Maß aller Dinge

X-Plane 11 im Test: So fliegt es sich

Inhalt
  1. X-Plane 11 im Test: Die Flugsimulation, die Maßstäbe setzt
  2. X-Plane 11 im Test: So fliegt es sich

© Laminar Research

Das Flugzeug reagiert auf Wind und Wetter, X-Plane 11 setzt Maßstäbe beim Fluggefühl.

Blutige Anfänger sollten für X-Plane 11 auf jeden Fall das Handbuch lesen und vielleicht den ein oder anderen Online-Kurs – z.B. auf Youtube – aufsuchen. Im Spiel selbst gibt es zudem ein Tutorial, das einem Starts und Landungen beibringt. Zusätzlich wird viel Zeit in die Navigation gesteckt. Denn wer bislang vielleicht Auto oder Fahrrad fuhr, muss sich über den Wolken gewaltig umstellen. Daher empfiehlt es sich auch, etwas Geld in passende Hardware zu stecken. Klar, man kann X-Plane 11 auch mit Maus und Tastatur spielen. Kann man machen, macht aber keinen Spaß.

Einmal im Cockpit angekommen, wird man – je nach gewähltem Flugzeug – quasi von Schaltern und Anzeigen nur so erschlagen. Wer hier nicht weiß, wofür welches Instrument ist, der kann einpacken. Daher ist es durchaus ratsam, sich zuerst mit einer Cessna oder anderen kleinen Fliegern in den Himmel zu begeben. Generell ist aber zu sagen: die Cockpits sind atemberaubend schön. Jeder Hebel, jeder Knopf lässt sich individuell bedienen. Das ist nicht neu, denn so muss es in einem echten Simulator eben sein. Schön aber ist, dass sich stufenlos an die einzelnen Elemente heranzoomen lässt und trotzdem keinerlei Pixel zu erkennen sind. Selbst in der höchsten Zoomstufe sind die Anzeigen knackscharf.

© Laminar Research

Die Instrumente sind bis auf kleinste Details ausgearbeitet.

Anfänger können übrigens zu Beginn jedes Fluges festlegen, ob einzelne Instrumente oder Mechaniken ausfallen können. Profis wählen hier natürlich die realistische Option. Selbst das Wetter lässt sich einstellen. Sonne? Regen? Nebel? Ihre Entscheidung! Generell lässt sich nahezu alles einstellen.

X-Plane 11: Die Flugphysik

Was uns aufgefallen ist, das ist die neue Windsimulation. Fühlten sich die Stahlkolosse früher – vor allem in Flight Simulator X – teilweise an wie große Busse auf Schienen, reagieren die Flieger nun deutlich realistischer auf Wind. Das macht die Herausforderung noch größer. Zusätzlich gibt es sogenannte „sloped Runways“, also Landebahnen mit unterschiedlichem Höhenprofil. Das beherrscht der FSX beispielsweise nicht, sorgt aber selbst bei Profis hin und wieder für Schweißperlen auf der Stirn. Der Runway von La Palma ist ein Paradebeispiel für sloped Runways. Gut gemacht, Laminar! Auch sonst sind die Flughäfen nicht langweilige gestaltet.

© Laminar Research

Flughäfen auf der ganzen Welt sind detailreich nachgebildet. Add-ons besorgen den Rest.

Das was X-Plane seit jeher auszeichnet, ist die große Anzahl Add-ons – egal ob kostenlos oder kostenpflichtig. Diese werden auch mit X-Plane 11 wieder unterstützt. Schon bald wird es hierfür hochdetaillierte Flugzeuge und Flughäfen geben, die dem Ganzen dann die Krone aufsetzen dürften.

X-Plane 11 im Test: Fazit

Kurzform: Im Bereich der Flugsimulationen gibt es nichts Besseres. War früher mal der Microsoft Flight Simulator das Maß aller Dinge, ist es mittlerweile X-Plane 11. Natürlich ist X-Plane 11 nicht perfekt. Manche Menüs wirken etwas überladen, manche Einstellungen – zum Beispiel für die Grafik – nicht ganz so ausführlich wie andernorts. Auch die Flugzeuge, die standardmäßig mitgeliefert werden, sind nicht ganz so detailliert wie die aus den Add-ons. Aber das ist Meckern auf einem solch hohen Niveau, dass Kritik eigentlich nicht sein müsste. Wir wollten es aber nicht unerwähnt lassen.

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