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Soundbar

Teufel Cinebar Lux im Test

Mit Dynamore 3D und einer neuen Soundbar in 5.1.2-Konfiguration steigt Teufel in das Trendthema 3D-Sound ein. Die Cinebar Lux hat aber noch mehr zu bieten: Dank der integrierten Raumfeld-Technologie ist sie auch für Streamingfans interessant. Lesen Sie unseren Test hierzu.

© Teufel

Teufel Cinebar Lux im Test

Pro

  • klangstarkes Komplettsystem
  • multiroom- und streamingtauglich
  • optional erweiterbar

Contra

  • trotz 3D-Konfiguration kein Dolby Atmos/DTS:X

Fazit

video-Testurteil: sehr gut
80,0%

Grundsätzlich kann man über jede Soundbar mehr oder weniger gut Musik hören. Wenn jedoch ein Klangbalken äußerst ausgereiftes HiRes-Audiostreaming im Verbund mit dem Teufel-Raumfeld-Programm bietet, stellt sich erst recht die Frage: 

Kann man damit die HiFi-Anlage ersetzen und gleichzeitig dem Fernseher bei höchster Benutzerfreundlichkeit zu mehr Klangfülle verhelfen?

Die Cinebar Lux befeuert diese Überlegungen noch mit zwei weiteren zugkräftigen Argumenten: Sie sieht besonders in der zweifarbigen Schwarz-Weiß-Ausführung richtig schick aus und kommt ohne klobigen Subwoofer aus.

© Teufel

Das Display liefert ausführliche Statusinformationen, die auch aus größerer Entfernung noch gut ablesbar sind.

In ihrem 1,14 Meter breiten Gehäuse, das mit acht 5-cm-Breitbändern, zwei Hochtönern sowie zwei Upfiring-Vollbereichstreibern gespickt ist, sollen gleich vier Passivmembranen ein externes Bassmodul überflüssig machen.

Diese Flut an Lautsprechern hat folgenden Hintergrund: Jeder der drei Frontkanäle ist mit doppelten Breitbändern bestückt. Im linken und rechten Kanal kommt ihnen dabei die Rolle von Tiefmitteltönern zu, die von je einem 2,5-cm-Kalottenhochtöner pro Seite unterstützt werden.

© Teufel

Die Cinebar Lux ist voll gepackt mit Schallwandlern: Insgesamt werkeln in der Soundbar acht 5-cm-Breitbänder, zwei 2,5-cm-Hochtöner sowie zwei schräg nach oben abfeuernde Vollbereichstreiber. Im Bass unterstützen zusätzlich noch vier Passivmembranen die Wiedergabe nach dem Bassreflexprinzip.

Ein Breitbänder auf jeder Gehäuseseite soll schräg nach vorne gerichtet über Wandreflexionen die Information aus den Surround-Kanälen neben den Hörplatz projizieren. Zwei nach oben ausgerichtete Upfiring-Lautsprecher schicken Schall Richtung Decke, um einen 3D-Effekt zu erzielen.

Von der Konfiguration her entspricht das Layout der Cinebar Lux also einer Atmos-Soundbar. Teufel verzichtet aber auf die entsprechenden Decoder und begnügt sich mit Dolby Digital und DTS. Für die immersive Raumillusion ist stattdessen die hauseigene Dynamore-Technologie zuständig.

Mit Dynamore Ultra und Dynamore 3D generiert die Soundbar aus Stereo- und normalen Surround-Aufnahmen einen dreidimensionalen Klangbild. Mit Pure, Sprache und Nachtmodus lässt sich die Wiedergabe auf Knopfdruck der jeweiligen Verwendung anpassen.

© video Magazin / WEKA Media Publishing GmbH

video Magazin Testurteil: sehr gut

Abgesehen von einer äußerst satten, weiträumigen Surround-Performance mit richtig üppiger Basswiedergabe offenbarte der Hörtest auch solide musikalische Qualitäten der Cinebar Lux. Neben einer frischen und wohldosierten Hochtonwiedergabe bot sie angenehm warme Mitten und eine plastische Stimmenwiedergabe.

Der Klang löste sich nach oben und zur Seite sehr gut vom Lautsprecher. So entstand eine vergleichsweise riesige Bühne, besser als bei gewöhnlichen Soundbars. Dass es Dynamore 3D nicht mit der Räumlichkeit von Dolby Atmos aufnehmen kann, dürften alle, bei denen Musik an erster Stelle kommt, leicht verschmerzen.

Fazit

Mit der Cinebar Lux gelingt Teufel das Kunststück, auch ohne Dolby Atmos Unterstützung atemberaubenden 3D-Sound zu liefern.

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