Testbericht

Liberatone Lounge im Test

5.6.2013 von Stefan Schickedanz

Schon die farbig bedruckte, durchdesignte Verpackung macht mächtig Lust auf den Designer-Balken.

ca. 0:55 Min
Testbericht
Libratone Lounge Soundbar
Libratone Lounge Soundbar
© Libratone

Pro

  • farbenfrohe, differenzierte Wiedergabe von Stimmen und Naturinstrumenten
  • ausgezeichnete Verarbeitung

Contra

  • setzt voll auf Vernetzung, ansonsten eingeschränkt nutzbar
  • zurückhaltend im Bass, daher kaum fürs Heimkino geeignet

Aufgebaut aus Holz mit einem Klavierlack-Finish auf der Oberseite und eingehüllt in farbenfrohe italienische Kaschmirwolle, stiehlt der dänische Soundbar allen anderen optisch die Schau.

Dass er anderen Ansätzen folgt und von vornherein für die Generation iPhone entwickelt wurde, sieht man auch an anderer Stelle. Anschlussfelder sucht man ebenso vergeblich wie eine Fernbedienung. Neben PlayDirect, dem integrierten WLAN für AirPlay, und DLNA-Streaming (Windows und Android) gibt es nur noch einen winzigen "Not-Eingang" mit 3,5-mm-Klinke für Analog-Ton oder digitale Lichtleiter-Übertragung.

Als Fernbedienung fungiert das Smartphone des Besitzers. Dafür darf er eine Gratis-App aus dem Internet herunterladen. Der Lounge lässt sich allerdings dank AirPlay auch direkt mit dem iDevice unter WLAN anwählen und aus der iPod-Funktion als AirPlay-Lautsprecher aktivieren - sozusagen "Plug & Play", nur ohne Stecker.

Sehr pfiffig waren die Dänen bei der Bedienungsanleitung. Wie in einem Zeitungsständer findet der Besitzer in einen flachen Kartonumschlag eingesteckte, klar gekennzeichnete Anweisungen für das Setup mit iPad/iPhone/iPod touch, Routern, Macs oder PCs sowie eine Bedienungsanleitung.

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