Testbericht

Teil 6: Vergleichstest Gaming PCs

20.12.2007 von Redaktion pcmagazin und Klaus Länger

ca. 2:00 Min
Testbericht
  1. Vergleichstest Gaming PCs
  2. Teil 2: Vergleichstest Gaming PCs
  3. Teil 3: Vergleichstest Gaming PCs
  4. Teil 4: Vergleichstest Gaming PCs
  5. Teil 5: Vergleichstest Gaming PCs
  6. Teil 6: Vergleichstest Gaming PCs

Thorshammer

An Festplattenkapazität herrscht dagegen beim Thorshammer von Wielander kein Mangel. Neben zweier WD Raptor in RAID-0-Konfiguration stecken noch zwei weitere Platten mit jeweils einem Terabyte Kapazität in dem SilverSone-TJ07-Gehäuse. Dieses Paar ist beim Testgerät als RAID-0-Gespann konfiguriert. So hat man zwar "nur" ein Terabyte für Daten verfügbar, aber dafür sind die Bilder, Videos und anderen wichtigen Daten durch das Spiegeln relativ sicher. Auch sonst kann sich die Ausstattung des 5000-Euro-Rechners sehen lassen: In dem schwarzen Temjin-Tower steckt neben einem DVD-Brenner das Blu-Ray-Como-Drive BDC-202BK von Pioneer. Allerdings kann das Laufwerk Blu-ray-Medien nur abspielen, die Schreibfunktion ist auf CDs und DVDs beschränkt.

Gaming-PC für Betuchte
Der 5000-Euro-Thorshammer verfügt über eine riesige Plattenkapazität und ein Blu-ray-Laufwerk
© Archiv

Eine weitere der Frontblenden wird durch die Anschlussbox der Creative-Soundkarte mit dem ellenlangen Namen Sound Blaster X-Fi Platinum Fatal1ty Champion eingenommen. Sie ist das Spitzenprodukt unter den Gamer-Karten von Creative.

Commodore G
Commodore G: Einer der ersten Rechner mit der neuen GeForce-8800GT-Grafikkarte
© Archiv

Unter der Haube ist das Arsenal an eingesetzter Hardware nicht weniger beeindruckend: Auf dem Mainboard mit nForce-680i-SLIChipsatz sitzen vier GByte Arbeitsspeicher in Form von durch Heatpipe-Kühler gekrönten DDR2-1066-Modulen von OCZ und zwei GeForce-8800-Ultra-XT-Karten von XFX.

Overclocking-Speicher von OCZ
Vier superschnelle OCZ-Module bilden den 4 GByte großen Arbeitsspeicher des Wielander-Rechners
© Archiv

Der 3-GHz-Prozessor wird beim Thorshammer nicht durch Wasser gekühlt, sondern durch einen riesigen Scythe-Kühlkörper auf einer angemessenen Temperatur gehalten. Da das Netzteil bei dem TJ07-Gehäuse am Boden angeordnet ist, sitzt das Mainboard direkt unter der Gehäusedecke. So sorgen die oberen und rückwärtigen Gehäuselüfter für die Kühlung der 3-GHz-CPU, der Heatpipe-Kühlkörper kommt ohne eigenen Fan aus. Übertakten ist beim Wielander also keine Option. Dafür kann der Thorshammer mit einem ungewöhnlichen Extra in Form von zwei kleinen Holztruhen aufwarten: Die eine enthält die Handbücher und zusätzliche Kabel, in der anderen liegen auf einer Samtunterlage ein Hammer mit Wielander-Schriftzug und ein Paar weißer Handschuhe.

Dass die Benchmarkwerte des unter der 64-Bit-Version von Windows Vista laufenden Rechners bei den DirectX-10-Tests nicht so der Hammer waren, lag wohl daran, dass wir mit nVidia-Beta-Treibern testen mussten und hier die 64-Bit-Variante in der Leistung hinterherhinkt. Das Potenzial für eine höhere Leistung besitzt der Thorshammer auf jeden Fall.

Ein ungewöhnliches Extra
Da freut sich der Heimwerker: Zum Lieferumfang des Thorshammer gehört auch ein Hammer.
© Archiv

MassiveMachine vs. Thorshammer

Auf Basis des schnellen Intel Quad-Core-Prozessors sind zwei Rechner mit sehr unterschiedlichen Charakteren entstanden, die sich nicht nur im Preis erheblich unterscheiden. Geht es um den Einsatz als Gaming-PC, dann hat der teure Thorshammer mit seiner SLI-Grafik die Nase vorn, denn hier limitiert die Grafik nicht bei hohen Auflösungen und anspruchsvollen DX10-Spielen. Zudem ist die Ausstattung des Rechners mit seiner riesigen Festplattenkapazität und dem Blu-Ray-Drive einfach gewaltig. Der MassiveMachine gefällt dagegen durch die vergleichsweise niedrige Lautstärke. Damit ist der silberne Rombus-PC ein sehr schneller Allround-Rechner, aber kein typischer Gaming-PC.

Die Krone für den insgesamt besten Spielerechner trägt aber der übertaktete Combat Ready! aus dem vorhergehenden Duell. Denn er verfügt zwar nicht über die üppige Ausstattung des Thorshammer-PCs, liefert dafür aber die höchsten Frameraten.

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