Weltraum-Schocker

The Persistence für PSVR im Test: Der absolute VR-Horror

14.8.2018 von The-Khoa Nguyen

Für PSVR gibt es einen neuen Horror-Titel. The Persistence verfrachtet uns ins Weltall – und da hört uns bekanntlich niemand schreien. Unser Test zum PS4-Spiel.

ca. 2:15 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Persistence im Test
Persistence im Test
© Firesprite / Sony
EUR 26,99
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Pro

  • Tolle Immersion
  • Gute Horror-Momente
  • Schöne Grusel-Atmosphäre
  • Gute Grafikeffekte

Contra

  • Auf Dauer eintönige Spielumgebung
  • Keine deutsche Sprachausgabe

Fazit

Sie lieben Horror und VR? Dann ist The Persistence für Sie ein Must-Have!


Gut

Horrorspiele funktionieren in der virtuellen Realität besonders gut. Man kann seinen Blick eben nicht abwenden, wenn es mal so richtig gruselig wird. Immersion nennt man sowas. Und The Persistence schafft es, ähnlich wie Resident Evil 7, einen immer und immer wieder zu schocken. Das ist toll. Aber sonst? Das zeigt der Test!

The Persistence für PSVR im Test

The Persistence ist ein Rogue-like. Ein was? Rogue-like bedeutet: Es gibt keine Möglichkeit, bestimmte Ladepunkte anzuwählen. Alle Level sind prozedural generiert, gleichen sich also bei keinem Spieldurchgang. Und wenn der Charakter stirbt, dann muss man von vorne beginnen. Bei The Persistence verliert man beim virtuellen Tod zwar alle Waffen, dafür bleiben immerhin die bis dahin erspielten Fähigkeiten erhalten. Gut so!

Wir spielen Sicherheitsoffizierin Zemri Eder. Die ist schon lange tot. Eigentlich. Denn bei jedem Neustart wird sie als Klonin ihrer selbst neu geboren. Und ihre Aufgabe? Sie soll herausfinden was aus dem Raumschiff passiert ist, auf dem sie sich befindet. Das Problem dabei? Langsam aber sicher wird das Schiff in ein Schwarzes Loch gesogen, es bleibt also nicht viel Zeit. In der realen Welt bedeutet das eine Spielzeit von 10 bis 12 Stunden. Sehr ordentlich für ein VR-Game.

Persistence im Test
© Firesprite / Sony

The Persistence: Frusttoleranz muss sein

Wir befinden uns also auf einem Raumschiff und müssen uns erst einmal zurechtfinden. Dabei hilft unsere Taschenlampe. Sinnvoll ist es, zügig alle möglichen dunklen Ecken abzusuchen, um möglichst schnell möglichst viele „Stammzellen“ zu sammeln, mit denen wir unsere Fähigkeiten und unsere „Abwehrkräfte“ stärken. Denn je besser unsere Fähigkeiten, desto eher überleben wir ein Gefecht mit den Gegnern an Bord des havarierten Raumschiffs – der ehemaligen Besatzung, die jetzt in Zombie-Manier das Schiff unsicher machen. Zu Beginn sind wir übrigens unbewaffnet. Da ist der erste Neustart vorprogrammiert. Gut, dass wir unsere Fähigkeiten beim Ableben behalten. Das macht den nächsten Anlauf einfacher.

Dennoch: Eine gewisse Frusttoleranz sollte man mitbringen, wenn man sich mit The Persistence auseinandersetzen will. Denn je stärker wir werden, desto härter werden auch die Gegner. Sind diese anfangs noch recht einfältig und langsam, werden sie nach und nach immer cleverer, stärker und bewaffnen sich sogar.

Persistence im Test
© Firesprite / Sony

Grundsätzlich lässt sich The Persistence wie ein normaler Shooter spielen – also mit Gamepad. Andere Eingabegeräte werden nicht unterstützt. Wir können uns aber auch teleportieren, ähnlich wie in Doom VFR. Diese Funktion ist allerdings eher für die Flucht vor Feinden interessant. Denn dank flüssiger Bewegungen und eine für PSVR-Verhältnisse recht scharfe Grafik, haben wir kaum bis gar nicht mit Motion Sickness zu kämpfen.

The Persistence im Test: Fazit

The Persistence würde, ähnlich wie Resident Evil 7 (Test)​, wohl auch ohne VR-Technik funktionieren. Die VR-Unterstützung sorgt aber dafür, dass das Spielerlebnis hochgradig intensiviert wird. Immersion? Stimmt schon mal. Doch wo andere Spiele genau hier aufhören, bietet uns The Perception auch noch ein ordentliches Gameplay mit einer relativ komplexen Spielmechanik. Prinzipiell gibt es sicherlich noch den ein oder anderen Kritikpunkt – wie die etwas eintönige Spielumgebung – aber generell macht The Persistence so viel richtig, dass wir das Spiel allen VR-Zockern mit Horror-Faible empfehlen können.

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