Testbericht

TEST: Sony Cybershot DSC-S2000 - Digicam für Sparer

Die Sony Cybershot DSC-S2000 kostet kurz nach Marktstart bereits unter 100 Euro. Dass man bei einem solchen Preis keine hohen Ansprüche an die Ausstattung stellen darf, versteht sich von selbst.

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Sony Cybershot TEST

Die Sony Cybershot DSC-S2000 kostet kurz nach Marktstart bereits unter 100 Euro. Dass man bei einem solchen Preis keine hohen Ansprüche an die Ausstattung stellen darf, versteht sich von selbst.

Für einfache Erinnerungsfotos eignet sich die S2000 aber allemal: Wie die rund 10 Euro teurere Cybershot S2100 hat die S2000 ein 3-fach-Standardzoom mit 35 bis 105 mm Brennweite (äquivalent Kleinbild) und einen Dual-Steckplatz für Memorystick- (Pro Duo) sowie SD/SDHC-Speicherkarten. Sony legt statt Lithium-Ionen-Akku zwei AA-Batterien bei, mit denen die S2000 trotz des vergleichsweise geringen Zoomfaktors robuste 98 x 62 x 28 mm misst und im Betriebszustand 167 Gramm wiegt. In zwei wesentlichen Punkten unterscheidet sich die S2000 von der S2100: Zum einen arbeitet sie statt mit 12 nur mit 10 Millionen Pixeln, die dafür etwas größer ausfallen (1,7 statt 1,5 μm). Zum anderen ist der 2,5-Zoll-Monitor im Vergleich zum 3-Zoll-Display der S2100 klein. Bei schwachem Licht zeigt die S2000 eine zu dunkle Vorschau, die zudem sichtbar rauscht. Ebenfalls nicht optimal: die Trefferquote des Autofokus, die im Lowlight-Test bei 50 Prozent lag. Die Auslöseverzögerung betrug durchschnittlich 0,75 s im Weitwinkel und 0,55 s im Tele - keine Meisterleistung, aber immerhin besser als bei der S2100.

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Sony DSC-S2000.

Die Bedienung erfolgt über mehrere kleine Tasten, einen Schiebeschalter zum Wechsel zwischen Foto- und Videomodus, eine klassische Vierrichtungs- und eine Zoomwippe. Um Aufnahmeparameter wie ISO-Wert, Weißabgleich und Bildgröße einzustellen oder eine Belichtungskorrektur vorzunehmen, muss der Anwender das Menü öffnen. Über das aktiviert man auch den "Easy-Modus", mit dem Sony all jenen entgegen kommt, die der Kamera den Löwenanteil der Arbeit überlassen und selbst möglichst nur den Auslöser betätigen wollen. Die S2000 blendet dann Informationen über Aufnahmeparameter aus und reduziert das Menü auf zwei Einträge: "Bildgröße" und "Einfach-Modus beenden".

Bildqualität: Zwar löst die Sony S2000 mit ihrem 10-Megapixel-Sensor etwas weniger hoch auf als das 12-Megapixel-Modell S2100, den Rückstand holt sie jedoch mit einer besseren Textur und einem etwas schwächeren ISO-400-Bildrauschen wieder auf. Im Einzelnen: Die gemessene Auflösung liegt im Weitwinkel und bei ISO 100 zwischen 773 (Ecken) und 1063 LP/BH (Mitte), im Tele bleibt sie innerhalb eines Bilds relativ konstant unter 900 LP/BH, im ISO-400-Test sinken die Werte auf 736 (Ecken) bis 999 LP/BH (Mitte) - damit schöpft die S2000 das Potential eines 10-Megapixel-Sensors bei Weitem nicht aus. Der Visual Noise verstärkt sich von 1,7 VN bei ISO 100 auf sichtbare 3,2 VN bei ISO 400. Die Textur hält dagegen auch dem Vergleich zu teureren Kompaktkameras Stand (Kurtosis 1,2/1,0 bei ISO 100/400). Fazit: Sonys 10-Megapixel-Kamera Cybershot DSC-S2000 beweist wieder einmal, dass mehr Megapixel keineswegs zu einer besseren Bildqualität führen müssen. Die S2000 gewinnt das Duell gegen das 12-Megapixel-Pendant S2100 mit einer ebenbürtigen Bildqualität und einer deutlich kürzeren Auslöseverzögerung im Tele.

Wertung S2000

Sony Cybershot DSC-S2000
Sony
110 Euro

www.sony.de

Weitere Details

42 Punkte

Fazit:Als Einsteigerkamera für unter 100 Euro spart die Sony Cybershot DSC-S2000 selbstverständlich an der Ausstattung. Die Bildqualität ist im Klassenvergleich akzeptabel und der Autofokus im Tele deutlich schneller als bei der 12-Megapixel-Variante S2100.

4/5
gut
Preis-/Leistung
gut

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