Testbericht

Teil 7: Video-Nachbearbeitung: Diesseits von Hollywood

Die Adaptec-Tochter Roxio hat nach dem Aufkauf von MGI das Video-Bearbeitungsprogramm VideoWave 5 kaum modifiziert. Recht eingängig ist die Oberfläche. Die Im- und Export- Funktionen sind ausreichend vielseitig und nahezu "narrensicher".

Für den eigentlichen Videoschnitt bietet Video- Wave jedoch viel zu wenig Funktionalität: Eine Timeline fehlt, die Clips lassen sich nur im Storyboard- Modus zusammenstellen. Das Storyboard passt sich den Anwender-Bedürfnissen in einem praktischen Detail an: VideoWave verkleinert beim Hinzufügen zahlreicher Clips automatisch die Darstellung der Clips. Roxio unterstützt ausschließlich den Storyboard-Modus. Daher wäre es gerade für längere Filme zwingend erforderlich, dass die Software die Clips in mehreren Reihen untereinander anordnen kann - Fehlanzeige. VideoWave kennt keine nennenswerte Soundbearbeitungs- Funktionen: Beispielsweise ist es nicht möglich, zwei oder mehr Videoclips zu markieren und diese mit einer einzigen Sounddatei zu verbinden.

© Archiv

VideoWave 5 Power Edition

Leider erreicht auch die Dokumentation nicht den hohen Standard, den Anwender von anderen Roxio-Programmen wie WinONCD gewohnt sind: Das Handbuch leistet nicht einmal eine grundlegende Einführung, in der Online- Hilfe vermissten wir selbst Grundbegriffe.

http://www.roxio.de

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