Soundbar

Teufel Cinebar 11 im Test

26.3.2021 von Klaus Laumann

Die Cinebar 11 ist ein echter Klassiker. Es ist kaum zu glauben, dass man einer so schlanken Soundbar eine so beindruckende Klangkulisse entlocken kann. Teufel nahm sich des guten Stücks nun wieder einmal an und verpasste ihm nicht nur ein modernes Design, sondern brachte es auch auf den neuesten Stand der Technik.

ca. 3:05 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Teufel Cinebar 11 im Test: Designerstück
Teufel Cinebar 11 im Test: Designerstück
© Teufel

Pro

  • tolles Design
  • ausgewogener, sehr detailreicher Klang
  • optionale Satelliten

Contra

  • neigt schnell zum Verzerren

Fazit

Klanglich kann das Sytem trotz der zierlichen Bauweise von Soundbar und Subwoofer voll und ganz überzeugen. Im Oberbassbereich um 200 Hz bei höherer Lautstärke zwar schnell an ihre Grenzen. Wer das aber tolerieren kann, wird mit viel Vitalität und einem glasklaren und sehr detailreichen Klangbild belohnt.

Die Cinebar 11 hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel. 2014 erblickte die Urversion dieser extrem schlanken Soundbar das Licht der Welt, damals kombiniert mit dem ebenso schlanken Sub­woofer CB 11 SW, den man liegend oder stehend aufstellen konnte. Im Laufe der Zeit wurde das Set auch schon überarbeitet und in dem Zug der ursprünglich mitgelieferte Sub­woofer durch Teufels Multitalent T 6 ersetzt.

In dieser Kombination war das System bis zuletzt mit einem unveränderten Preis von 400 Euro bei Teufel erhältlich.

Nachdem die Berliner letztes Jahr mit der Cinebar Ultima und der Cinebar Lux zwei etwas wuchtigere und entsprechend teurere Soundbars auf den Markt brachten, war es an der Zeit, sich wieder einmal dem Klassiker zu widmen und ihn auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.

Das Bedienfeld der Teufel Cinebar 11 über dem Display
Ein unauffälliges Bedienfeld über dem Display steuert elementare Funktionen wie Lautstärke oder Eingangswahl.
© Teufel

Teufel Cinebar 11 im Test: Gehäuse und Anschlüsse

Wieder überrascht die Soundbar mit ihrem äußerst schlanken und leichten Gehäuse, das sich dank Schlüssellochhalterungen auf der Rückseite und zweier Aussparungen für die Anschlusskabel auch bündig an die Wand montieren lässt. Um Platz zu sparen, ist auch die Strom­versorgung in ein externes Netzteil ausgelagert.

Grundsätzlich ist die Form also gleich geblieben, leichte Änderungen am Design lassen die neue Cinebar 11 jetzt aber wieder moderner wirken. Teufel strich zum Beispiel den auffälligen Ständer und verbannte das Display komplett hinter das feinmaschige Frontgitter aus Metall.

Auch die alte Mehrseg­ment­-Anzeige wich einem besser aufgelösten Punkt­-Matrix-­Display, das man vom Hörplatz aus hervor­ragend ablesen kann. Der leicht zugängliche Aux­-Eingang auf der Oberseite neben dem Bedienfeld ist dafür auf das rückseitige Anschluss­feld gewandert.

Kein Wunder, denn anders als vielleicht noch 2014 hat die gute alte Miniklinke weitgehend ausgedient. Bei der Zuspielung von mobilen Geräten dominiert mittlerweile Bluetooth das Feld. Darauf ist die neue Cinebar 11 mit dem Qual­comms aptX­-Codec, der höchste Übertragungsqualität garantiert, jedoch bestens vorbereitet.

Daneben gibt es noch einen optischen Audio­eingang sowie eine HDMI­-ARC-­Buchse plus einen weiteren HDMI­-Anschluss. Das ist eine erstaunliche Anschlussvielfalt für eine so kleine Soundbar.

Die rückseitigen Anschlüsse der Teufel Cinebar 11
Auf der Rückseite stehen zwei HDMI-Buchsen, ein analoger (Miniklinke) und ein digitaler (Toslink) Audioeingang bereit. Dazu kommt noch Bluetooth.
© Teufel

Teufel Cinebar 11 im Test: Klang und Design

Eine größere Änderung gibt es da­gegen wieder beim Subwoofer. Der heißt zwar weiterhin T 6, kommt jetzt allerdings mit einem komplett neuen Aufbau. Teufel setzt ja bei seinen Basskisten gerne auf unge­wöhnliche Formen und variable Aufstellungsmöglichkeiten.

Beim neuen T 6 griff man auf die alte Idee zurück, der Cinebar 11 genau wie ursprünglich mit dem CB 11 SW wieder einen schmalen Subwoofer zu Seite zu stellen, den man auch flach hinlegen und so zum Beispiel unter dem Sofa verschwinden lassen kann.

Aber auch hochkant lässt sich der neue T 6 betreiben. Dann ist er nur 12 cm breit und sollte so prob­lemlos ein unauffälliges Plätzchen im Wohnzimmer finden. Vielleicht hat man sich bei Teufel dafür auch ein bisschen von Sonos inspirieren lassen.

Ästheten wird es deshalb freuen, dass der schmale T 6 genau wie der Sonos Sub nun nicht mehr nur in Schwarz, sondern endlich auch in Weiß erhältlich ist. Auch die Cinebar 11 gibt es nun in einer komplett weißen Farbvariante, die sich sehr harmonisch in moderne Wohnumgebungen einfügt.

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Rein technisch bleibt Teufel dem ursprünglichen Konzept treu. Für eine möglichst breite Stereobasis wird die 95 cm messende Spann­weite der Soundbar mit zwei weit außen platzierten Hochtönern voll ausgenutzt. Dazu kommen gleich drei 45-­mm­-Mitteltöner auf jeder Seite, die für ausreichend Klang­substanz sorgen.

Surround­-Sound generiert die Cinebar 11 mit Hilfe der hauseigenen Dynamore-­Tech­nologie, die dem Klangbild mehr Räumlichkeit verleiht.

Wer sich sich stattdessen präzise platzierte Surroundeffekte wünscht, kann die neue Cinebar 11 nun auch mit den drahtlosen Satelliten namens Teufel Effekt erweitern. Dann ver­doppelt sich der Preis des Systems allerdings auf 800 Euro.

Teufel Cinebar 11 im Test: Fazit

Klanglich konnte das Sytem trotz der zierlichen Bauweise von Soundbar und Subwoofer voll und ganz überzeugen. Wie auch die Messungen zeigen, kommt die Soundbar im Oberbassbereich um 200 Hz bei höherer Lautstärke zwar schnell an ihre Grenzen. Wer das aber tolerieren kann, wird mit viel Vitalität und einem glasklaren, und sehr detailreichen Klangbild belohnt.

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