Core i5-7300HQ mit GeForce GTX 1060

Xiaomi Mi Gaming Laptop im Praxistest: Kühlung, Anschlüsse und Design

3.8.2018 von Alina Braun

ca. 2:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Xiaomi Mi Gaming Laptop im Praxistest: Lohnt sich das Spieler-Notebook?
  2. Xiaomi Mi Gaming Laptop im Praxistest: Kühlung, Anschlüsse und Design
  3. Xiaomi Mi Gaming Laptop im Praxistest: Leistung, Benchmarks und Fazit
Xiaomi Mi Gaming Notebook
Auf der Rückseite finden sich die Anschlüsse RJ45-LAN, USB-A 3.0, HDMI, USB-C 3.0 und die Buchse fürs Ladekabel.
© WMP

Besonderes Augenmerkt legt Xiaomi auf die Kühlung, die das Innenleben des Notebooks mit zwei Lüftern und fünf Heatpipes vor Überhitzung schützt. Die von unten angesaugte Luft leitet das Xiaomi Mi Gaming Laptop durch Auslassschlitze links, rechts und an der Rückseite aus. Links oben befindet sich eine Taste, die den Kühler in den Boost-Modus schickt. Bei anspruchsvollen Spielen verbessert die zusätzliche Luftzirkulation die Leistung des Laptops. Die im Spielbetrieb für einen Gaming Laptop ohnehin schon nicht leisen Lüfter machen sich mit Boost-Modus akustisch besonders bemerkbar. Dennoch ist die Option einer Boost-Taste für alle Spieler von Vorteil, die auf ihre Hardware achten möchten. 

Xiaomi Mi Gaming Notebook
Der Kartenleser befindet sich rechts kurz vor der USB-A 3.0-Buchse.
© WMP

Beim Akku wählt der Hersteller 3.590 mAh, die dem Nutzer gute 7 Stunden Video-Streaming ermöglichen. Je nach Spiel sollten Sie nicht mit mehr als 2 und 3 Stunden Laufzeit rechnen. Dass Sie u.a. im Nvidia-Treiber die Grafikausgabe zwischen Geforce GTX 1060 und Intel-HD-GPU umschalten können, hilft der Akkuleistung bei Bedarf ungemein. Das 500 Gramm schwere Netzteil lädt die Batterie in wenigen Stunden wieder auf. Mitgeliefert wird ein chinesischer Stromstecker. Ein Käufer sollte also gleich an einen passenden Adapter denken, oder den Support des jeweiligen Shops gleich um einen Tausch bitten.

Xiaomi Mi Gaming Laptop
Das Xiaomi Mi Gaming Laptop​ ist für Fingerabdrücke anfällig.
© WMP

Xiaomi Mi Gaming Laptop: Schlichtes Design

Das Notebook misst 364 x 265 x 23 mm und ist in mattem Anthrazit gehalten. Der Laptop ist durchweg gut verarbeitet. In der Tat gibt es wenig Kritikpunkte etwa an Display oder Scharnier. Bei den Materialien setzt Xiaomi auf eine Kombination von Aluminium und Kunststoff, die insgesamt einen guten Eindruck hinterlässt. Auf dem Gerät sammeln sich aber schell sichtbare Fingerabdrücke.

Lesetipp: 5 Gaming-PCs im Test - Acer vs. Lenovo, MSI und mehr

Dank LED-beleuchteter Tastatur ist Zocken im Dunkeln kein Problem. Sogar der Unterboden wird auf beiden Seiten in Licht getaucht. Neben dem voreingestellten RGB-Farbschema sind noch drei weitere Beleuchtungsmodi aktivierbar. Für Zocker, die es schlicht mögen, lässt sich die Beleuchtung auch komplett ausschalten. Die Tastatur vermittelt ein angenehmes Tippgefühl mit tiefem Druckpunkt und die einzelnen Tasten fallen mit 16 x 16 mm groß genug aus. Auf der linken Seite befinden sich fünf frei programmierbare Tasten.

Xiaomi Mi Gaming Notebook RGB-Farben Tastatur
Auf der Unterseite leuchten zusätzlich zwei LED-Streifen in unterschiedlichen Farben. Mit der hier roten Taste links oben schalten Sie den Boost-Modus ein.
© WMP

Wer eine deutsche Tastatur samt Ziffernblock möchte, muss eine externe Tastatur mit dem System verbinden. Typisch für Xiaomi-Laptops sind nur QWERTY-Modelle verfügbar. Das Touchpad reagiert zuverlässig und ist groß bemessen. Zwar startet das Xiaomi Mi Gaming Laptop mit einem chinesischen Windows 10 (Single-Language-Lizenz), doch nach einer sauberen Neuinstallation und dem Aktivieren einer Windows-Lizenz mit deutscher Sprache lässt sich das Notebook wie gewohnt einsetzen. Windows 10 Pro hat direkt alle Treiber selbständig gefunden. Notwendige Updates finden Sie bei Bedarf auf der chinesischen Xiaomi-Webseite oder bei den jeweiligen Herstellern der verbauten Hardware (Nvidia, Intel und mehr). Mit 2,7 kg ist der Xiaomi Mi Gaming Laptop kein Fliegengewicht und für längere Transporte zu Fuß oder mit dem Rad sehr schwer. Das ist bei Gaming-Notebooks aber eher die Norm, als eine Ausnahme.

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