Testbericht

Teil 7: Flash-MP3-Player im Test

iRiver E100

Was den optischen Eindruck angeht, dürfte der iRiver das Schlusslicht in diesem Testfeld darstellen. Das weiße Plastik wirkt einfach billig. Erschwerend kommt hinzu, dass der Vierfach-Schalter ein wenig um den zu klein geratenen Mittelknopf zu schwimmen scheint.Erheblich besser wird es, wenn man den iRiver einschaltet. Dann wird man von einem gut strukturierten Menü in einem großen Display empfangen. Die umfangreiche Tag-Auswertung macht es einem leicht, schnell die gewünschten Stücke zu finden. Ein Tipp: Am besten sollte man den Player gleich auf MTP-Übertragung einstellen. Nachträgliches Ändern will der iRiver grundsätzlich mit einer Neuformatierung besiegeln.Während des Spielens zieren Symbole die vier Bildschirmseiten und zeigen an, welche Aktion das Betätigen des Wippschalters in die jeweilige Richtung auslöst. Die Zuordnung ist manchmal unglücklich: Wo man intuitiv nach rechts drückt, erwartet der Player etwa einen Druck nach oben.

© Archiv

iRiver E100

Dass man mit einem langen Rechtsdruck in das Kontextmenü kommt, muss man erst im Handbuch nachlesen. Ärgerlich ist, dass keine Ad-hoc-Abspiellisten erzeugt werden können. Heavy-Metal-Fans und andere Freunde des Tinnitus dürften sich über die beeindruckende Ausgangsleistung des Kopfhöreranschlusses freuen. Die Hörer selbst sind auf Dauer unbequem und klanglich eher im Mittelfeld anzusiedeln.

Testprofil

IRIverE100
www.iriver.de
99 Euro

MP3-Player

Weitere Details

62 Prozent

Fazit:Egal unter welchem Aspekt man den E100 betrachtet: Er ist nicht schlecht, aber es gibt einfach bessere MP3-Player auf dem Markt. Dazu kommt, dass er mit 100 Euro für 4 GByte nicht gerade preiswert ist.

Testurteil
befriedigend

Auf Seite 8 gibt sich der Mpio FY1000 die Ehre...

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