Mobiler WLAN-Router

TP-Link Archer MR600 im Test

7.12.2022 von Hannes Rügheimer

Mit dem Archer MR600 bietet TP-Link einen relativ preiswerten stationären LTE-Router an – zum Testzeitpunkt war das Gerät online für 109 Euro erhältlich. Wir haben ihn getestet.

ca. 1:25 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
TP-Link Archer MR600 im Test
TP-Link Archer MR600 im Test: Preiswert ins Internet per LTE
© TP-LInk
EUR 179,51
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Pro

  • Funktionsumfang: Gastnetz, Kinderschutz, Quality of Service und DynDNS
  • niedriger Stromverbrauch

Contra

  • VPN-, NAS- oder Druckerunterstützung fehlen

Fazit

PC-Magazin Testurteil: sehr gut


86,0%

Mit LTE Cat 6 – maximal 300 Mbit/s im Downlink, maximal 50 Mbit/s im Uplink – bricht der MR600 keine Geschwindigkeitrekorde. Andererseits gibt es viele Mobilfunkverträge, deren Datenraten ohnehin unterhalb dieser Grenze eingebremst werden. Das Gerät ist somit in erster Linie für eine pragmatische Internetanbindung an Einsatzorten gedacht, an denen keine leitungsgebundene Alternative zur Verfügung steht.

TP-Link Archer MR600 im Test: Screenshot Oberfläche
Die Oberfläche bietet viele Einstellungen und gibt auch umfangreiche Informationen zur Mobilfunkanbindung.
© PC Magazin

Daran passt sich auch die WLAN-Sektion an: Sie unterstützt Wi-Fi 5 (11ac) mit maximal 867 Mbit/s auf 5 GHz und maximal 300 Mbit/s auf 2,4 GHz. Das ist ebenfalls nicht rekordverdächtig, aber für die gegebene LTE-Anbindung angemessen.

Grundsätzlich lässt sich der MR600 auch als reiner WLAN-Router konfigurieren, der eine kabelgebundene Internetverbindung per Funknetz teilt. In Anbetracht seiner begrenzten WLAN-Leistungen dürfte das aber selten der Haupteinsatzzweck des Geräts sein.

Benchmark: TP-Link Archer MR600

Vollbildansicht
Benchmark Wert
LTE Download via Wi-Fi 5 (5 GHz) 78 Mbit/s
LTE Upload via Wi-Fi 5 (5 GHz) 25 Mbit/s
lokaler Transfer via Wi-Fi 5 (5 GHz) 564 Mbit/s
lokaler Transfer via Wi-Fi 5 (2,4 GHz) 187 Mbit/s
Stromverbrauch im Betrieb 9,8 Watt
SPEED-LIMIT: Die Durchsätze werden in erster Linie durch LTE Cat 6 begrenzt – für lokale Transfers geht etwas mehr.

Für Ersteinrichtung und Konfiguration hat man die Wahl zwischen der TP-Link-App „Tether“ – für Android und iOS – und einer klassischen Browseroberfläche. Unschön ist, dass die App zwingend eine Anmeldung an einem TP-Link-Konto fordert – per lokaler Web-Oberfläche geht‘s auch ohne.

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Etwas hakelig ist zudem das Einlegen der SIM-Karte in den dafür vorgesehenen Micro-SIM-Steckplatz. Für die heute gebräuchlicheren Nano-SIMs liefert der Hersteller einen Adapter mit.

Details: TP-Link Archer MR600

Vollbildansicht
Detail
Preis/Leistung: sehr gut
Mobilfunk: LTE Cat 6 (300/50 Mbit/s)
WLAN: Wi-Fi 5 (max 867/300 Mbit/s auf 5/2,4 GHz)
Anschlüsse: 3x LAN GbE, 1x LAN/WAN GbE
Funktionen: Gastnetz, Kinderschutz, QoS, DynDNS, Firewall, DoS-Erkennung

Die Bedienoberflächen geben keine Rätsel auf und unterstützen TP-Link-typisch auch anspruchsvollere Netzwerk- und Firewall-Einstellungen. Wer sich damit nicht beschäftigen will, kommt aber auch mit den einfacheren „Basiseinstellungen“ und dem praxisgerechten Einrichtungsassistenen ans Ziel.

Mit Gastnetz, Kinderschutz, Quality of Service und DynDNS ist der Funktionsumfang recht groß – VPN-, NAS- oder Druckerunterstützung fehlen allerdings.

[Testsiegel] PC Magazin Note Sehr Gut
Der pcmagazin.TP-Link-Archer-MR600 hat in unserem Test die Note "sehr gut" erhalten.
© PC Magazin / WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

Gebremst vor allem durch LTE

Unsere Durchsatzmessungen wurden in der Praxis vor allem durch die LTE-Anbindung begrenzt. Deshalb haben wir in unseren Benchmarks auch lokale Transfers zu einer per LAN angebundenen Gegenstelle gemessen. Die Datenraten liegen im Bereich des Erwarteten, der Stromverbrauch ist sogar relativ niedrig.

Fazit: TP-Link Archer MR600

Was der Archer MR600 kann, macht er sehr gut – Geschwindigkeitsrekorde per LTE oder Wi-Fi (5) sollte man von ihm allerdings nicht erwarten. Dafür ist er recht günstig.

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