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Testbericht

Teil 7: TEST: Sechs Bluray-Player im Vergleich

Samsung BD-P 1600

Der Einstiegs-Player von Samsung hat sich viel vorgenommen. Er soll flott navigieren, Netzwerk- Zugang bieten und obrendrein mehr Formate abspielen als sein Vorgänger.

Der erste Eindruck des Samsung BD-P 1600 lässt sich mit dem für Blu-ray-Player sonst ungewöhnlichen Wort "Eile" umschreiben. Drückt man im Standby die Disc-Auswurf-Taste, dann fährt die Lade nach knapp drei Sekunden aus - für Blu-ray-Spieler ein bislang unvorstellbares Szenario. Der Player gibt die Lade bereits frei, wenn er im Hintergrund noch sein Betriebssystem lädt. Nach 18 Sekunden ist der Player dann komplett betriebsbereit.

© Archiv

Samsung BD-P 1600

In jeder Disziplin Schnell

Nicht nur beim Starten sprintet der Samsung vorneweg. Auch die Test-DVD las er in acht, den BD- Prüfling in 17 Sekunden ein. Und in Sachen Netzwerk und Internet-Software-Update zeigte er der Konkurrenz ebenfalls, was geht. Der 11-MByte-Download mit BD-Live-Informationen, den die Tester über alle Player luden, dauerte mit dem Samsung nur 48 Sekunden -etwa ein Drittel der Zeit, die der Panasonic am selben DSL-16000-Anschluss dafür benötigte. Wie bei den anderen Playern benötigt auch der Samsung einen USB-Speicherstick, um heruntergeladene BD-Live-Inhalte zu speichern. Steckt kein Speicherchip im Player, quittiert er BD-Live-Abfragen mit einer Fehlermeldung, die nicht auf fehlenden Speicher hinweist, sondern auf ein Netzwerkproblem.

Während die bisherigen Samsung-Player weder MP3-noch Digital-Foto-Funktionen boten, gibt der 1600er nun DivX-, MP3- und JPEG-Daten von CD- und DVD-Rohlingen sowie USB-Datenträgern wieder.

Testprofil

SamsungBD-P 1600
www.samsung.de
280 Euro

Blu-ray-Player

Weitere Details

88 Prozent

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
sehr gut

Seine Audio-Sektion ist dagegen weniger üppig bestückt: HD-Audiodecoder und Mehrkanal-Analogausgänge fehlen. Der Analog-Stereoausgang tönte im Test zwar kräftig, aber zu undifferenziert für entspannten Musikgenuss. So eignet sich der Samsung am besten zum digitalen Zusammenspiel mit AV-Receivern, die selbst HD-Audio-Decoder haben. In der Bildqualität ließ der BD-P 1600 dagegen nichts anbrennen. HD- Video zeigte er fast so plastisch wie die Bild-Sieger von Panasonic und Pioneer. Der DVD-De- Interlacer arbeitete fast gänzlich fehlerfrei.

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Samsung BD-P 1600

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