Testbericht

Video-Nachbearbeitung: Avid Liquid 7.1

25.10.2006 von Redaktion pcmagazin und Peter Knoll

Das Videoschnitt-Programm Avid Liquid 7.1 berechnet Effekte, Übergänge usw. im Hintergrund. Dabei verwendet das Programm die Grafikkarte als Beschleuniger für die GPU-Effekte.

ca. 0:50 Min
Testbericht
Video-Nachbearbeitung: Avid Liquid 7.1
Video-Nachbearbeitung: Avid Liquid 7.1
© Testlabor Printredaktionen

Die in Liquid enthaltenen Werkzeuge für Videoschnitt und Compositing funktionieren hervorragend, es macht sehr viel Spaß, mit dem Programm zu arbeiten. Mit dem kostenlosen Service Pack 1 für 7.1 hat Avid endlich lästige Probleme wie falsch gespeicherte Audiodaten gelöst. Per Voreinstellung lassen sich die Tastaturbelegungen etwa von Avid Xpress einstellen. Die Bedienung ist logisch, ärgerlich dagegen die neue Support-Politik Avids: Ein 30-Tages- Zugang zum Telefonsupport kostet 18,56 Euro und führt zur Abwertung.

Trotz der Überarbeitung in Version 7.1 hinterlässt Liquid weiterhin bei der Performance einen durchwachsenen Eindruck: Gerade bei den GPU-Effekten ist bei einer flotten Grafikkarte (im Test: 6800GT) die Berechnung in Echtzeit. "Schnarchlangsam" zieht sich dagegen weiterhin der Start des Programms hin; nach dem Import von Dateien benötigt die Waveform-Berechnung weiterhin viel Zeit. Überarbeitet hat Avid die direkt aus der Zeitleiste mögliche DVD-Ausgabe; so ist ein Auto- Loop auch ohne eigenes Menü möglich. Für die Flash-Ausgabe sind sinnvolle Presets enthalten, auch die XDCAM HD-Unterstützung wurde integriert. Für den Dual-Monitor- Betrieb benötigt Liquid weiterhin Monitore mit identischen Auflösungen.

Avid Liquid 7.1 SP1 bietet sich als mächtige Komplettlösung für Videoprofis und ambitionierte Heimanwender an.

Preis: 549,- Euro Gesamtwertung: gut

http://www.avid.de

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