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Testbericht

Teil 8: TEST: Sechs LCDs mit modernster Energietechnik im Vergleich

Stromverbrauch

Video-HomeVision testet den Stromverbrauch schon mit ISO-Filmen, wie sie die kommenden Normen für Öko-Labels verlangen.

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Bestes HD-Bild trotz Öko-Modus

LG: Der bereits geringe Stromverbrauch des LG-Modells geht bei dunklen Szenen nochmals zurück.

Um intelligenten Stromsparern gerecht zu werden, die Umgebungslicht und Bildinhalt berücksichtigen, müssen viele Verbrauchsmessungen stattfinden. So wird der Konstantverbrauch vom Weißbild und eines Bildes mit 35 Prozent Durchschnittshelligkeit erfasst - bei maximaler, minimaler und Hinterleuchtung für 150 cd Bildschirmhelligkeit. Der Stromverbrauch wird auch gemessen bei unterschiedlich großen und hellen Schwarz/Weiß-Quadraten. Was zählt, ist der zehnminütige ISO-Film bei 150 cd Helligkeit.

Hersteller/Modell LG 42 LH 5000 Loewe Art 37 Full-HD+ Metz Linus 32 HDTV 100 R Panasonic TX-L 37 S 10 E Sharp LC-32 DH 77 E Toshiba 42 RV 635 D
Leuchteffizienz bei Maximalhelligkeit 1,03 cd/W 0,92 cd/W 0,67 cd/W 0,95 cd/W 0,63 cd/W 1,45 cd/W
Stromverbrauch maximal 188 W 155 W 150 W 87 W 145 W 140 W
Stromverbrauch 150 cd Vollweiß 88 W 84 W 107 W 74 W 83 W 82 W
Stromverbrauch 150 cd IEC-Film 83 W 103 W 148 W 74 W 86 W 79 W
Stromverbrauch im Stand-by 0,1 W 0,4 W 0,9 W 0,0 W 0,0 W 0,5 W
Kosten pro Jahr bei Vollkontrast (3,5 Stunden Fernsehbetrieb am Tag, 16,5 Cent pro kWh) 39,75 € 33,17 € 33,63 € 18,34 € 30,56 € 30,13 €
Kosten pro Jahr im Öko-Modus (3,5 Stunden Fernsehbetrieb am Tag, 16,5 Cent pro kWh) 17,62 € 22,20 € 33,19 € 15,60 € 18,13 € 17,27 €

Aus dem Messlabor

LCD-Panels Im Video-HomeVision-Labor schauen wir uns LCD-Panels auch unter dem Mikroskop an. Das gibt Aufschluss über Hersteller und verwendeteTechnologie.

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Bestes HD-Bild trotz Öko-Modus

Sharp: Deutlich zu sehen sind die vielen Teile, aus denen sich jedes Subpixel (Farbpunkt) aufbaut.

Stärken und Schwächen

Bildqualität Beim Bild zeigen drei Geräte ihre individuellen Stärken. Der Toshiba würde vollends überzeugen, wenn die Bewegungsdarstellung auf Wunsch flüssiger rüberkommen würde. Der LG zeigt Studioqualität erst nach Profikalibration und der Sharp ist unangefochtener Kontrastmeister.

Klangqualität Alle Fernseher kommen mit Boxen, die man wie immer nicht mit HiFi-Ohren hören darf. Das Spektrum reicht von gerade noch bis kaum erträglich. Abhilfe schafft ein externes Kompaktsystem, wie wir es in [int:article,103178/] testen.

Ausstattung Erfreulich, dass sich jetzt digitale HD-Kabeltuner und USB-Buchsen für Diashows im Standardportfolio etablieren. Drei HDMI-Buchsen werden ebenfalls gern bestückt.

Bedienung Hier glänzt LG durch wunderschöne, gut lesbare Menüs, Panasonic beweist die Kraft des Minimalismus und Toshiba arbeitet klassisch schnell.

Hersteller/Modell LG 42 LH 5000 Panasonic TX-L 37 S 10 E Sharp LC-32 DH 77 E Toshiba 42 RV 635 D
Preis in Euro 1.200 900 1.000 1.000
Ranking im Testfeld 1. Platz (Kauftipp) 4. Platz 3. Platz 2. Platz (Kauftipp)
Bildqualität (max. 415) sehr gut 80% (330) sehr gut 75% (310) sehr gut 80% (332) sehr gut 79% (327)
Standard-Definition (TV-Tuner) (50) 37 36 32 35
DVD (RGB-Scart / YUV) (50) 36 41 39 40
High-Definition (DVI/ HDMI) (75) 68 58 60 66
Kontrast (80) 50 50 69 53
Schärfe (45) 38 35 36 41
Geometrie (25) 21 23 21 21
Farbdarstellung (45) 40 35 40 42
Bildruhe (45) 40 32 35 29
Klangqualität (max. 60) befriedigend 57% (34) befriedigend 50% (30) befriedigend 47% (28) gut 60% (36)
Ausstattung (max. 185) gut 70% (130) gut 71% (132) gut 65% (121) gut 71% (132)
Tuner (50) 32 32 28 34
Ökologie (20) 19 18 18 20
Anschlüsse (65) 46 42 42 46
HDMI (20) 16 18 16 15
Multimedia (30) 17 22 17 17
Bedienung (max. 90) sehr gut 81% (73) gut 61% (55) gut 72% (65) sehr gut 80% (72)
Einstellmöglichkeiten (40) 30 20 32 36
Ergonomie (17) 16 10 11 12
Bildsteuerung (12) 12 11 10 11
Fernbedienung (21) 15 14 12 13
Verarbeitung (max. 80) sehr gut 76% (61) gut 73% (58) sehr gut 75% (60) gut 74% (59)
Anmutung (25) 20 18 18 17
Material (55) 41 40 42 42
Gesamt (max. 830) sehr gut 76% (628) gut 70% (585) gut 73% (606) sehr gut 75% (626)
Preisurteil sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut

Verarbeitung Ein edles Vollmetallgehäuse darf niemand für 1.000 Euro erwarten.

Wissen -Öko für Bildqualität

Ein brüllend buntes Kontrastprogramm im Verkaufsregal oder natürliche Bildeinstellungen für das Wohnzimmer? Viele Hersteller fragen glücklicherweise wie der LG beim ersten Start nach, wie das Bild voreingestellt werden soll. Gut, wenn dann noch ein automatischer Lichtsensor Strom spart und den Schwarzwert verbessert.

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Wissen -Der Öko-O-Watt-Energiesparschalter

In allen Nachrichten und Ratgebersendungen ist es stets zu hören: Ganze Legionen von Kraftwerken könnten abgeschaltet werden, wenn nur alle Geräte immer richtig vom Netz getrennt werden würden. Betrachtet man den Stand-by-Verbrauch der hier getesteten Geräte, sieht man schnell, dass ein Trennen vom Netz sich nur im geringen Centbereich auf der Jahresstromrechnung bemerkbar macht. Einige Hersteller haben es sogar geschafft, unsere untere aktuelle Messgenauigkeitsgrenze von 0,1 Watt zu unterschreiten, sodass wir neues Laborequipment anschaffen werden. Der Sharp ist ein Beispiel für eine solche maximal effiziente Stand-by-Elektronik. Hier ist das Abstöpseln nur noch bei starkem Gewitter sinnvoll.

Wissen -Der beste Lichtsensor

Toshiba geht bei der Einstellbarkeit des Umgebungslichtsensors weiter als andere Hersteller. Die Abhängigkeit der TV-Leuchtkraft vom Raumlicht lässt sich in elf Punkten beliebig einstellen - perfekt! Ein Histogramm gibt Auskunft über Quellsignale.

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Standpunkt Roland Seibt

Wie gut, dass Strom sparen auch mit herkömmlicher, preiswerter Technik möglich ist und effiziente Geräte qualitativ hochwertig sein können. Nach unserem letzten Testfeld sah es so aus, als würden massive Einsparungen nur mit LEDs oder teuren Spezialröhren als Hintergrundbeleuchtung möglich sein. Strom sparen koste also zusätzlich Geld beim Gerätekauf. Jetzt beweisen vor allem LG und Toshiba, dass es auch anders geht, ja sogar besser. Toshiba stellt nun gar einen Effizienzrekord auf, den man erst durch die OLED-Technik erreichbar sah. Panasonic lieferte den bisher sparsamsten TV, der mit gerade einmal 15 Euro Stromkosten pro Jahr aufwartet. Da lehnt man sich entspannt in seinen TV-Sessel zurück und schaut gern einmal ein Filmchen mehr.

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