Testbericht

Teil 7: Video-Nachbearbeitung: Filmreife

Mit VideoWave 7 bietet Roxio erstmals einige der bisher schmerzlich vermissten Kernfunktionen für die Videobearbeitung. So gibt es endlich auch bei Roxio eine Zeitleiste.

Nach dem Start wählt der Anwender unter Aufgaben wie Video aufzeichnen oder Neue DVD erstellen. Das Modul SmartScan fährt Videokassetten automatisch an den Anfang und scrollt erst das Band durch. Es hat aber offenbar Probleme mit größeren Timecode-Sprüngen - im Test stoppte das Modul plötzlich ohne aufzunehmen. Die Vorschau ist recht klein. Bei der Aufnahme trennt das Capture-Modul den aufgenommenen Film in Szenen auf, die jedoch in VideoWave auch als gesamter Film erscheinen. Die Wellenform-Darstellung für Sound lässt sich hinzuschalten. Leider ist selbst in der größten Vergrößerung die Wellenform noch so klein dargestellt, dass tongenauer Schnitt kaum möglich ist. Auch beim Versuch, die Szenen bildgenau zu schneiden, musste VideoWave passen: Der Schnitt erfolgte im Test stets etwas versetzt von der markierten Position. Die Bedienung des modular aufgebauten Programms ist durchdacht. Sie hakt aber noch an einigen Stellen: Im leistungsfähigen Texteditor für Titel und Abspann kann man den Text nicht direkt in der Vorschau per Doppelklick markieren und bearbeiten.

© Archiv

VideoWave

Preis: 79,99 Euro Preis/Leistung: befriedigend Gesamtwertung: befriedigend

http://www.roxio.de

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