Testbericht

Teil 6: Vergleichstest: Home-Server

Leo Piranha Home Server

Ursprünglich sollte der Piranha Home Server von Leo in einem speziellen, komplett passiv gekühlten Gehäuse erscheinen. Wegen technischer Probleme des Gehäuseherstellers kommt der Leo nun in der aktuellen Form auf den Markt, gekleidet in ein Aeolus-Gehäuse von AOpen.

© Archiv

Der Leo Piranha Home Server im Test

Der Kubus mit den geschwungenen Kanten sieht zwar spektakulär aus, beschert dem Leo durch das als eine Art Rucksack angebrachte Netzteil die höchste Geräuschentwicklung im Testfeld. Zudem fehlt dem Gehäuse eine LED für die Anzeige von Laufwerkszugriffen. Auf der Foxconn-Hauptplatine sitzen ein Intel Celeron 430, die stärkste CPU im Test, und ein mit einem GByte großzügig dimensionierter Hauptspeicher.

Die beiden Seagate-Festplatten stellen dagegen zusammen aber nur 500 GByte Kapazität bereit. Allerdings leidet der Piranha unter dem selben Handicap wie der ChiliGREEN: Der Netzwerk-Controller auf dem Foxconn-Mainboard unterstützt nur Fast-Ethernet. Auch hier ist also für ein Gigabit-Netzwerk die Investition eine zusätzliche Netzwerkkarte sinnvoll. Bei einem Home Server eher überflüssig ist dagegen der Cardreader, der sich hinter einer der Klappen des AOpen-Gehäuses verbirgt.

Die rote Laterne trägt der Home Server von Leo nicht nur beim Datentransfer über das Netzwerk, sondern auch bei der Leistungsaufnahme: Unter Vollast konsumiert der Pirhana mit bis zu 66 Watt deutlich mehr als die anderen Geräte im Testfeld. Auf dem Testgerät waren bereits eine ganze Reihe von Freeware-Add ins installiert, teilweise aber mit redundanter Funktion.

Testkasten

Leo Piranha Home Server
Leo Piranha
580 Euro

Home Server

Technische Daten
head
Weitere Details

54 Punkte

Fazit:"Die höchste Lautstärke, der größte

Gesamtwertung
ausreichend
Preis/Leistung
gut

FAZIT: Die höchste Lautstärke, der größte Energiehunger und der langsamste Netzwerktransfer im Testfeld: Damit reicht es für den Pirhana leider nur für ein ausreichend und den letzten Platz im Test. Attraktiv ist allenfalls der mit 580 Euro vergleichsweise niedrige Preis für den Pirhana Home Server.

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