Bluetooth-Lautsprecher

Lesertest zum Teufel BOOMSTER von Nils Wiese aus Westerstede

1.9.2015 von Redaktion videohomevision

ca. 3:55 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
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Lesertest zum Teufel BOOMSTER von Nils Wiese aus Westerstede

Verpackung

Der BOOMSTER kam per Post aus Hamburg an. Ein brauner Umkarton - sogar recht kompakt entgegen meiner Erwartung. Im Umkarton befand sich eine recht schlicht aber edel gestaltete Verpackung. Der Lautsprecher selbst ist durch maßgefertigte Kunststoffteile sehr gut und effektiv gegen Transportbeschädigungen gesichert. Zusätzlich zum eigentlichen Gerät befinden sich ein Netzkabel mit Adapter und eine zweisprachige Bedienungsanleitung im Karton.

Installation 

Der Boomster wurde von mir zunächst im Arbeitszimmer auf einem Highboard recht wandnah platziert und erst einmal ans Stromnetz angeschlossen. Die Materialanmutung und Verarbeitung des Geräts entspricht absolut meiner Erwartung - obwohl das Hauptgehäuse aus Kunststoff zu sein scheint, macht es einen sehr wertigen Eindruck. Durch die Gehäusegestaltung mit der leicht angeschrägten Front, dem als filigraner Sockel gestalteten Basskanal und dem sauber integrierten Tragegriff (übrigens aus Aluminium wie es scheint) stickt der Boomster aus der Masse der tragbaren Bluetooth-Lautsprecher heraus ohne aufdringlich zu wirken. Der sollte auch im Wohnzimmer eine gute Figur machen, was ich später noch testen und dokumentieren werde.

Verbindung 

Das erste Pairing mit dem iPad Air 2 (ich nutze derzeit ausschließlich iOS-Geräte zum Streamen - weiterhin ein iPhone 6) verlief nach kurzem Nachsehen in der gut gegliederten Bedienungsanleitung absolut problemlos. Der Boomster wurde vom iPad sofort erkannt und verbunden. Bemerkenswert finde ich, dass der eingeschaltete Boomster sofort bei Aktivierung des iPads wieder verbunden wird. Dies erlebe ich beispielsweise mit meinem Bose Soundlink III nicht so problemlos. Dieser muss immer wieder in den Pairingmodus (blaues Bluetooth-Symbol) versetzt werden, damit er sich mit dem iPad verbindet. Ich bin weiterhin gespannt, ob nach dem für Herbst zu erwartenden Update auf iOS 9 im Widget der Batteriezustand angezeigt werden wird.

Boomster von Teufel
Boomster von Teufel auf einem Highboard in Nils Wieses Arbeitszimmer.
© Weka/ Archiv

Erster Klangeindruck 

Als erstes sollte mich der Boomster bei der morgendlichen Fitness auf den Crosstrainer begleiten. Normalerweise benutze ich hier die sehr bassstarken Beats Powerbeats Wireless 2. Es kommt mir hier vor allem auf Lautstärke und einen guten Punch im Oberbass an. Der Boomster legt hier wirklich los wie die Feuerwehr. Auffällig ist die große Pegelfestigkeit, die man einem so überschaubaren Kasten gar nicht zutraut. Gehört wurden hauptsächlich Dancefloor-Tracks und Songs auf den Bereichen Club/House. Insgesamt eine Performance, die man als wirklich „Groovy“ bezeichnen kann. 

Im Freien 

Beim jährlichen Straßenfest unserer Stichstraße wollte ich herausfinden, wie es mit der Pegelfestigkeit, der Partyeignung und der Akkuleistung bestellt ist. Bei strahlendem Sonnenschein wurde zunächst draußen eine kleine „Miniolympiade“ veranstaltet. Der Boomster sorgte bereits jetzt mit hervorragendem Klang (auch ohne unterstützende Zimmerwand und Sideboard) für Aufsehen.

Boomster von Teufel
Boomster von Teufel bei Nils Wiese im Einsatz.
© Weka/ Archiv

Zum Vergleich herangezogen wurde spontan ein Harmann Go Play Wireless eines Nachbarn (Dieses Modell hatte ich selbst bereits mal besessen, es auf Grund seines sperrigen Designs jedoch gegen den Bose Soundlink III eingetauscht) und gemeinsam konnte die Fachjury feststellen, dass der Sound im Akkubetrieb beim Boomster genauso druckvoll und klar ist, wie im Netzbetrieb, während der Harmann in dieser Disziplin deutlich abfällt. Zu späterer Stunde (Akku nach insgesamt 3,5 Stunden Betrieb immer noch gut dabei) sorgte der Boomster im abgehängten Carport für Partystimmung und schob mit tollen Pegeln sehr sauber die neuesten Sommerhits unters tanzende Volk.

Bedienung 

Heute sollte die nächste Prüfung für den Boomster anstehen: Bedienbarkeit und Einfachheit der Einrichtung. Durchgeführt durch meine liebe Frau Svenja - begeisterter Anwender drahtloser Musik - in Sachen Einrichtung jedoch sehr kritisch. Doch siehe da: Der Boomster wurde in der heimischen Küche platziert und noch bevor ich im Erdgeschoss angekommen war, ertönte bereits die von meiner Frau so geliebte R&B-Musik aus dem kleinen Kästchen. „War ganz einfach“ - so der knappe Kommentar. Ich würde sagen: Prüfung bestanden. 

Flexibilität 

In den vergangenen Tagen verbrachten wir unseren Urlaub in Österreich. Der Boomster war mit von der Partie. Auch während der Reise begeisterte er uns mit seinem tollen Sound und der einfachen Bedienbarkeit.

Boomster von Teufel
Boomster von Teufel bei Nils Wiese in der Küche.
© Weka/ Archiv

Mein Fazit

Der Teufel Boomster schafft es, recht genau den Spagat zwischen bestmöglichen Klangeigenschaften und größtmöglicher Flexibilität/Transportabilität zu erfüllen. Die Bedienung ist intuitiv und einfach, der Sound selbst für ein Gerät dieser Größe überragend klar, ausgewogen und auch druckvoll. Der eingebaute Akku macht das Gerät zum "Immer-dabei-Gettoblaster" - selbst Radiobetrieb wäre möglich, ist von uns aber nicht benutzt worden.

Positiv:

  • Druckvoller, klarer Klang
  • Sehr hohe Lautstärken ohne Verzerrung möglich
  • einfache Inbetriebnahme und Gerätekopplung
  • Akku- und Batteriebetrieb ohne Klang- und Lautstärkeeinschränkung möglich

Neutral:

  • Größe und Gewicht gerade noch portabel
  • leider keine Schutzhülle bzw. Transportcover oder Tasche vorhanden

Negativ:

  • -

 

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