Testbericht

Testfazit

Das Testfazit

Auf Platz sechs unseres Vergleichstest landete das deutlich preiswerteste Gerät des Testfeldes: Das Esprimo Mobile V6535 des Herstellers Fujitsu. Das Notebook eignet sich perfekt für den Einstieg in die Notebook- Welt, denn es erledigt alle grundlegenden Aufgaben tadellos. Allerdings muss man bei diesem Kaufpreis einige Abstriche bei der Ausstattung machen. So ist WLAN nur im G-Standard vorhanden, die Akkulaufzeit beträgt lediglich 90 Minuten und die Festplatte ist mit 160 GByte zu klein geraten. Auf Platz fünf kam das Notebook von Asus ins Ziel. Dieses Gerät ist schon deutlich besser ausgestattet, allerdings hapert es auch hier an der Akkulaufzeit. Die Tastatur macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, allerdings federn die Tasten etwas zu stark. Größtes Manko des Notebooks ist der fehlende Expresskarten-Einschub, ein digitaler Videoausgang ist ebenfalls nicht vorhanden. Deutlich teurer ist das schicke Vostro V13 von Dell.

© Archiv

HDMI-Ausgänge haben bei Notebooks der Einstiegsklasse eher Seltenheitswert.

Es ist, allerdings in schlechterer als in der von uns getetesteten Ausstattung, bereits ab knapp 500 Euro zu haben, dann jedoch mit einem recht leistungsschwachen Celeron 743-Prozessor. Ein Leistungswunder ist auch der Strom sparende SU7300 unseres Testgerätes nicht und die Akkulaufzeit von etwa 160 Minuten kann für ein mobiles Gerät ebenfalls nicht wirklich überzeugen. Der Akku ist fest im Gehäuse integriert und kann nicht vom Anwender ausgetauscht werden. Lässt die Leistung des Akkus nach, muss er vom Hersteller gewechselt werden. Auf dem dritten Rang ging das Aspire 7540G von Acer ins Ziel. Auch dieses Notebook ist in der von uns getetsteten Ausstattung mit einem Kaufpreis von 789 Euro nicht wirklich billig, allerdings ist das Notebook mit minimal langsamerer CPU, kleinerer Festplatte und DVD statt Blu-ray bereits ab 625 Euro zu haben. Das Acer-Notebook leidet ein wenig unter der schwachen Akkulaufzeit, ist jedoch als 17,3-Zöller primär eher ein Desktop-Ersatz als ein mobiler Rechner.

Quick-Info

Asus K50IJ
Internet
www.asus.de
Preis
458,00 €
Preis/Leistung
gut
Weitere Details

65

Fazit:
Preiswert und solide gebaut, doch leider hapert es ein wenig an der Leistung und der Laufzeit. Trotzdem ist das K50IJ ein durchaus attraktives Angebot.

Der Silberrang geht dieses Mal an das Satellite L500D von Toshiba. Das Notebook ist ein sehr guter All-Rounder mit ordentlicher Ausstattung, guter Verarbeitung und akzeptabler Akkulaufzeit. Der Preis von knapp 500 Euro ist für das Gebotene sehr fair, das Gerät erlaubt sich keine gravierenden Schnitzer. Dank bester Ausstattung, guter Leistung, niedrigem Gewicht und akzeptabler Ausstattung holt sich das CX700 von MSI den Testsieg dieses Vergleichstests. Angesichts des Kaufpreises von 550 Euro kann das Gerät voll überzeugen.

Quick-Info

Fujitsu Esprimo Mobile V6535
Internet
de.fujitsu.com
Preis
389,00 €
Preis/Leistung
gut
Weitere Details

62

Fazit:
Wer ein besonders preiswertes Notebook ohne Schnickschnack sucht, der liegt beim Fujitsu durchaus richtig. Luxus kann man zu diesem Preis aber nicht erwarten.

Testsieger

MSI CX700MS-1731 Das CX700 von MSI ist ein erstaunliches Notebook. Es bietet eine ausgezeichnete Ausstattung inklusive schnellem Intel-Prozessor und flotter ATI-Grafik, ein großes 17,3-Zoll-Display, eine 500er- Festplatte und sogar einen HDMI-Ausgang, um einen externen Monitor oder einen Fernseher anzuschließen. Das alles ist zu einem Preis unterhalb von 550 Euro zu haben. Das macht aus dem soliden, obendrein auch noch vergleichsweise leichten Notebook ein wirkliches Schnäppchen, das auch viele teurere Konkurrenten nicht fürchten muss.www.msi-computer.de, Preis: 549,- Euro

© Archiv

Experten-Meinung

Zu Preisen um die 500 Euro bekommt der Käufer Geräte mit fast allem, was man braucht.

Unser Test beweist: Solide Notebook-Kost muss nicht besonders teuer sein. Zu Preisen um die 500 Euro bekommt der Käufer bereits Geräte mit nahezu allem, was man braucht, inklusive großer Festplatte, Windows 7 und ordentlicher Grafikkarte. Was man nicht erwarten kann sind Höchstleistung, Besonderheiten wie Blu-ray-Laufwerke oder lange Akkulaufzeiten. Aber mal ehrlich: Die meisten Anwender benötigen selbiges ohnehin nur selten.

© Archiv

Stefan Schasche, Redakteur PCgo

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