Zwei Räder außer Rand und Band

Valentino Rossi: The Game im Test

Valentino Rossi ist ein gefragter Mann. Nachdem der neunmalige Racing-Champion bereits mit dem Energy-Drink-Hersteller Monster kooperiert, gibt es jetzt auch sein eigenes Motorrad-Rennspiel. Doch was taugt Valentino Rossi: The Game? Wir haben den Test.

© valentino 1

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Pro

  • Gute Steuerung für Simulationsfans
  • Prima Umfang
  • Spaßige Karriere

Contra

  • Schwächelnde Grafik
  • Teils dünner Sound

Fazit

Gutes Rennspiel mit tollem Umfang aber durchwachsener Technik.
Gut

Valentino Rossi: The Game bietet neben einem typischen Karriere-Modus auch die Möglichkeit, die Karriere des Valentino "The Doctor" Rossi, nachzuspielen - mit allen Highlights. Dieser Modus ist nicht nur spannend inszeniert, sondern er bietet Motorsport-Neulingen die Chance, den Champion kennenzulernen. Alle, die "The Doctor" bereits feiern, freuen sich, mal in seine Fußstapfen zu treten. Deshalb ist auch eines klar: Dieser Story-Modus ist es, der Valentino Rossi: The Game ausmacht.

Valentino Rossi: The Game im Test – Steuerung

Bei Valentino Rossi: The Game haben wir es mit einer echten Simulation zu tun. Arcade? Nein, danke. Vor allem die oben angesprochenen Neulinge dürften zu Beginn echte Probleme haben, die Zweiräder auf der Strecke zu halten. Wird der Analogstick auch nur einen Hauch falsch angesprochen, endet die Fahrt meist im Kiesbett. Da kann man schon mal echte Angst vor Kurven entwickeln. Doch mit ein bisschen Übung sind auch die vorderen Plätze kein Problem mehr. Dabei muss man aber stets ein Auge auf die Kontrahenten werfen. Denn die KI fährt so gut, dass Fehler kaum passieren. Abdrängen funktioniert zwar, die Kollegen fallen - wenn überhaupt - nur ganz selten.

© valentino 2

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Valentino Rossi: The Game im Test – Die Grafik

Grafisch erwartet man von den Games der Playstation 4 schon einiges - vor allem nach so Optik-Leckerbissen wie etwa dem Online-Shooter The Division oder dem PS4-Exklusivspiel Uncharted 4. Valentino Rossi: The Game schwächelt in dieser Disziplin leider. Die Streckenmgebungen? Ziemlich trostlos bis langweilig. Die Texturen? Teils sehr schwammig gezeichnet und flackernd. Manche Umrisse wirken arg kantig. Das muss heutzutage nicht mehr sein. Leider kommt auch kein rechter Geschwindigkeitsrausch auf, den man sich von einem Motorrad-Rennspiel eigentlich erhofft.

Valentino Rossi: The Game im Test – Fazit

Hinsichtlich des Umfangs kann man Valentino Rossi: The Game kaum etwas vorwerfen. Vor allem die Highlights aus der Karriere von "The Doctor" machen richtig Spaß. Allerdings erst, wenn man sich an die knackige Steuerung gewöhnt hat. Denn Arcade-Spieler haben hier wirklich nichts zu suchen. Schade, dass die Grafik nicht mithalten kann und der Sound an manchen Stellen etwas arg dünn daher kommt.

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Quelle: PC Magazin / Bildmaterial der Hersteller
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