Home und Mobile Entertainment erleben
Bluetooth-Lautsprecher

Lesertest zum Teufel BOOMSTER von Alen Schultz aus Berlin

Lesertest zum Teufel BOOMSTER von Alen Schultz aus Berlin

Lieferung / Verpackung:

Der Teufel BOOMSTER kam in einer optisch sehr hochwertigen Cartonage in schwarzem coolen Design. Der BOOMSTER war sicher in einer Art Schaumstoff verpackt und damit auch gegen Stöße oder ein Herunterfallen geschützt. Das ganze machte einen sehr hochwertigen Eindruck.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt / Zubehör:

Der BOOMSTER wirkt auf den ersten Blick etwas größer als gedacht und als andere Bluetooth-Lautsprecher dieser Preis- und Leistungsklasse. Das Design ist sehr hochwertig und die Optik besticht durch gerade und einfache Linien. Die Materialoberfläche ist in schwarzem gebürstetem Lack gehalten und wirkt ebenfalls sehr hochwertig und widerstandsfähig. Das Gewicht ist mit ca. 3,3 kg eher hoch, was dem Material und der Größe geschuldet ist. Optisch erinnert das ganze an einen Ghettoblaster aus vergangenen Zeiten.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Aufbau und Einrichtung:

Der BOOMSTER war relativ schnell ausgepackt und angeschlossen. Man kann diesen mit dem mitgelieferten Netzkabel direkt aus der Steckdose, oder aber nach ca. 3 Stunden Ladezeit über den auf der Rückseite integrierten Li-Ion Akku kabellos betreiben. Gerade der Akku Betrieb eignet sich vorzüglich für den Einsatz im Freien, wo nicht immer eine Steckdose parat steht. Die Anschlüsse sind auf der Oberseite über eine Art tasterlosen Touchmodus zu bedienen. Neben dem Ein- und Ausschalter, sind noch die Funktionen „Bluetooth“, „Subwoofer“, „Lautstärke“, „AUX – für externe Kabel-Geräte“, „FM – Radiobetrieb“ und „3 Senderbelegungsplätze“ vorhanden. Alle Funktionstasten sind weiß gekennzeichnet und verfügen über eine kleine LED, die im ON-Modus ebenfalls weiß leuchtet.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

© Teufel

Echt klangvoll: Der Boomster von Teufel

Bedienung der einzelnen Funktionen:

Hier kommen wir zu der ersten wirklichen Kritik am Teufel BOOMSTER. Die LED-Anzeigen auf der Oberseite des Gerätes sind im Dunkeln und gedimmten Räumen sehr gut zu sehen. Sobald man allerdings mit dem BOOMSTER im Freien ist und es etwas heller ist, ist es kaum zu erkennen ob die Funktion an ist oder nicht. Man muss schon die Hand direkt über die LEDs halten um diese künstlich abzudunkeln und erkennen zu können ob die LED leuchtet oder nicht. Hier wäre entweder eine Helligkeitseinstellung sinnvoll oder sogar farbige LEDs, die sich im hellen Licht einfach besser abzeichnen als das aktuelle weiß.

An- / Ausschalter:

Dieser sollte sich durch einfaches Berühren eigentlich einschalten lassen. In der Tat dauert es ein wenig bis man den Dreh raus hat. Denn der Druck des Fingers muss schon etwas länger (ca. 1 Sekunde) auf dem Feld gelassen werden. Evtl. möchte man dadurch ein Ein- oder Ausschalten aus Versehen verhindern. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist das allerdings schon.

Bluetooth:

Durch ca. 3 Sekunden langes Drücken kann man dem BOOMSTER mitteilen, dass er sich mit anderen bluetoothfähigen Geräten „paaren“ soll. Dies funktioniert schnell und einfach. Sowohl mit dem Tablet als auch mit dem Handy war dies problemlos möglich. Bei verbundenem Handy kann man sogar die Gespräche auf den BOOMSTER legen. Ein nettes Spielerchen, aber möchte man wirklich, dass die Nachbarn das Gespräch mithören?

Subwoofer:

Auf der Unterseite des BOOMSTERS befindet sich ein sogenannter „Downfire-Subwoofer“, der in 5 Stufen eingestellt werden kann. Während man bei den ersten beiden Stufen doch sehr enttäuscht scheint, zeigt der BOOMSTER ab der 3. Stufe sein wahres Können. Hier kann man den Bass erleben, für den Teufel steht. Tief und druckvoll.

Lautstärke:

Die Lautstärke lässt sich ebenfalls einfach über das Bedienfeld auf der Oberseite des BOOMSTERS bedienen. Die Lautstärken zwischen dem 2. und 3. Pegel genügen für den normalen Betrieb im Inneren und auch für Außen völlig aus. Wer es aber gerne richtig krachen lassen will, muss die „+ Taste“ einfach weiter betätigen. Bei voller Lautstärke (5) kann es der BOOMSTER auf jeder Gartenparty mit einer teuren Lautsprecheranlage aufnehmen. Wundervolle Höhen und Tiefen, optimal ausbalanciert und vor allem kein Brummen des Basses. Einfach Teufel…

AUX:

Über dieses Feld lassen sich externe Geräte über eine Klinkenbuchse 3,5mm anschließen. Da die neueren Handys und Tablets eigentlich alle über Bluetooth verfügen, ist diese Variante wohl eher die Seltenheit.

FM-Radio:

Im Gegensatz zu vielen anderen Bluetooth-Lautsprechern verfügt der BOOMSTER über ein integriertes Radio. Das ist eine tolle Alternative, wenn man nicht ständig die selben Wiedergabelisten vom Handy abspielen möchte. Diese Option ist eindeutig ein dickes Plus! Leichte Abzüge gibt es für die mitgelieferte Wurfantenne und den Empfang. Dieser ist nur bei richtiger Positionierung der Antenne optimal. Optisch ist das dann leider nicht mehr so schön.

Der BOOMSTER als Hingucker und dann ein langes hässliches Antennenkabel? Hier hätte man eine interne Antenne mit entsprechender Leistung installieren sollen. Sender wählt man ganz einfach durch Betätigen des FM Buttons. Das Radio sucht dann die nächstgelegene Frequenz, allerdings nur, wenn sie optimal zu empfangen ist. Durch langes Drücken der Senderspeicher 1-3 (ca. 3 Sekunden) speichert man die gewünschten Sender. Leider fehlt für die optimale Bedienung ein digitales Display für die Senderanzeige.Sucht man nach einem bestimmten Sender muss man sich schon auf sein Glück verlassen. Dafür gibt es ein kleines Minus!

Bewertung: 4 von 5 Sternen

© Weka/ Archiv

Boomster von Teufel bei Alen Schultz aus Berlin

Akkulade- und Akkulaufzeit:

Neben dem normalen Netzbetrieb verfügt der BOOMSTER über einen sehr leistungsstarken integrierten 4.400mAh Lithium-Ionen-Akku auf der Rückseite, der optional auch gegen Batterien getauscht werden kann. Die Ladezeit beträgt ca. 3 Stunden, der Betrieb ist dann (je nach eingestellter Lautstärke) für ca. 14 Stunden gewährleistet. Evtl. kann man diese noch Verlängern, wenn man die Lautstärke niedrig hält. Aber sind wir mal ehrlich, wer eine Teufel-Box hat, der möchte auch mal laut hören. Leider gibt es keine Info über den Akkuladestand, sodass der BOOMSTER einfach ausgeht, wenn der Akku leer Ist. Hier wäre eine optische Anzeige wünschenswert, damit man nicht böse überrascht wird.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Fazit / Zusammenfassung:

Der Teufel BOOMSTER ist ein schickes, stylisches Kraftpaket, welches die Anforderungen an einen leistungsstarken, aber auch klangvollen Bluetooth-Lautsprecher voll erfüllt. Kleine Mängel bei der LED-Anzeige oder dem fehlenden FM-Senderanzeigemodus können den Gesamteindruck nicht negativ beeinflussen. Im Haus oder in der Wohnung muss man doch stark mit der Lautstärke aufpassen, da ansonsten schnell die Nachbarn auf die Barrikaden gehen.

Im Freien kann der BOOMSTER dann sein ganzes Können zeigen und besticht durch wirklich guten Sound. Ob langsame Balladen mit Streichern und harmonischen Melodien, oder harten House-Sound mit tiefen Bässen. Der BOOMSTER kann musiktechnisch alles! Gerade im FM-Radio Betrieb wäre eine Fernbedienung für den Senderwechsel oder die Lautstärkeanpassung wünschenswert. Diese ist aber leider nur optional gegen Mehrpreis erhältlich.

Der Preis ist mit 299 Euro sicher im oberen Segment angesiedelt, aber dafür bekommt man auch ein Gerät der Oberklasse. Wer eine mobile BT-Box mit entsprechender Leistung und passendem Klang für den Innen- und Außenbereich sucht, ist hier genau richtig. Wenn die genannten Kritikpunkte noch überarbeitet würden, würde ich das Prädikat „PERFEKT“ vergeben. So hat es „nur“ für 4,5 von 5 Sternen in der Gesamtwertung gereicht.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

Heimkino-Lautsprecher

66,0%
Im Test tritt die Teufel Ultima 40 Mk3 mit Surround-Erweiterung an. Überzeugt die Neuauflage einer der beliebtesten…
Soundbar

80,0%
Mit (dem) Teufel einen Pakt schließen? Ist die Cinebar Pro die Sünde wert? Wir gehen dieser Frage in unserem Test von…
Sounddeck

79,0%
Auch Teufel setzt bei TV-Sound verstärkt auf Komplettsysteme. Das Cinedeck hat mehr zu bieten als zwei integrierte…
Soundbar

76,0%
Teufels Ultima-Serie erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Nun gibt es die erfolgreiche Boxenserie mit einem…
Soundbar

80,0%
Mit Dynamore 3D und einer neuen Soundbar in 5.1.2-Konfiguration steigt Teufel in das Trendthema 3D-Sound ein. Die…