Gehobenes Sim-Racing für Einsteiger

Thrustmaster T248 im Test: Lohnt sich das neue PS5-Lenkrad?

14.9.2021 von The-Khoa Nguyen

Das PS5-Lenkrad Thrustmaster T248 kommt im Oktober, später das Xbox-Pendant. Sie lösen das T150 und TMX ab. Der Test verrät, ob sich der Nachfolger lohnt.

ca. 10:30 Min
Testbericht
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Das Thrustmaster T248 bietet einen hochwertigen Look und aktuelle Technik.
Das Thrustmaster T248 bietet einen hochwertigen Look und aktuelle Technik. Lohnt es sich?
© Thrustmaster
EUR 325,99
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Pro

  • kräftiges Force Feedback
  • praktische Funktionen
  • überzeugende Pedalerie
  • externes Netzteil
  • Preis / Leistung

Contra

  • recht laute Schaltwippen

Fazit

Bezahlbarer Einstieg und gutes Upgrade in den fortgeschritteneren Sim-Racing-Sport.


Hervorragend

Ende 2020 hat Logitech mit den zwei G923-Varianten ein neues Einsteigerlenkrad für anspruchsvollere Sim-Racing-Fans mit Playstation oder Xbox und natürlich PC veröffentlicht, die die Vorgänger G29 bzw. G920 ablösen. Mit dem enthaltenen „TrueForce“ kam eine neuartige Force-Feedback-Erfahrung, zu erwähnen sind auch LEDs für In-Game-Motordrehzahlen, die beim manuellen Schalten helfen und mehr Immersion versprechen. Ab dem 21. Oktober ist die direkte Antwort des Konkurrenten verfügbar: das Thrustmaster T248. Im Test schauen wir uns an, womit sich dieses von den bisherigen Einstiegsrädern T150 (PS4/PS5/PC) und TMX (Xbox One/Series/PC) abhebt und ob sich ein Kauf lohnt.

Zuerst noch die Basisinfos: Wie bei Logitech gibt es bei Thrustmaster (und anderen Herstellern) lizenzbedingt verschiedene Varianten für Playstation und Xbox. Mit der jeweiligen Variante ist es egal, ob Sie an PS4 oder PS5 beziehungsweise Xbox One oder Xbox Series X/S spielen. Der Anschluss via USB ist stets gleich. Am PC funktionieren alle genannten Lenkräder. Das ist wichtig, weil in der Regel nur dort Firmware-Updates aufgespielt werden können. Getestet wird das Playstation-Lenkrad T248. Eine Xbox-Version erscheint später.

Thrustmaster T248 – Ersteindruck: Leder, Metall, LCD-Anzeige und mehr

Mit einem Preis von 350 Euro will das Thrustmaster T248 nicht den angehenden Renn-Amateur oder gar Profi bedienen. Zu den veranschlagten Kosten bekommen Sie ein Lenkrad-Komplettset mit einer Dreierpedalerie, bei dem für ein rundum authentisches Fahrgefühl in passenden Spielen und Simulationen theoretisch nur der passende Schalthebel TH8A fehlt – auf PS5 und in einigen PS4-Spielen benötigen Sie dann zusätzlich noch das Drive Hub. Gegenüber den mittlerweile recht günstigen Vorgängern – jeweils mit Zweierpedalerie - kann das T248 dennoch interessante Eigenschaften und Features mitbringen, die bestimmte Sim-Racerinnen und -Racer überzeugen können.

Für 350 Euro bringt Thrustmaster ein Lenkrad für PS5, PS4 und PC sowie die neuen Pedale T3PM.
Für 350 Euro bringt Thrustmaster ein Lenkrad für PS5, PS4 und PC sowie die neuen Pedale T3PM.
© Thrustmaster

Wenn Sie das Thrustmaster T248 auspacken und in Betrieb nehmen wollen, dann fällt zum einen direkt das lederumwickelte Lenkrad auf, das ein wertigeres Gefühl vermittelt als die gummierten Vorgänger und wie beim G923 gerade für schwitzende Hände nach langen Sessions einen Pluspunkt bedeutet. Dazu kommen eine Vielzahl an Knöpfen und eine LCD-Anzeige, die anders als das G923 nicht nur stufenweise die Umdrehungen des Motors anzeigt. Das Display zeigt fünf Ziffern an, die für die meisten Anzeigen ausreichen.

Wie beim Konkurrenten müssen Spiele das Display allerdings dediziert unterstützen. Zum aktuellen Zeitpunkt stehen auf der Liste (unten bei "Games Settings") u.a.: F1 2020, F1 2021, Dirt 5 und WRC 10 (jeweils PC, PS4 und PS5) sowie American Truck Simulator, Automobilista 2, Euro Truck Simulator 2, iRacing und Race Room Racing Experience (jeweils PC). Support für das offizielle GT-Spiel Assetto Corsa Competizione ist angekündigt. Weitere sollen folgen. Dafür ist das verbesserte Force-Feedback nicht wie beim G923 an einen Entwickler-Support gebunden.

Zum anderen gibt es mit dem T3PM neue Pedale, die mitgeliefert werden und schon separat für 130 Euro erhältlich sind. Anders als bei T150 und TMX gibt es schon ab der Standardausstattung eine zusätzliche Kupplung. Außerdem sind alle drei Pedale des T3PM wie beim T3PA vollständig aus Metall, sind aber größer und machen einen robusteren Eindruck. Auffällig ist die im Vergleich zum älteren T3PA verbesserte Bremse, die mit einer austauschbaren Feder einen Bremsdruck von bis zu 200 Kilogramm simulieren kann.

Wir schauen zum Vergleich noch einmal zu Logitech: Das Unternehmen hat an der Pedalerie seit 2015 praktisch gar nichts verändert, liefert jedoch von Beginn an eine Dreierpedalerie und hat den günstigeren, aber einfacheren Shifter. Apropos nichts verändert: Thrustmaster bietet weiter den bekannten Klemmmechanismus wie beim TMX und T150. Hier gilt es, beim Festdrehen nicht unnötig zu übertreiben, um Schäden zu vermeiden.

Das T3PA macht die bisherige Lücke zum T-LCM für 200 Euro etwas kleiner, das einen Einstieg in die Loadcell-Technologie ermöglicht. Jene Technologie simuliert dann nicht nur den Bremsdruck, sondern auch eine realistischere Kraftübertragung. Doch zurück zum T248 bzw. dem T3PM: Zum Einsatz kommt dabei wie bei den Schaltwippen des T248 eine Magnettechnologie, die präziser und linearer Befehle annimmt als klassische Potentiometer und praktisch ein Ausleiern und dem späteren Entstehen von Totzonen entgegenwirkt.

Randnotiz für die Menschen, für die das relevant ist: Die Schaltwippen geben im Betrieb ein vergleichsweise lautes Geräusch ab. Sie sind dafür reaktionsschnell und halten den hochwertigen Gesamtlook und -eindruck des T248 aufrecht.

Wenn wir schon neue Features aufzählen, dann darf auch der Hybrid-Antrieb im T248 nicht fehlen, der die einsteigertypische Zahnrad- und die fortgeschrittenere Riementechnologie für das Simulieren von Vibrationen und Gegenkräften vereint. Das sorgt für eine willkommene Präzision im anspruchsvollen Bereich und lässt deutlich teureren Direktantrieben ein bisschen weniger Vorsprung (der natürlich weiterhin groß bleibt).

Thrustmaster T248 im Test: Lohnen sich die neue Features und das Upgrade?

Beim Anschließen gefällt, dass die durchweg separaten Kabel (Strom, USB-C und für die Pedalerie) nun per Führung unter die Basis finden und festgezurrt werden können. Das Netzteil ist zudem extern und lässt den vorhandenen Lüfter später und somit weniger störend für empfindliche Ohren anlaufen – ebenso erlaubt dies eine kompaktere Wheelbase. Das T248 bietet darüber hinaus einen Mini-DIN-Anschluss für – laut Handbuch – Schalthebel, Handbremse oder Sim Hub. Eine Kombination aller Erweiterungen benötigt dann das erwähnte Hub. Erlauben Sie uns dazu einen Absatz mit Infos, wann Sie was brauchen:

Das Thrustmaster T248 führt die Anschlusskabel unter die Base.
Das Thrustmaster T248 führt die Anschlusskabel unter die Base.
© pc-magazin.de

Wer schon einen TH8A-Schalter hat, braucht am PC einen zweiten USB-Port oder jenes Hub. Denn unser bereits vorhandener Schalter, der sich noch direkt mit dem TMX verbinden ließ, besitzt einen DIN-Anschluss mit separatem USB-Adapter anstelle von Mini-DIN. An der Playstation-Konsole bedarf es in der Regel des Zubehörs. Das Drive Hub funktioniert auch am PC, ist aber nicht nötig, wenn genügend USB-Anschlüsse bereitstehen.

Der Einsatz eines USB-Hubs machte am PC keine Probleme, wenn Sie USB-Ports sparen wollen. Auf Playstation funktioniert ein USB-Verteiler nur in Einzelfällen. Denken Sie beim Einsatz an einer PS4 oder PS5 übrigens daran, via „Mode“-Taste auf einen der Playstation-Modi zu schalten. Dazu folgt später mehr. Xbox-Lenkräder von Thrustmaster müssen übrigens obligatorisch einen Sim Hub nutzen, wenn zusätzliches Zubehör wie eben eine Handbremse zum Einsatz kommen soll. Doch zurück zum Testgerät.

Thrustmaster TMX im Test

Force-Feedback-Lenkrad

Thrustmaster TMX im Test: Rennspaß für 200 Euro

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Die Pedalerie bietet zwar rutschfeste Noppen. Je nach Bodenbeschaffenheit sollten Sie jedoch einem weiteren Verrutschen nach vorne – etwa durch zu viel nötigen Kraftaufwand beim Bremsen – mit einem Hindernis vorbeugen: vorzugsweise einer Wand. Thrustmaster liefert für die Bremse eine härtere Feder samt Werkzeug mit, die sich bei Bedarf austauschen lässt. Insgesamt lassen sich mit zwei Federn und zwei Einstellungsmöglichkeiten für die Spannweite vier Federkonfigurationen einstellen, die je nach Einsatzort (Tisch, Wheel-Stand oder fester Rennsitz) und Vorlieben den gewünschten Widerstand ermöglichen.

Sowohl in F1 2021 als auch in Assetto Corsa Competizione fällt auf, dass wir im Vergleich zur TMX-Pedalerie (Standard-Zweier-Set sowie T3PA) deutlich mehr Feingefühl und auch Kraft ins Bremsen stecken können - und müssen, um rechtzeitig auf die nötige Kurvengeschwindigkeit zu reduzieren und nicht über das Ziel hinaus zu schießen. Mit Übung quittieren uns die Rennsimulationen dies aber mit einer beachtlichen und befriedigenden Kontrolle, für die wir vorher schon einen guten Tag erwischen mussten.

Die neue Feder lässt sich austauschen, damit Fahrende den Bremswiederstand anpassen können.
Die neue Feder lässt sich austauschen, damit Fahrende den Bremswiederstand anpassen können.
© pc-magazin.de

Das klingt erst einmal, als sei es schwieriger, mit den neuen Pedalen zu spielen. Tatsächlich ist es aber nachvollziehbarer simuliert und letztlich eine Frage der Eingewöhnung sowie des eigenen Simulationsanspruchs. Neben der je nach Fahrzeug und Software besser spürbaren Präzision vermittelt auch der bei Bedarf knackige, nötige Bremsdruck ein realistischeres Gefühl, wenn wir mit fast zwei Tonnen schweren GT-Rennwagen in enge Kurven und Schikanen hinein bremsen; oder gibt uns eine bessere Vorstellung davon, wie fordernd es für Formel-Eins-Pilotinnen und -Piloten sein muss, ein Hochleistungsfahrzeug zu kontrollieren, geschweige denn seine Eigenschaften am vielzitierten Limit zu meistern. Wer kann, sollte zwecks sicheren Stands die Pedale an seinen Rennsitz festschrauben. Alternativ kann das T-Pedals Stand von Thrustmaster helfen. Sicher ist: Zurück zum fast schon „Arcade“-haften Bremsen mit anderen, einfacheren Pedalen wollen wir nicht.

Die T3PM-Pedalerie ist auch einzeln erhältlich.
Die T3PM-Pedalerie ist auch einzeln erhältlich.
© Thrustmaster

Kommen wir zu den Features des Lenkrads: Wie schon beim T150 fällt im Gegensatz zum TMX positiv auf, dass die Standard-Konsolenknöpfe (Kreis, Dreieck, Viereck und X) angeordnet sind wie beim offiziellen Gamepad. Das reduziert die Eingewöhnungszeit, wenn Sie beim Bedienen der Konsole oder in einem Spiel nicht zwischen Gamepad und Lenkrad wechseln wollen. So manches Spiel lässt Sie Controller gar nicht parallel nutzen, ohne via Playstation-Taste ein Konto mit einem anderen Eingabegerät als dem aktuell eingestellten zu verknüpfen. Neben den Standard-Playstation-Knöpfen inklusive Options- und Create-Taste fallen zusätzliche Knöpfe für Einstellmodi (Mode), die LCD-Anzeige (Display) und kleine, seitliche Wippschalter für Encoder auf. Dazu kommen wir gleich nach und nach.

Das Fahrgefühl des T248 mit dem lederumwickelten Rad und den gut erreichbaren sowie sinnvoll platzierten Zusatztasten hat uns sehr gut gefallen. Egal ob Asphalt, Wiese, Schotter, Matsch oder Glätte: Kräfte werden sehr gut simuliert und glaubhaft an das Lenkrad übertragen. Sowohl Vibrationen im harten Formel-Eins-Monocoque, das Donnern über Kerbs als auch Aquaplaning, Über- und Untersteuern in Dirt 5 oder Assetto Corsa Competizione fühlten sich stets authentisch und nachvollziehbar an. Auch bei niedrigen Einstellungen für die Kräfte fühlten wir uns gut abgeholt und konnten bei Bedarf auf sich wechselnde Streckeneigenschaften reagieren.

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Einfachere Lenkräder belassen es dann gerne bei einem leichten, kaum etwas aussagenden Vibrieren, das bereits bei geringer Gegenbewegung verstummt. Die Force-Feedback-Effekte des T248 waren bei Bedarf auch sehr kräftig, dennoch kontrolliert und haben unseren Rennsitz je nach Situation gut durchschütteln können. Zumindest ließ sich das so wahrnehmen und sorgte für entsprechenden Spielspaß. Bei einer Eingrenzung des Rotationswinkels wird vom Hybridsystem an den Randzonen gut blockiert. Hier war uns das TMX beispielsweise ein wenig zu lasch.

Mit „Mode“ stellen Sie zu Beginn die Plattform ein (PC, PS4 oder PS5) und können sich Infos über den Firmware-Stand und angeschlossenes Zubehör anzeigen lassen. Mit der Taste können Sie ferner via Digital-Pad Lenkrad-Einstellungen direkt vornehmen, ohne die Steuerungsoptionen oder gar Treibereinstellungen aufrufen zu müssen. Hier können Sie unter anderem die Rotation zwischen 270, 360, 540, 720 und 900 Grad einstellen oder es per „Auto“-Einstellungen von der Software übernehmen lassen.

Das Lenkrad-Design ist universell einsetzbar. Mit 900 Grad Rotation lassen sich so gut wie alle Fahrzeuge simulieren.
Das Lenkrad-Design ist universell einsetzbar. Mit 900 Grad Rotation lassen sich so gut wie alle Fahrzeuge simulieren.
© pc-magazin.de

Sehr praktisch ist im Dauerbetrieb auch eine Temperaturanzeige für das Lenkrad. Als Highlight zählt, dass sie im Betrieb zwischen Force-Feedback-Profilen auswählen können, die sich entweder an die Spielvorgaben richten oder weniger stark daherkommen bzw. sogar fordernder sein können. Mit einem weiteren Drücken auf „Mode“ schließen Sie das Menü und bekommen nach der Anzeige „Exit“ wieder die Standardfunktionen des D-Pads. Der „Mode“-Knopf ist dafür gut positioniert und wird in der Regel nicht allzu schnell aus Versehen erwischt. Wenn Sie die digitalen Richtungstasten regelmäßig beim Fahren nutzen, dann sollten Sie Modi-Anpassungen eher in der Box oder zumindest auf langen Geraden wagen, als im aktiven Rennbetrieb. Es sei denn, Sie lernen Kombinationen für oft genutzte Einstellungen auswendig. Die Optionen werden auf dem kleinen Display vorgenommen. Das Menü ist auf jeder Plattform und in jedem Spiel verfügbar.

T248 | Thrustmaster

Quelle: Thrustmaster
Thrustmasters Hybrid-Lenkrad ist offiziell lizenziert für PS5/PS4 und kompatibel mit dem PC.

Der Hauptzweck des Displays ist es, Renndaten anzuzeigen. Und ob das funktioniert, ist abhängig vom Spiel, bzw. von einem dafür vorhandenen Support (siehe oben). Wird ein Titel unterstützt, wie beispielsweise F1 2021, schalten Sie nach Betätigen des Display-Knopfes um zwischen eingelegtem Gang, Geschwindigkeit, Umdrehungszahl (mit weiteren Optionen), Rennplatzierung oder Rundenzahl und Zeiten (mit weiteren Optionen). Diese Optionen können tatsächlich sehr nützlich sein, dürften bei vielen Fahrenden aber als Spielerei irgendwann nur noch wenig Beachtung finden. Dafür werden Werte verzögerungsfrei angezeigt und schalten entsprechend in Echtzeit um. Ist ein Support gegeben, funktioniert das Display so, wie man es sich vorstellt.

Sinnvolle Einsatzzwecke sind – bei gehobenem Simulationsanspruch - etwa diverse, realitätsnahe Cockpit-Ansichten, bei denen Lenkräder gerne die Instrumente verdecken. Alternativ funktioniert das Display hervorragend, wenn Sie bei virtuellen HUD-Einblendungen gerne minimalistisch bleiben und so viel wie möglich ausblenden. Auch Performance-orientierte Grafikeinstellungen am PC können das Ablesen entsprechender Daten von den In-Game-Instrumenten verhindern. Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, sich Zusatzperipherie für das Anzeigen entsprechender Daten zuzulegen, wird das Display schnell schätzen lernen. Viele andere werden sich zumindest über eine blinkende Drehzahl im peripheren Sichtbereich freuen, wenn ein Gangwechsel ansteht. Schauen Sie beim Spielen auf einen hoch platzierten Monitor oder Fernseher, ist das Display schnell ignoriert.

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Anspruchsvollere Sim-Racing-Fans freuen sich über zusätzliche Wippschalter für sogenannte Encoder-Einstellungen, die sich nach Belieben anpassen lassen. Damit können Sie – vorausgesetzt, Spiele unterstützen es – beispielsweise schnell Feineinstellungen am Wagen festlegen und vornehmen. Beispielsweise das Ändern von Werten für Traktionskontrolle oder ABS-Werte und andere Spezialeinstellungen finden auf der begrenzten Tastenanzahl von Spiele-Eingabegeräten in der Regel keinen Platz und erfordern oft Modifikationen oder den Kauf von spezialisierten Eingabegeräten. Die zusätzlichen Knöpfe am T248 lassen sich je nach Spiel auch mit anderen Funktionen belegen.

Fazit

Thrustmaster will Spielerinnen und Spieler mit dem T248 einen bezahlbaren Einstieg bzw. ein Upgrade in den fortgeschritteneren Sim-Racing-Sport bieten. Wer bislang mit Thrustmaster T150 und TMX oder Logitech G29 und G920 Blut geleckt hat und wem Fanatec-Einstiegssets zu teuer sind, der hat mit der aktuellen Generation von Thrustmaster und Logitech gute Optionen. Im Vergleich zum aktuellen, eingangs genannten Konkurrenten kann Thrustmaster mit einigen Neuerungen punkten, die aber nicht unbedingt jedem Fahrenden einen Mehrwert bieten müssen.

Die neuen Pedale sind ein spürbares Upgrade. Das Anpassen von Funktionen und Einstellungen im Live-Betrieb gefällt und das Display kann je nach Sim-Racing-Typ überzeugende Hilfe leisten. Für 350 Euro liefert Thrustmaster ein sehr gutes Paket, schließlich bezahlt man immerhin schon für den Vorgänger samt einfacher Dreierpedalerie rund 220 Euro. Andere Thrustmaster-Lenkräder in derselben Preisklasse oder höher bieten spezialisiertere Features, realitätsnähere Anwendungsszenarien und Anpassungsmöglichkeiten, aber altersbedingt einfachere Pedale und nicht das neue Force-Feedback-Hybridsystem.

[Testsiegel] PC Magazin Note Sehr Gut
© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

Sehr gut gefällt uns allgemein die Modularität und Kompatibilität, auch wenn je nach Plattform weiteres Zubehör nötig ist. Wer schon das T150 oder ein TMX besitzt, kann zum fairen Preis die neuen Pedale nachrüsten und verzichtet lediglich auf die neuen Lenkradfeatures mit dem verbesserten und vorrangig stärkeren bzw. nicht nachlassenden Force-Feedback. Jenes erlaubt Ihnen mehr Optionen für das passende Reagieren. Das Hybridsystem kann bei steigendem Anspruch punkten und fordert den Geldbeutel dabei jedoch nicht so arg wie in höheren (und nochmals leistungsfähigeren) Klassen, wenngleich das Thrustmaster-Ökosystem und ein steigender Anspruch immer häufiger einladen, sein Setup mit steigenden Mehrkosten zu erweitern. Im Vergleich zu den Profi-Herstellern passiert das aber zu insgesamt noch verschmerzbaren Preisen. Das Thrustmaster T248 erscheint am 21. Oktober 2021 und ist seit Ende August vorbestellbar.

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