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Teufel Cinebar Ultima im Test

Teufels Ultima-Serie erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Nun gibt es die erfolgreiche Boxenserie mit einem neuen Formfaktor. Aber lässt sich das legendäre Klangkonzept wirklich als einteilige Soundbar umsetzen? Lesen Sie unseren Test zur Cinebar Ultima von Teufel.

© Teufel

Teufel Cinebar Ultima im Test - Ultima im Querformat
EUR 699,99

Pro

  • breite Klangbühne satte und tiefe Bässe für eine One-Body-Bar
  • optional erweiterbar

Contra

  • keine Netzwerkanbindung
  • keine Audiokabel im Lieferumfang

Fazit

video Testurteil: gut
76,0%

Mehr als einmal durften wir in den vergangenen Jahren die Lautsprecher der beliebten Ultima-Serie aus dem Hause Teufel testen. Doch damals kamen die Boxen immer als mehrteiliges Set ins Haus. 

Heute stehen wir beim Auspacken vor einem einzigen Karton – allerdings einem etwas größeren. Denn der Berliner Audio-Hersteller verspricht, mit der Cinebar Ultima nicht weniger als den „Sound der legendären Ultima-Serie“ in einem kompakten, einteiligen Gehäuse zu liefern, also als One-Body-System, das ganz ohne zugehörige Bassbox auskommt.

Ultimativer Klang 

Die Besonderheit: Zwei Side-Firing-Speaker sind für den virtuellen Raumklang verantwortlich. Teufel nennt diese Raffinesse „Dynamore Ultra“ – eine Virtual Surround-Sound-Technologie, die wir schon von früheren Soundbarmodellen her kennen und schätzen gelernt haben. 

Der Klang wird im spitzen Winkel an die Wand geworfen und zum Hörplatz reflektiert, um ein Mittendrin-Erlebnis zu generieren. Äußerlich macht die wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältliche Cinebar Ultima einen soliden Eindruck. Materialtechnisch setzen die Berliner auf ein MDF-Gehäuse. 

© Teufel

Das Gehäuse bietet Platz für insgesamt sechs Treiber, vier 9-cm-Breitbandlautsprecher aus Fiberglas und zwei 20×10- cm-Kevlar-Tieftöner. Orientiert hat man sich dabei an der bisherigen Ultima-Bestückung.

Wem das typische kupferfarbene Design der Fiberglas-Treiber gefällt, nimmt einfach die Abdeckungen ab. Praktischerweise lässt sich die Display-Helligkeit einstellen, sodass sich die rote Schrift gut ablesen lässt und nicht zu grell wirkt. Fehlt der Platz auf dem Sideboard, darf die Bar getrost wandnah positioniert oder auch hängend montiert werden. 

Die Bassreflex-Öffnungen sind praktischerweise seitlich angebracht. Die Installation ist denkbar einfach: Via HDMI ARC verbinden wir Bar und Fernseher. Bei Bedarf stehen weitere Anschlüsse und auch Bluetooth zur Verfügung. Für größere Räume kann die Cinebar Ultima mit dem T 10 Subwoofer nachgerüstet werden. 

Das gilt auch für Rücklautsprecher wie die Teufel Effekt. Die Verbindung erfolgt in beiden Fällen wireless und lässt sich im Soundbar-Menü einrichten. Hier geben wir ebenfalls die Entfernung zum Hörplatz an. 

Eine kleine, aber feine Besonderheit: Die integrierte 2.0 USB-Soundkarte. Sie übernimmt die Signalverarbeitung vom Computer oder Netbook. Per LAN oder WLAN lässt sich der Klangriegel jedoch nicht verbinden.

© Teufel

Neben Anschlüssen zieren allerlei Logos die Rückseite, darunter auch das von Qualcomms aptX. Der Bluetooth-Codec ermöglicht eine kabellose Wiedergabe von Musik in verbesserter, CD-ähnlicher Qualität.

Wir starten den Hörtest mit The Fast & Furious und stellen schon nach kürzester Zeit fest, dass sich Teufels Ultima-Konzept auch im einteiligen Querformat bewährt. 

Dank Dynamore Ultra erstreckt sich die Klangbühne weit über die physischen Ausmaße der Bar hinaus. Dynamik und Raumtiefe gefallen uns gut und das Gesamtgeschehen wirkt trotz virtueller Bearbeitung noch immer natürlich.

Lese-Tipp: Top 10: Die besten Soundbars im Test

Die beiden Tieftöner verhelfen der Cinebar zu Nachdruck und meistern ihren Job, den externen Sub zu ersetzen, ganz ordentlich. Bei Musik bevorzugen wir die ausgeschaltete Dynamore-Funktion. 

So kommen Details am besten zur Geltung und die Cinebar weiß Instrumente und Gesang akkurat abzubilden. Akkurat – nämlich mittig – platziert und sauber wiedergegeben werden auch Stimmen, trotz fehlendem Centerkanal.

Fazit 

Die Cinebar Ultima schlägt die Brücke zwischen TV-Sound und mitreißenden Blockbuster-Klängen und begeistert gleichermaßen bei Musikwiedergabe. 

Wer keinen Platz für die ausgewachsene Ultima-Serie hat, kann den Deal mit dem Teufel getrost eingehen. Auch wenn man einen Tod sterben muss: Smarte Features gibt es keine.

© video Magazin / Weka Media Publishing GmbH

video Magazin Testurteil: gut

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