Testbericht

Teil 7: Fotodrucker: Die Bildermacher

Dell drängt es auf den Druckermarkt. Und das fangen die Amerikaner recht geschickt an. Generell wird Technologie bekannter Hersteller zugekauft und der Erfolg maßgeblich über den Preis geregelt. Beim Photoprinter besteht bezüglich Letzterem aber noch Spielraum nach unten. Die Technik des 540 stammt zum größten Teil aus dem Hause Kodak.

Das spiegelt sich auch in der sehr guten Qualität der Bilder wider. Der kleine Dell ist mit diversen Kartenslots, PictBridge und einem schwenkbaren Farbdisplay üppig ausgestattet. Bilder lassen sich entweder von einer kompatiblen Digitalkamera, von Speicherkarte oder über den PC ausdrucken. Die Verarbeitung des Geräts hinterließ einen positiven Eindruck. Die Bedienung des Druckers erfordert keine gedanklichen Geniestreiche, allerdings nimmt sich der 540 sehr viel Zeit, um auf Tastenbefehle zu reagieren; das Tempomanko gilt auch für die Bildvorschau. Wer viel von Karte druckt, ist schnell genervt. Mit einem Preis von 40 Cent pro Bild gehört der Dell bei den Verbrauchskosten zu den günstigsten im Testfeld. Eine Packung mit Farbband und 40 Karten Fotopapier schlägt mit 15,78 Euro zu Buche. Das größte Manko des schicken Dell liegt in der Softwareausstattung. Auf eigene Drucktools kann Dell nicht zurückgreifen. Deshalb gibt es nur Demoversionen, unter anderem von Paint Shop Pro.

© Archiv

Photoprinter 540

Dells Photoprinter bietet nicht nur viel Ausstattung. Er lockt auch mit einem recht günstigen Bilderpreis. Der wunde Punkt: An eigener Software mangelt es, und leider ist er recht reaktionsschwach.

Preis: 182 Euro Punkte: 63 Preis/Leistung: befriedigend

http://www.dell.de

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