Testbericht

Vantage VT-100S

24.9.2011 von Andreas Greil

Als der VT-1 von Vantage auf den Markt kam, eroberte er sofort die Herzen der Redaktion. Nun gibt es den Nachfolger: den VT-100S.

ca. 1:30 Min
Testbericht
Vantage VT-100S
Vantage VT-100S
© Video Homevision

Pro

  • Doppel-Tuner, Festplatte
  • ansprechende Menüs
  • überragende Tuner-Empfindlichkeit (Empfangsstärke)

Contra

  • wenige Anschlüsse

Bereits beim Auspacken des VT-100S zeigen sich Unterschiede zum VT-1 (getestet in VHV 11/10, ab Seite 52). Das Gehäuse ist schwarz und nicht wie beim VT-1 mit einer Aluminium-Frontblende versehen. Auch ein Blick auf die Rückseite des VT-100 offenbart Unterschiede: Im Gegensatz zum VT-1 gibt es hier nur eine Scart-Buchse, keinen separaten Composite- oder S-Video-Ausgang und keine zweite USB-Buchse.

Dafür besitzt der VT-100 einen Doppel-Tuner. Somit lässt sich ein Programm auf der eingebauten 500 GByte großen Festplatte aufnehmen, während man ein anderes Programm betrachtet.

Im Test zeigte sich, dass der Receiver sogar zwei Programme gleichzeitig aufzeichnet, während man ein drittes mit Timeshift, dem zeitversetzten Fernsehen, anschauen kann. Des Weiteren lässt sich dank des Twin-Tuners die Bild-in-Bild-Funktion aktivieren: Hierbei wird ein kleines Fenster mit einem weiteren Fernsehsender auf dem Bildschirm geöffnet.

Anders als beim VT-1 ist beim VT-100 die Festplatte fest integriert. Der Wechselrahmen des VT-1 fehlt jedoch. Auch das Display, das beim VT-1 noch als OLED vorliegt und auch das Live-TV-Bild zeigt, ist beim VT-100 als herkömmliches alphanumerisches Display verbaut, das aber immerhin den Sendernamen und im ausgeschalteten Zustand des Receivers die Uhrzeit zeigt.

Der VT-100S besitzt zwei USB-Schnittstellen. Die erste befindet sich schnell und einfach erreichbar hinter der Klappe auf der Frontblende und eignet sich somit hervorragend, um Software-Updates schnell zu installieren. Ebenfalls kann hier eine weitere Festplatte zur Aufnahme bzw. ein USB-Stick zum Abspielen von Multimedia-Dateien angeschlossen werden. Dabei kennt der Receiver viele Formate wie MPEG, AVI und sogar Apples MOV.

Eine zweite USB-Schnittstelle befindet sich auf der Rückseite des Geräts. Ist ein Speichermedium angeschlossen, so wendet der VT-100S das sogenannte TRP-Format zur Speicherung der Filme auf der Festplatte an. Dies kann im Bedarfsfall mittels der separat erhältlichen DVR-Studio-HD2-Software der Firma Haenlein auch in andere Formate gewandelt werden.

Innere Werte

Die Bildschirmmenüs sind ansprechend und mit denen des VT-1 identisch. Sie wirken aufgeräumt und für HDTV optimiert. Der VT-100S besitzt zwei CI-Plus-Slots. Mittels des separat erhältlichen CI-Plus-Moduls inklusive Smartcard ist er in der Lage, auch die HD-Sender des Programmanbieters in HD-Plus zu empfangen.

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