Business-Notebook

Toshiba Portégé X30-D121 im Test

Mit dem Portégé X30-D121 präsentiert Toshiba ein 13,3-Zoll-Notebook für den Business-Einsatz. Im Test überzeugt es vor allem durch seine Qualität.

Toshiba Portégé X30-D121 test

© Toshiba / Fotomontage PC-Magazin

Die im Toshiba Portégé X30-D121 integrierte IR-Kamera unterstützt die Anmeldung per Gesichtserkennung.

Pro

  • Gewicht
  • viele Schnittstellen
  • Fingerprint-Sensor
  • Gesichtserkennung
  • Ausdauer

Contra

  • Lüftergeräusche
  • wechselhafter Klang
  • Preis

Fazit

PC Magazin Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: ausreichend
86,0%

Wer das nur 1.078 Gramm leichte Toshiba Portégé X30-D121 in die Hände nimmt, der merkt augenblicklich, dass er es mit etwas ganz Besonderem zu tun hat. Das mobile Notebook mit mattem und somit kaum spiegelndem 13,3-Zoll-Full-HD-Display macht nämlich trotz seines niedrigen Gewichts einen ausgesprochen robusten und hochwertig verarbeiteten Eindruck. 

Das Magnesium-Gehäuse ist dunkelblau, und obwohl es mit einer maximalen Höhe von nur 1,6 Millimetern ausgesprochen flach ist, verfügt es über zahlreiche Schnittstellen von HDMI über USB 3.0 bis USB 3.1 Typ C mit Thunderbolt-3-Unterstützung. An Letztere lässt sich eine optional erhältliche Docking-Station anschließen. 

Für einen Kartenleser fand Toshiba im Portégé X30-D121 ebenso Raum wie für einen Fingerprint-Sensor, der sich links oben im sehr präzisen Touchpad befindet. Ein weiteres spannendes Feature ist die oberhalb des Panels integrierte Infrarot-Kamera, die Microsoft Hello sowie Intel Authenticate unterstützt und eine zuverlässige Anmeldung per Gesichtserkennung ermöglicht. 

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Der Cursor des Portégé X30-D121 wird per Touchpad oder wahlweise mit einem Track-Point gesteuert. Gut hat uns die Tastatur gefallen, auf der sich angenehm schreiben lässt. Theoretisch verfügt sie über eine mehrstufige Beleuchtung, die sich im Test allerdings nicht aktivieren ließ und die wir daher auch nicht bewerten können. Das Display bietet bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten eine ordentliche Helligkeit, es gibt in dieser Preisklasse allerdings auch hellere Panels.

PC-Magazin Testsiegel sehr gut

© PC-Magazin

Das Toshiba Notebook Portégé X30-D121 schneidet im PC-Magazin Test mit der Note "sehr gut" ab.

Gute Ausdauer, wechselhafter Klang 

Herz des Notebooks ist eine Intel-Core-i7-7500-CPU mit einer Taktrate von 2,7 bis 3,5 GHz. Diese bringt das Portégé mithilfe von 16 GByte RAM ganz ordentlich auf Trab. Ausgesprochen schnell ist die SSD von Samsung, die mit 512 GByte auch großzügig dimensioniert ist. 

Im HD-Tune-Benchmark stellte die Platte, was diese Geräteklasse betrifft, einen neuen Geschwindigkeitsrekord beim Auslesen gespeicherter Daten auf. Mit etwas über sechs Stunden Akkulaufzeit, gemessen mit dem PC Mark 8 Battery-Benchmark, zeigt sich das Toshiba Portégé X30-D121 sehr ausdauernd. 

Realistisch dürften im normalen Gebrauch durchaus auch längere Laufzeiten erreicht werden. Wirklich gut ist auch der Klang der integrierten Lautsprecher von harman/kardon, zumindest wenn das Notebook nicht vollkommen flach auf dem Schreibtisch steht. 

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Dann nämlich klingen die Speaker etwas dumpf. Hebt man das Notebook leicht an, verbessert sich der Klang immens. Leider machen sich die Lüfter zuweilen durch ein leichtes Rauschen bemerkbar. Wirklich stören dürfte das zwar nur sehr empfindliche Naturen, aber ganz geräuschlos arbeitet das Portégé nicht. Unterm Strich gibt es beim Toshiba Portégé X30-D121 aber nur sehr wenig zu meckern.

Windows schneller machen

Quelle: PC Magazin
Windows-Einstellungen: Wenn das System zu langsam ist, helfen meist schon einfache Tipps.
  • toshiba.de/laptops
  • Preis: 2.029 Euro 
  • Prozessor: Intel Core i7-7500U / 2,7 bis 3,5 GHz 
  • Hauptspeicher: 16 GByte DDR4 
  • Festplatte: 512 GByte Samsung SSD 
  • Grafikkarte: Intel HD Graphics 620 
  • Betriebssystem: Windows 10 Pro

Fazit: Das Portégé X30-D121 ist nicht preiswert, aber es überzeugt durch seine sehr gute Verarbeitung sowie die vielen Features, die das Gerät für den mobilen Business-Einsatz prädestinieren.

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