Bluetooth-Lautsprecher

Lesertest zum Teufel BOOMSTER von Michael Weitz aus Marienheide

1.9.2015 von Redaktion videohomevision

ca. 3:25 Min
Testbericht
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Lesertest zum Teufel BOOMSTER von Michael Weitz aus Marienheide

Out of the box

Wenn man die braune Umverpackung entfernt, kommt eine schlichte schwarze Verpackung zum Vorschein, in der alles sehr übersichtlich und alles einzeln verpackt ist. Die Bedienungsanleitung ist verständlich, anhand von Bildern werden alle Anschlüsse und Tasten erklärt, hier bleibt einem keine Frage offen.

Boomster von Teufel
Boomster von Teufel
© Weka/ Archiv

Erster Eindruck

Der erste Eindruck entscheidet, sagt man. Richtig und Teufel hat alles richtig gemacht. Die Verarbeitung ist Top, in schlichtem schwarz mit glänzenden Akzenten weiß der Boomster zu gefallen. Hier stört nichts die Optik, es wurde an alles gedacht, was einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher ausmacht. Größe und Gewicht gehen so in Ordnung, dürften aber für den wirklich mobilen Einsatz nicht zulegen. Sämtliche Anschlüsse sind mit Abdeckungen aus Gummi verschlossen, so ist man bestens für einen Besuch am Strand oder im Freibad gerüstet, solange man den Boomster nicht im Sand abstellt.

Der nach unten abstrahlende Subwoofer ist hier nämlich nicht wirklich geschützt, aber dafür müsste man ihn schon 10 Zentimeter im Sand eingraben. Wo wir schon beim Jammern auf hohem Niveau sind, der Tragegriff könnte für große Hände etwas mehr Platz bieten. Aber das ist keinerlei Abwertung oder Grund zur Kritik, höchstens weil man sonst nichts findet…

Der erste Ton

Der erste Ton kommt bei der Betätigung des Sensorfeldes der Ein/Aus-Taste, mit der Taste daneben wird Bluetooth gestartet, am iPhone unter Bluetooth den Teufel Boomster ausgewählt, fertig ist die Verbindung. Kinderleicht! Daneben gibt es noch die Subwoofer- und Lautstärke-Tasten, sowie auf der rechten Seite die Stations, AUX und Radio - Tasten. Zuerst habe ich einen Titel aus der iPhone eigenen Musik-App gestartet, sofort spielt der Boomster sauber und klar ohne angestrengt zu wirken, lauter, lauter und noch lauter.

Der Boomster geht ab wie der Teufel, Mittel- und Hochton sind auch bei voller Lautstärke frei von Verzerrungen oder Krächtzen, der Subwoofer macht ordentlich Druck, sodass man die Bässe auch spürt. Das alles aus diesem Kästchen, ich bin beeindruckt. Ich gehe sofort alle meine Lieblings- cheiben durch und meine Begeisterung wächst von Track zu Track. Egal ob 80er, 90er, Trance oder die Jungs von AC/DC, der Boomster bringt sie alle knackig und präzise, laut und dreckig, meine armen Nachbarn.

Boomster von Teufel
Boomster von Teufel
© Weka/ Archiv

Musik aus der Playlist auf dem iPhone ist das eine, aber wie sieht es mit den Radio und Cloud-Apps aus? Hier kann ich sagen, alle einschlägigen Apps wie Spotify, Deezer, Soundcloud, Mixcloud, Starsat-Radio & Co. werden problemlos abgespielt. Der Radio-Tuner ist einfach zu bedienen, er stoppt bei jedem Empfangssignal, wenn man die Wurfantenne, die ein eigenes Fach auf der Rückseite des Boomster besitzt, befreit.

Auch hier ist der Klang klar und sauber mit satten Bässen, einen guten Empfang vorausgesetzt. Ein Display für die Frequenz des Radiosenders wäre hier schön, aber mal ehrlich: Wer hört schon Radio mit so einem Ballermann?

Boomster von Teufel
Boomster von Teufel
© Weka/ Archiv

Der Akku

Um den Akku zu testen, habe ich ihn einen Tag mit auf die Arbeit genommen, hier musste er gegen eine lautstark arbeitende Klimaanlage in einer großen Produktionshalle ankämpfen. Also 8 Stunden volle Lautstärke bei ca. halb aufgedrehtem Subwoofer waren kein Problem, sodass ich zu Hause weitertesten musste. Beim Duschen, im Garten und für mehrere Testläufe mit verschiedenen Freunden ging es weiter mit dem Ausdauertest.

Ich habe hier Werte von circa 4 Stunden mit einer Akkuladung erreicht, was für eine Gartenparty ausreichen sollte. Alterantiv steigt man dann um auf die externe Stromversorgung oder nicht zu vergessen, auch mit handelsüblichen Batterien kann der Boomster weiterhin betrieben werden. Der Akku ist dann in ungefähr 3,5 Stunden wieder vollgeladen, auch ein super Wert.

Fazit

Einen echten Teufel im Haus haben, für 299 Euro? Ja Bitte, ein mobiler Bluetooth-Lautsprecher der so eigentlich keine Wünsche aufkommen lässt und so viel Spass beim Hören macht. Top-Verarbeitung und tolles Design gepaart mit sattem Sound und gutem Bass, das Ganze noch mega mobil und auch ohne Stromversorgung zu benutzen. Von mir 5 von 5 Sternen. Ein Wunsch für den Boomster 2.0:  WLAN und eine andere Beleuchtung der Sensortasten.

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