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Yamaha YSP-4300 im Test

Ganze 22 Lautsprecher und 24 Endstufen sorgen beim Soundbeamer Yamaha YSP-4300 für virtuellen Surround-Sound.

© Hersteller/Archiv

Yamaha YSP-4300, home entertainment, surround

Pro

  • spielt sehr ausgewogen, transparent und sauber
  • bietet gleichmäßige Räumlichkeit und tolle Ausstattung

Contra

  • Timing leidet unter DSP-Effekten

Das neu gestylte Gehäuse ist relativ tief, um den 22 2,8-cm-Breitband-Lautsprechern, die zum Beamen benötigt werden, samt ihren beiden elegant in die Ecken integrierten 6,5-cm-Tieftönern und der Elektronik ausreichend Volumen zu bieten. Immerhin benötigt das von Yamaha verwendete Prinzip 24 separate Endstufen für den Soundriegel.

Nummer 25 sitzt im drahtlosen Bassreflex-Subwoofer, der über einen seitlich angebrachten 16-cm-Treiber verfügt. Auch sonst fährt Yamaha einiges auf: Vier HDMI-Eingänge, ein -Ausgang mit ARC sowie drei Digital- und ein Analog-Eingang erlauben einen flexiblen Systemausbau. 

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Wie bei Yamaha üblich, findet der Benutzer nach dem Setup, das durch sehr gute grafische Oberflächen und eine verbesserte Einmess-Automatik mit Erkennung von Reflexionen vereinfacht wird, eine Reihe von DSP-Effekten vor: je drei Modi für Musik und Cinema plus vier für bestimmte Programm-Genres, dazu noch unzählige Presets für den Beam-Modus.

© Hersteller/Archiv

Der Beamer erweist sich in wichtigen Punkten als vorbildlich. Mehr noch als mit seinem recht ausgewogenen Frequenzgang punktet er mit seinem sehr gleichmäßigen Rundstrahlverhalten und seiner gleichmäßigen Klirr-Verteilung auf niedrigem Niveau. Der Riegel erreicht immerhin 88 dB Maximalpegel, der Subwoofer gar 103 dB.

Die Sound-Effekte sollte man allerdings besser meiden, wenn man auf trockene, schnelle Bässe steht - besonders beim Musikhören. Mit Surround-Kino-Programmen lieferte der Subwoofer überzeugende Spezial-Effekte, ebenso überzeugte die lückenlose Räumlichkeit. Das Hauptargument für den YSP-4300 ist seine saubere, klare Mitten- und Höhenwiedergabe. Für Langzeithörer lohnt sich allein schon deshalb die Investition.

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