gaming Geforce GTX 1660 im Test
Zotac Gaming Geforce GTX 1660 im Test
© Josef Bleier

Pro

  • richtet sich an Full-HD-Spieler
  • hohe Bildwiederholraten

Contra

  • kein Raytracing

Fazit

PC Magazin Testurteil: befriedigend; Preis/Leistung: gut


69,0%

Das ist schon verzwickt. Die Nomenklatur bei Grafikkarten mit Chips von Nvidia verlässt den Pfad der Logik. Wer zum Beispiel annimmt, eine GTX 1660 sei besser als eine GTX 1080, der irrt. Die neuen Superstars heißen bei Nvidia RTX. 

Die 16XX Neulinge sollen wohl die Lücke nach unten füllen. Die Zotac Gaming GTX 1660 liegt leistungsmäßig zwischen der 1650 und der 1660Ti – und klar unter einer alten GTX 1080. Wobei auch der alte GDDR5 RAM verbaut wird. 

Die Ti-Variante 1660 erhält den neuen GDDR6-Speicher – und erzielt 288 GByte/s an Speicherbandbreite. Der GTX 1660 mit GDDR5 werden nur 192 GByte/s zugestanden. Fragwürdig für eine neue Grafikkarte.

Günstig, aber auch ein Schnäppchen? 

Lohnt sich der Kauf? Das ist die wichtigste Frage des Gamers. Für Besitzer einer GTX 1060, 1070 oder 1080 lautet die Antwort nein. Der Leistungszugewinn ist für ein Upgrade zu gering oder er ist sogar negativ, also eine Verschlechterung. 

Eine höhere Zahl bedeutet eben nicht wie früher auch mehr Leistung. Wer noch eine deutlich ältere Grafikkarte sein Eigen nennt, könnte aber Interesse zeigen. Aus den 14 Benchmarktests, die wir einsetzen, lässt sich eines klar sagen: Die GTX 1660 richtet sich an Full-HD-Spieler. 

Hier erzielt die Karte durchwegs hohe Bildwiederholraten jenseits von 60 fps; ganz gleich, wie hoch die Detailtiefen eingestellt wurden. Bei einer 4K-Auflösung stößt der Pixeljongleur aber sofort an die Grenze der Spielbarkeit.

Zotac Gaming Geforce GTX 1660 im Test - Anschlüsse
Ein Multimonitorbetrieb ist bei drei Display Ports und einem HDMI-Anschluss möglich.
© Josef Bleier

Dieser Umstand verleiht der Karte ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber: Blicken wir ins Angebot der Konkurrenz, so finden wir beispielsweise mit einer RX 590 von AMD einen Grafikchip der ebenfalls perfekt ist für Full-HD-Spieler, und der ist schon ab 190 Euro im Versandhandel erhältlich. 

Damit ist die Zotac GTX 1660 zwar günstig, aber kein Schnäppchen. Ohnehin ist es fraglich, ob eine Investition von 225 Euro für eine Karte lohnt, die kein Raytracing hat. Für 100 Euro mehr gibt es schon die ersten RTX-2060-Grafikkarten.

Lesetipp: PC selbst zusammenbauen: Grafikkarte

Zotac Gaming Geforce GTX 1660: Benchmarks

  • ​3DMark Time Spy: 5808 Punkte 
  • 3DMark Fire Strike Extreme: 6099 Punkte 
  • Deux Ex: Mankind Divided FullHD (durchschn.): 69,2 fps 
  • Rise of the Tomb Raider: FullHD (gesam.): 104 fps 
  • Battlefield 5 Full HD (ohne DXR): 121 fps​

Zotac Gaming Geforce GTX 1660: Details

  • Preis/Leistung: gut 
  • GPU: Nvidia GTX 1660 (TU116-300-A1) 
  • Chiptakt: 1530 MHz (Boost-Takt 1785 MHz) 
  • Videospeicher: 6 GByte GDDR5 
  • Anschlüsse: 3x DisplayPort, 1.4a, HDMI 2.0b 
  • SLI / Grantie: – / 5 Jahre (bei Registrierung)
[Testsiegel] PC Magazin Note Befriedigend
PC Magazin Testnote: befriedigend
© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

Fazit

Die Zotac Gaming Geforce GTX 1660 ist im Reigen der Nvidia-Karten ein günstiger Pixeljongleur für die Full-HD- Auflösung. Ein Schnäppchen ist sie nicht, und Raytracing hat sie auch nicht.​

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